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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
15:04 Uhr

Nahost-Eskalation frisst Hapag-Lloyd wöchentlich bis zu 50 Millionen Euro

Nahost-Eskalation frisst Hapag-Lloyd wöchentlich bis zu 50 Millionen Euro

Während Politiker in Berlin und Brüssel über Klimaziele und Gendersternchen debattieren, offenbart sich einmal mehr die brutale Realität der globalisierten Wirtschaft: Der Krieg im Nahen Osten trifft die deutsche Exportnation dort, wo es am meisten wehtut – bei den Lieferketten. Die Hamburger Traditionsreederei Hapag-Lloyd, eines der letzten verbliebenen Schwergewichte der deutschen Logistikbranche, muss seit Anfang März wöchentlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro an Mehrkosten schultern. Eine Summe, die selbst für einen Konzern dieser Größenordnung alles andere als eine Bagatelle darstellt.

Sechs Frachter am Golf gefangen

Die Einfahrt zum Persischen Golf sei seit Wochen nahezu vollständig blockiert, berichtete Vorstandschef Rolf Habben Jansen am Donnerstag. Die Zusatzkosten verteilten sich auf Schiffsdiesel, explodierende Versicherungsprämien, Inlandstransporte per Lkw und die Containerlagerung an Land. Sechs der insgesamt 305 Frachter der Reederei steckten derzeit am Golf fest – gewissermaßen als teure Geiseln eines Konflikts, auf den ein deutsches Unternehmen keinerlei Einfluss hat.

Die Fahrten in den Persischen Golf seien mittlerweile komplett ausgesetzt worden. Stattdessen versuche Hapag-Lloyd, die Region über Umwege zu beliefern – über Häfen im Oman und an der Mittelmeerküste. Was das für Lieferzeiten und Endverbraucherpreise bedeutet, dürfte sich jeder halbwegs ökonomisch denkende Mensch ausmalen können.

Ertragsprognose bleibt – vorerst

Bemerkenswert ist, dass Habben Jansen die Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr trotz der massiven Belastungen nicht anpasste. Die Zusatzkosten träfen das Unternehmen im März und voraussichtlich auch im April, so der Vorstandschef. Man befinde sich bereits in Gesprächen mit Kunden über Notfallzuschläge. Im Klartext: Die Kosten werden weitergereicht – und landen am Ende beim Verbraucher.

Doch selbst ohne den Irankrieg zeichnet sich für Hapag-Lloyd kein rosiges Bild. Für 2026 erwartet das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen minus 1,3 Milliarden und plus 0,4 Milliarden Euro – eine Spanne, die die enorme Unsicherheit in der Branche widerspiegelt. Die Frachtraten, die nach Ausbruch des Konflikts um rund ein Drittel auf 1710 Dollar pro Container gestiegen waren, dürften nach Einschätzung des Managements wieder auf das Niveau vom Jahresbeginn zurückfallen. Zum Vergleich: Während der Corona-Krise kratzten die Raten an der Marke von 8000 Dollar – ein Vielfaches des heutigen Niveaus.

Deutschlands verwundbare Achillesferse

Was die Hapag-Lloyd-Krise einmal mehr schonungslos offenlegt, ist die erschreckende Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von funktionierenden globalen Handelsrouten. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur plant und damit künftige Generationen mit Schulden belastet, zeigt sich, dass die wahren Bedrohungen für den Wohlstand dieses Landes nicht in maroden Brücken liegen, sondern in geopolitischen Verwerfungen, auf die Berlin kaum vorbereitet ist.

Die Kombination aus Trumps aggressiver Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe, der Eskalation im Nahen Osten und einer ohnehin schwächelnden deutschen Konjunktur ergibt einen toxischen Cocktail. Für den deutschen Bürger bedeutet das: steigende Preise, unsichere Lieferketten und eine Politik, die sich lieber mit ideologischen Nebenschauplätzen beschäftigt, als die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Landes zu stärken.

In Zeiten derart massiver geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Vermögenswerte. Während Frachtraten schwanken, Aktienkurse einbrechen und Währungen unter Druck geraten, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden einen verlässlichen Anker der Vermögenssicherung – unabhängig davon, ob die Straße von Hormus befahrbar ist oder nicht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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