
New York blutet aus: Wie ein sozialistischer Bürgermeister die reichste Stadt der Welt in den Ruin treibt
Es ist ein Lehrstück, das man in keinem Schulbuch findet, dafür aber täglich an der Realität ablesen kann: Der Sozialismus scheitert immer dann, wenn ihm das Geld anderer Leute ausgeht. In New York, der pulsierenden Welthauptstadt des Kapitals, läuft dieses Experiment gerade in Echtzeit ab. Und es endet – wie könnte es anders sein – im Desaster.
Der Bürgermeister und sein teurer Traum
Zoran Mamdani, seit diesem Jahr an der Spitze der Millionenmetropole, wollte den Amerikanern beweisen, dass der Sozialismus doch funktionieren könne. Kostenloser Nahverkehr, städtische Supermärkte, kommunale Unternehmen – die ganze Wunschliste linker Träumereien sollte Wirklichkeit werden. Finanziert werden sollte das Ganze durch die klassische Methode aller Umverteiler: Man greift dorthin, wo noch etwas zu holen ist. Bei den Vermögenden, den Leistungsträgern, jenen, die morgens aufstehen und produktiv sind.
Doch das Kalkül hatte einen entscheidenden Konstruktionsfehler. Menschen mit Kapital haben Beine. Und sie benutzen sie.
Elf Milliarden Dollar – jährlich in Rauch aufgelöst
Nach Berechnungen der Citizens Budget Commission verliert New York inzwischen jährlich rund elf Milliarden Dollar an Einkommensteuereinnahmen. Der Anteil der Millionäre des Bundesstaats an der gesamten amerikanischen Millionärsschicht sei bereits von 12,7 auf 8,7 Prozent gesunken, heißt es. Man muss kein Volkswirt sein, um zu verstehen, was das bedeutet: Die Reichen packen ihre Koffer.
Solange Auswege bestehen – etwa das sonnige Florida oder das kapitalfreundliche Texas – werden mobile Vermögen und Leistungsträger genau dorthin abwandern, wo man sie nicht als gesellschaftliche Feindbilder brandmarkt.
Und Mamdani? Er gibt Gas in die falsche Richtung. Die Körperschaftsteuer der Stadt soll von 7,25 auf satte 11,5 Prozent hochgeschraubt werden. Einkommensmillionäre sollen künftig eine Sondersteuer von 5,88 statt 3,88 Prozent berappen. Sogar eine Abgabe auf ungenutzte Luxuswohnungen steht im Raum. Wer so handelt, treibt die Kapitalflucht nicht ein, er beschleunigt sie mit Vollgas.
Immer sind die anderen schuld
Das eigentlich Perfide an dieser Politik: Der Verantwortliche findet den Schuldigen nie im Spiegel. Der Immobiliensektor liefert das Paradebeispiel. Nie liegt der Verfall an Überregulierung, an erdrückenden Abgaben oder an einem Mietpreisdeckel, der jede Renditeerwartung von Investoren pulverisiert. Nein, schuld sind stets die anderen – die bösen Kapitalisten, die gierigen Vermieter, die egoistischen Reichen. So argumentieren Menschen, die in abgeschotteten urbanen Blasen sozialisiert wurden und mit der Lebensrealität der arbeitenden Bevölkerung kaum je in Berührung kamen.
Ein Blick, der nach Deutschland schmerzt
Wer nun aber glaubt, dies sei ein rein amerikanisches Problem, der irrt gewaltig. Mamdanis Rezeptbuch liest sich wie das Drehbuch der deutschen Politik. Auch hierzulande soll der Stillstand der Wirtschaft mit Zentralplanung, staatlichen Kreditprogrammen und immer neuen Substanzsteuern kuriert werden. Die Parallelen sind frappierend – und beunruhigend.
Denn während die USA unter Donald Trump ihren Energiesektor deregulierten und sich vom Klimafetischismus verabschiedeten, strömt europäisches Kapital in Scharen über den Atlantik. Die Reindustrialisierung Amerikas nimmt Fahrt auf, während EU-Europa zum abschreckenden Handbuch mutiert, wie man es politisch besser nicht macht. Ein Reparaturbetrieb des großen grünen Gesellschaftsexperiments.
Was auf die Deutschen zurollt
Und die Rechnung dafür bezahlt am Ende – wer sonst – der deutsche Bürger. Man sollte sich darauf einstellen, dass die Mehrwertsteuer bald steigt, dass der Spitzensteuersatz weiter klettert und immer mehr Einkommen erfasst. Erbschaftssteuern dürften ebenso anziehen wie die Sozialversicherungsbeiträge. Der Staat versucht verzweifelt, aus seiner Günstlingsökonomie zu retten, was noch zu retten ist. Investiert wird längst woanders. Kapital ist scheu wie ein Reh – es strömt dorthin, wo es Rendite findet. Und das ist derzeit alles andere als Deutschland.
Die Lehre aus dem Trauerspiel
Was in New York besichtigt werden kann, ist die logische Konsequenz einer Ideologie, die noch nie funktioniert hat und nie funktionieren wird. Der Sozialismus lebt vom Ersparten anderer – bis das Ersparte weg ist. Dann bleibt nur noch die Verarmung. Die Frage ist nicht, ob dieses Modell scheitert, sondern lediglich, wie hoch der Schaden am Ende ausfällt.
Für uns als Redaktion bleibt eine simple Erkenntnis: Wer sein Vermögen schützen möchte, sollte sich nicht auf die Versprechungen von Politikern verlassen, die das Geld anderer Leute mit vollen Händen verteilen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein bewährter Anker in stürmischen Zeiten. Sie kennen keine Staatspleite, keine Kapitalverkehrskontrolle und keinen ideologischen Raubzug. Als solide Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen können sie helfen, das eigene Erspartes vor dem Zugriff einer immer gefräßigeren Umverteilungsmaschinerie zu bewahren.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen selbst zu verantworten. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.
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