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28.02.2026
15:48 Uhr

Moskau warnt vor dem Dritten Weltkrieg: Die Welt steht am Abgrund

Moskau warnt vor dem Dritten Weltkrieg: Die Welt steht am Abgrund

Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, lässt selbst hartgesottene Geopolitik-Beobachter erschaudern. Russland hat in einer dramatischen Stellungnahme vor nichts Geringerem als dem Ausbruch eines Dritten Weltkriegs gewarnt und fordert eine sofortige Krisensitzung des UN-Sicherheitsrats. Die Lage eskaliert in einem Tempo, das an die dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts erinnert.

Russland schlägt Alarm – und trifft damit einen Nerv

Nach den gemeinsamen US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran hat das russische Außenministerium ein sofortiges Ende der militärischen Operationen gefordert. Die Situation müsse, so die Erklärung aus Moskau, „auf den Weg einer politischen und diplomatischen Lösung zurückgeführt werden". Man sei bereit, Bemühungen um friedliche Lösungen auf der Grundlage des Völkerrechts und gegenseitigen Respekts zu unterstützen. Klingt diplomatisch. Doch hinter den wohlgesetzten Worten verbirgt sich blankes Entsetzen über eine Eskalationsspirale, die niemand mehr kontrollieren kann.

Leonid Slutsky, Vorsitzender des Internationalen Ausschusses der russischen Staatsduma, wurde deutlich konkreter. Er bezeichnete den Angriff als vorsätzliche Aggression mit „äußerst negativen Folgen für die gesamte Region" und forderte die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Sein Kernsatz dürfte in den Geschichtsbüchern nachhallen:

„Die Weltgemeinschaft muss ein Szenario verhindern, das den Ausbruch eines dritten Weltkriegs riskieren könnte."

Wer solche Worte als bloße Propaganda abtut, verkennt den Ernst der Lage. Denn auch Peking teilt diese Einschätzung – und das sollte jeden aufhorchen lassen.

Peking sieht den Beginn eines umfassenden Konflikts

Sun Degang, Direktor des Zentrums für Nahoststudien an der renommierten Fudan-Universität in Shanghai, erklärte gegenüber der staatlichen Zeitung China Daily, der israelisch-amerikanische Angriff könne den Beginn eines umfassenden Konflikts markieren. Besonders brisant: Der Iran habe diesmal eine deutlich größere Entschlossenheit zur Vergeltung als in der Vergangenheit. Eine Mobilisierung sämtlicher militärischer Kapazitäten sei wahrscheinlich.

Tatsächlich hat der Iran bereits reagiert. Rauch stieg über Manama in Bahrain auf, nachdem Teheran als Vergeltung einen Raketenangriff auf das Hauptquartier der US-Marine-5. Flotte durchführte. Ein Angriff auf eine amerikanische Militärbasis – das ist eine völlig neue Qualität der Eskalation. Hier wird nicht mehr mit Proxys gekämpft, hier stehen sich Großmächte direkt gegenüber.

Teheran hat vorgesorgt

Bemerkenswert ist die Analyse des chinesischen Experten zur inneren Stabilität des Iran. Demnach habe das Regime unter Oberster Führer Ali Khamenei umfassende Notfallpläne entwickelt – einschließlich Regelungen für eine kollektive Führung und designierte Nachfolger im Krisenfall. Die Vorbereitungen seien deutlich umfangreicher als im Vorjahr, was darauf hindeute, dass Führungs-, Kontroll-, Geheimdienst- und Verteidigungssysteme kurzfristig nicht wesentlich beeinträchtigt würden. Ein Regime Change, wie ihn Washington und Jerusalem offenbar anstreben, dürfte damit erheblich schwieriger werden als erhofft.

Russland und China stehen militärisch an Irans Seite

Was die Situation zusätzlich explosiv macht: Sowohl Russland als auch China unterstützen den Iran nicht nur diplomatisch, sondern auch militärisch. Luftabwehrsysteme, Radartechnologie und Satellitenaufklärung sollen bereits geliefert worden sein. Wie effektiv diese Unterstützung im Ernstfall tatsächlich ist, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Doch allein die Tatsache, dass die beiden größten geopolitischen Rivalen der USA offen auf der Seite Teherans stehen, verwandelt einen regionalen Konflikt in ein globales Pulverfass.

Man muss kein Militärstratege sein, um zu erkennen, wohin diese Entwicklung führen könnte. Die Staaten des Nahen Ostens – insbesondere die an den Iran angrenzenden – priorisieren zwar ihre eigene Stabilität und zögern, in den Konflikt hineingezogen zu werden. Doch wie lange kann diese Zurückhaltung angesichts von Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region noch Bestand haben?

Europa schweigt – und Deutschland schaut zu

Während sich die Welt am Rande eines Flächenbrands bewegt, ist von der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz erschreckend wenig zu hören. Statt klare diplomatische Akzente zu setzen und als ehrlicher Makler aufzutreten, scheint Berlin einmal mehr darauf zu warten, was Washington vorgibt. Eine eigenständige deutsche Außenpolitik? Fehlanzeige. Dabei wäre gerade jetzt der Moment, in dem Europa – und insbesondere Deutschland als größte Volkswirtschaft des Kontinents – eine vermittelnde Rolle einnehmen müsste.

Die Geschichte lehrt uns, dass große Kriege selten geplant beginnen. Sie entstehen durch Fehlkalkulationen, durch Eskalationsspiralen, die niemand mehr aufhalten kann, durch das fatale Zusammenspiel von Bündnisverpflichtungen und nationalem Prestige. Die Parallelen zum Sommer 1914 sind beunruhigend. Damals wie heute glaubte jede Seite, die Situation unter Kontrolle zu haben. Damals wie heute irrten sie sich.

Für den deutschen Bürger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Unsicherheit. Unsicherheit an den Finanzmärkten, Unsicherheit bei der Energieversorgung, Unsicherheit über die Zukunft der globalen Ordnung. In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden als ultimativer Krisenschutz gelten. Während Papierwerte in geopolitischen Stürmen zerbröseln können, behält das Edelmetall seinen inneren Wert – unabhängig davon, welche Raketen wo einschlagen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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