
„Mehr als kritisch“: VW-Chef stimmt Belegschaft auf harten Winter ein

Wolfsburg, 22. August 2026: VW-Chef Oliver Blume hat die Beschäftigten von Europas größtem Autokonzern auf die nächste Sparrunde eingeschworen. In einem im Konzern-Intranet veröffentlichten Interview zog er nach den Werksferien eine düstere Bilanz. Sein Fazit in vier Worten: „Die Lage ist mehr als kritisch.“
Vier deutsche Standorte stehen dabei besonders unter Beobachtung: Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm. Für sie gebe es derzeit keine wettbewerbsfähige Auslastung für die 2030er Jahre, räumte Blume ein.
20 Prozent weniger Fabrikkosten – und trotzdem zu teuer
Dabei hat der Konzern längst den Rotstift angesetzt. Die Fabrikkosten der deutschen Pkw-Werke seien im vergangenen Jahr im Schnitt um rund 20 Prozent gesunken, so der Vorstandschef. Genug ist das offenkundig nicht.
Volkswagen sei „überdimensioniert“ und dadurch „oft zu langsam und zu kompliziert“, zitiert das Intranet-Interview den Konzernchef. Auch die Rendite gibt wenig her: 3,8 Prozent operative Marge seien unter den aktuellen Bedingungen zwar solide – aber zu dünn, um neue Modelle, Technologien und Werke dauerhaft zu finanzieren.
50.000 Stellen: Rechengröße oder Vorbote?
Für Unruhe sorgt eine Zahl, die seit Wochen durch die Belegschaft geistert: bis zu 50.000 Arbeitsplätze. Blume widersprach der Darstellung, dieser Abbau sei beschlossen – die Zahl sei „keine fixe Zielgröße“, sondern leite sich aus dem Kostenabstand zur Konkurrenz ab.
Medienberichten zufolge hatte Blume die Größenordnung bereits im Juli intern genannt: Die Gemeinkosten lägen rund 20 Prozent über denen vergleichbarer Konzerne. Hinzu kommt demnach ein bereits vereinbarter Abbau von rund 50.000 Stellen bei VW, Audi und weiteren Marken, der bis Jahresende zu mehr als der Hälfte umgesetzt sein soll. In Summe stünde damit ein Umbau historischen Ausmaßes im Raum.
„Zielbild 2030“ – und neun Betriebsversammlungen
Seit dem Frühjahr arbeitet Blume an einer neuen Konzernplanung unter dem Titel „Zielbild 2030“, die noch 2026 beschlossen werden soll. Werksschließungen seien „immer die teuerste und letzte Lösung“, betonte er; zunächst werde geprüft, ob sich andere Produkte, Partner, Investoren oder industrielle Nutzungen finden lassen.
Ab dem 25. August muss sich der Vorstand erklären: Neun Betriebsversammlungen sind bis Monatsende angesetzt, beginnend in Wolfsburg, danach unter anderem Emden, Zwickau, Braunschweig, Salzgitter und Kassel-Baunatal. Den Abschluss macht Hannover am 31. August.
Das eigentliche Problem sitzt nicht in Wolfsburg
Aus Sicht unserer Redaktion ist der Fall VW mehr als eine Konzernkrise. Er ist ein Symptom: Energiepreise auf Rekordniveau, ein politisch verordneter Technologiepfad, Bürokratie im Übermaß und ein China-Markt, der längst eigene Elektroautos baut. Berlin und Brüssel haben der Autonation Deutschland die Regeln diktiert – die Rechnung liegt jetzt in den Werkshallen.
Bereits im August war berichtet worden, dass die deutsche Industrie massiv Stellen abbaut, allein die Autobranche 42.300 Jobs. Wer in solchen Zeiten Vermögen bewahren will, denkt in Sachwerten. Physisches Gold und Silber waren historisch stets jene Anker, die politische Fehlsteuerung überdauert haben.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Leser trifft seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich und sollte sich vorab selbst umfassend informieren.
- Themen:
- #Insolvenzen
- #Energie

Der große Der große Das große Live-Webinar am 26. August – was jetzt über Konto, Erbe und Bargeld entschieden wird. Und wie Sie Ihr Vermögen legal schützen.
Live mit Ernst Wolff, Dr. Hans-Georg Maaßen, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Dr. Paul Brandenburg, Gerald Grosz, Tom-Oliver Regenauer & einem anonymen Banken-Insider – moderiert von Dominik Kettner. 100 % kostenlos.





Die Stimmen des Abends

ErnstWolff

Dr. Hans-GeorgMaaßen

Prof. Dr. UlrikeGuérot

Dr. PaulBrandenburg

GeraldGrosz

Tom-OliverRegenauer

Bankeninsider(anonym)
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik



















