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06.02.2026
19:57 Uhr

Norwegens Kronprinzessin im Epstein-Strudel: Eine späte Entschuldigung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet

Norwegens Kronprinzessin im Epstein-Strudel: Eine späte Entschuldigung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet

Der europäische Hochadel kommt nicht zur Ruhe. Während die Enthüllungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein immer weitere Kreise ziehen, sieht sich nun auch das norwegische Königshaus mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert. Kronprinzessin Mette-Marit hat sich in einer schriftlichen Stellungnahme für ihre langjährige Freundschaft mit dem verurteilten Pädophilen entschuldigt – doch der Zeitpunkt und die Art dieser Entschuldigung lassen tief blicken.

Eine Entschuldigung mit Vorbehalten

„Es ist mir wichtig, Entschuldigung zu allen zu sagen, die ich enttäuscht habe", ließ die 52-jährige Kronprinzessin über den Palast verlauten. Eine bemerkenswert passive Formulierung für jemanden, dessen Name Hunderte Male in den Epstein-Akten auftaucht. Die Frau von Kronprinz Haakon räumte ein, dass Teile der Nachrichten zwischen ihr und dem Sexualstraftäter „nicht den Menschen repräsentieren, der ich gerne sein möchte". Man fragt sich unwillkürlich: Welchen Menschen repräsentieren sie dann?

Besonders pikant erscheint der Umstand, dass der Kontakt zwischen Mette-Marit und Epstein offenbar auch nach dessen erster Verurteilung im Jahr 2008 fortbestand. Damals war der Milliardär bereits wegen der Anwerbung minderjähriger Mädchen zur Prostitution verurteilt worden. Dass eine Kronprinzessin, die eines Tages an der Seite des norwegischen Königs stehen soll, solche Verbindungen pflegte, erschüttert das Vertrauen in die moralische Integrität der Monarchie.

Das Königshaus in der Defensive

Der norwegische Hof bemühte sich in seiner Mitteilung um Schadensbegrenzung. Man verstehe „die starken Reaktionen auf das, was in den letzten Tagen bekanntgeworden ist". Mette-Marit distanziere sich entschieden von Epsteins Übergriffen und kriminellen Handlungen. Sie bedaure sehr, nicht früher erkannt zu haben, was für ein Mensch er war.

Doch diese Erklärung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Wie konnte eine Frau in ihrer Position, mit Zugang zu den besten Informationsquellen der Welt, jahrelang nicht bemerken, mit wem sie es zu tun hatte? Die internationale Presse berichtete ausführlich über Epsteins Machenschaften. War die Kronprinzessin tatsächlich so ahnungslos – oder wollte sie es schlicht nicht wissen?

Doppelte Belastung für das Königshaus

Als wäre der Epstein-Skandal nicht genug, muss sich die königliche Familie zeitgleich mit einem weiteren Desaster auseinandersetzen. In Oslo hat diese Woche ein Vergewaltigungsprozess gegen Mette-Marits ältesten Sohn Marius Borg Høiby begonnen. Der 29-Jährige, der aus einer früheren Beziehung der Kronprinzessin stammt, sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Das Königshaus erklärte, die Kronprinzessin befinde sich in einer „sehr schwierigen Situation" und bitte um Verständnis, dass sie Zeit brauche, um sich zu sammeln. Hinzu kommt ihre chronische Lungenkrankheit, die eine Transplantation erforderlich macht. Doch so sehr man Mitgefühl für ihre gesundheitliche Lage empfinden mag – die Öffentlichkeit hat ein Recht auf vollständige Aufklärung.

Ein Muster der Vertuschung?

Der Fall Mette-Marit reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von Enthüllungen über die Verstrickungen der europäischen Elite mit Jeffrey Epstein. Erst kürzlich wurden in London Durchsuchungen an zwei Adressen im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal durchgeführt. Das Netzwerk des Sexualstraftäters reichte offenbar tiefer in die höchsten Gesellschaftskreise, als viele wahrhaben wollten.

Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht nur, was Mette-Marit wusste und wann sie es wusste. Es geht um das grundsätzliche Versagen einer privilegierten Klasse, die sich offenbar über jeden moralischen Verdacht erhaben fühlte. Während normale Bürger für weit geringere Verfehlungen gesellschaftlich geächtet werden, scheint für den Hochadel ein anderes Maß zu gelten.

Norwegen, das sich gerne als Vorreiter in Sachen Gleichberechtigung und Transparenz präsentiert, muss sich nun fragen lassen, ob seine Monarchie diesen Ansprüchen noch gerecht wird. Eine schriftliche Entschuldigung, die mehr verschweigt als sie offenbart, wird jedenfalls nicht ausreichen, um das verlorene Vertrauen wiederherzustellen.

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