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Kettner Edelmetalle
24.06.2026
06:54 Uhr

Milliardenforderung der Hilfsindustrie: Wenn NGOs den deutschen Steuerzahler zur Kasse bitten

Es ist ein Schauspiel, das sich mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit wiederholt: Kaum hat eine Bundesregierung den Mut gefunden, den eigenen Etat zu beschneiden, melden sich die einschlägigen Hilfswerke zu Wort und präsentieren ihre Wunschlisten. Diesmal lautet die Zahl 2,8 Milliarden Euro – jährlich, versteht sich. So jedenfalls die Forderung der Welthungerhilfe und von Terres des hommes, die sie in ihrem sogenannten "Kompass 2026" formuliert haben.

Die Rechnung auf Kosten des BĂĽrgers

Konkret beklagen die beiden Organisationen, dass die Mittel für humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt von zwei Milliarden auf eine Milliarde Euro halbiert worden seien. Diese Kürzung müsse rückgängig gemacht werden, und obendrein dürfe man bei der Entwicklungszusammenarbeit bloß nicht sparen. Man könnte fast meinen, in den Schatzkammern des deutschen Staates läge das Geld in unerschöpflichen Mengen bereit – während gleichzeitig die heimische Infrastruktur bröckelt, die Renten unter Druck stehen und der Bürger unter einer der höchsten Steuerlasten Europas ächzt.

"Humanitäre Hilfe muss bedarfsorientiert, neutral und unabhängig sein und darf nicht sicherheits-, migrations- oder geopolitischen Interessen untergeordnet werden", heißt es in dem Bericht.

Ein bemerkenswerter Satz. Denn er bedeutet im Klartext: Die Gelder des deutschen Steuerzahlers sollen fließen, ohne dass dieser auch nur einen Funken eigenen Interesses damit verbinden dürfte. Keine Sicherheitsinteressen, keine wirtschaftlichen Erwägungen, keine Steuerung der Migration. Man fragt sich unwillkürlich, in wessen Auftrag diese Organisationen eigentlich handeln.

Die Regierung Merz setzt – immerhin – ein Zeichen

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hatte angekündigt, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit künftig auf die ärmsten Länder zu fokussieren und stärker an deutschen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen auszurichten. "Wir können nicht überall alles machen. Deshalb bündeln wir unsere Kräfte", soll sie erklärt haben.

Man muss es kaum betonen: Dass ausgerechnet eine SPD-Ministerin den deutschen Eigeninteressen wieder ein Mindestmaß an Geltung verschafft, ist ein erstaunlicher Vorgang. Genau das aber stört die Hilfswerke offenkundig am meisten. Denn wer das Füllhorn lieber bedingungslos ausgeschüttet sähe, dem ist jede Form von Rechenschaft ein Dorn im Auge.

Erinnerungen an dunkle Affären

Pikant ist zudem, dass die Forderung nach mehr Geld und mehr "Gestaltungsmöglichkeiten" für Nichtregierungsorganisationen vor dem Hintergrund eines noch frischen Skandals erhoben wird. Berichte über "systematischen bandenmäßigen Betrug" im Umfeld der staatlichen Entwicklungshilfe sind keineswegs vergessen. Wer angesichts solcher Vorgänge mehr Eigenständigkeit und weniger Kontrolle einfordert, der sollte sich auf kritische Nachfragen einstellen.

Ein gesundes MaĂź an Skepsis ist angebracht

Niemand bestreitet, dass echte Not in der Welt existiert und Hilfe nötig ist. Doch der reflexhafte Ruf nach immer höheren Milliardensummen, gepaart mit der Forderung, deutsche Interessen gefälligst herauszuhalten, verdient eine kritische Würdigung. Der deutsche Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, wohin seine Steuergelder fließen – und ob sie dort überhaupt ankommen, wo sie ankommen sollen.

Während die politische Klasse über Milliarden für die halbe Welt debattiert und gleichzeitig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgenommen wurde, das künftige Generationen mit Zinslasten erdrücken wird, stellt sich für den vorsorgenden Bürger eine ganz andere Frage: Wie schütze ich mein eigenes Vermögen vor einer Politik, die mit fremdem Geld stets großzügig umgeht? Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker bewährt – krisenfest, unabhängig von politischen Launen und ein sinnvoller Baustein eines breit gestreuten Vermögens.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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