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Kettner Edelmetalle
12.03.2026
12:03 Uhr

Ölpreis durchbricht 100-Dollar-Marke: Tankerangriffe im Persischen Golf eskalieren dramatisch

Ölpreis durchbricht 100-Dollar-Marke: Tankerangriffe im Persischen Golf eskalieren dramatisch

Während US-Präsident Donald Trump vor Anhängern in Kentucky bereits den Sieg im Iran-Konflikt verkündete, spricht die Realität auf den Weltmeeren eine gänzlich andere Sprache. Mindestens sechs Handelsschiffe wurden innerhalb von nur 24 Stunden von iranischen Streitkräften getroffen. Der Brent-Rohölpreis schoss in der asiatischen Handelssitzung zeitweise über 101 Dollar pro Barrel – ein Niveau, das die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttert.

Die größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes

Was sich derzeit in der Straße von Hormuz und im gesamten Persischen Golf abspielt, hat historische Dimensionen. Die Internationale Energieagentur (IEA) spricht von der größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes – betroffen seien 7,5 Prozent des weltweiten Angebots und ein noch größerer Anteil der Exporte. Iranische Revolutionsgarden (IRGC) haben mit Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed-136 nicht nur Tanker beschossen, sondern auch einen Energieexport-Hub im Oman attackiert. Dramatische Videoaufnahmen zeigen, wie eine solche Drohne in eine Tankanlage im Hafen von Salalah einschlägt.

Zwei Öltanker wurden Berichten zufolge in irakischen Gewässern getroffen. Die britische Sicherheitsbehörde UKMTO bestätigte zudem einen Treffer auf ein Containerschiff vor der Küste Dubais. Drei weitere Frachtschiffe seien im Bereich der Straße von Hormuz beschädigt worden. Besonders beunruhigend: Reuters meldete, der Iran habe etwa ein Dutzend Seeminen in der Straße von Hormuz gelegt – eine Maßnahme, die sich nicht schnell rückgängig machen lässt.

Trumps Siegeserklärung – verfrüht oder strategisches Kalkül?

„Wir haben gewonnen. In der ersten Stunde war es vorbei", erklärte Trump seinen Unterstützern. Doch fügte er bezeichnenderweise hinzu: „Wir wollen nicht zu früh gehen. Wir müssen die Arbeit zu Ende bringen." Eine bemerkenswerte Einschränkung, die den eigenen Triumphismus sogleich relativiert. Denn während die US-israelischen Operationen – darunter Angriffe auf iranische Nuklearentwicklungsstandorte – den konventionellen Militärkapazitäten der IRGC zweifellos schweren Schaden zugefügt haben dürften, bleibt die asymmetrische Kriegsführung das eigentliche Problem.

Drohnenangriffe, Seeminen, die potenzielle Sabotage von Unterseekabeln und eine breite Palette kostengünstiger, aber hocheffektiver Störwaffen – das Arsenal des Iran ist keineswegs erschöpft. Ein Analyst brachte es auf den Punkt: Regime, die auf Durchhaltevermögen setzen, bräuchten keinen sauberen Sieg, um das Spiel zu verändern. Sie müssten lediglich den Schock überleben und gleichzeitig die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts für ihre Gegner zu kostspielig machen.

Notfall-Ölreserven: Ein Tropfen auf den heißen Stein

Die 32 Mitgliedsstaaten der IEA einigten sich auf die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Notreserven – ein Rekordvolumen. Allein die USA wollen 172 Millionen Barrel beisteuern, wie Energieminister Chris Wright verkündete. Doch der Markt reagierte mit einem Achselzucken. Trotz dieser Ankündigung und trotz verbaler Interventionen aus dem Weißen Haus gelang es nicht, den Ölpreis nachhaltig zu drücken. Zeitweise fiel Brent zwar auf 96 Dollar zurück, doch die Richtung bleibt klar: nach oben.

Goldman Sachs erwartet längere Störungen am Nadelöhr Hormuz. Und als wäre die Lage nicht bereits brisant genug, warnte die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur Fars, dass die Huthis im Jemen und andere iranisch unterstützte Gruppen die Straße von Bab el-Mandeb an der Südspitze der Arabischen Halbinsel blockieren könnten – ein weiterer kritischer maritimer Engpass.

Wirtschaftliche Schockwellen bis nach Deutschland

Die Auswirkungen sind bereits jetzt verheerend. Goldman Sachs und Citigroup wiesen ihre Mitarbeiter in Dubai an, den Büros fernzubleiben. Chinesische Raffinerien stornierten bereits vereinbarte Exportlieferungen raffinierter Kraftstoffe. Der britische Reiseanbieter On the Beach setzte seine Jahresprognose aus – die Aktie brach um bis zu 15 Prozent ein.

Für Deutschland, das ohnehin unter einer schwächelnden Wirtschaft und explodierenden Energiekosten leidet, könnte diese Eskalation zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt kommen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen bereits die Schuldenbremse faktisch ausgehebelt. Dreistellige Ölpreise würden die Inflation weiter anheizen und die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung im Keim ersticken. Man fragt sich unwillkürlich, ob die jahrelange Vernachlässigung einer eigenständigen Energiepolitik – Stichwort ideologisch motivierter Atomausstieg – sich nun bitter rächt.

Iran fordert Sicherheitsgarantien – UN verurteilt Angriffe

Auf diplomatischer Ebene hat der Iran über regionale Vermittler signalisiert, dass für einen Waffenstillstand die USA garantieren müssten, dass weder sie noch Israel das Land künftig angreifen würden. Ein ehemaliger IRGC-Chef erklärte hingegen, der Iran werde keinem Waffenstillstand zustimmen, bis ein „definitives Ergebnis" erreicht sei. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete derweil eine Resolution, die Irans Angriffe auf seine Golfnachbarn – darunter Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien – verurteilt.

Mehr als 2.100 Shahed-136-Drohnen seien bislang abgefeuert worden, die Ölinfrastruktur beschädigt, Flughäfen lahmgelegt und militärische Einrichtungen zerstört hätten. Das US-Außenministerium warnte zudem, dass der Iran und verbündete Gruppen Angriffe auf amerikanische Ölinfrastruktur im Irak planen könnten. Selbst der Gouverneur von Kalifornien, Newsom, äußerte sich besorgt über mögliche iranische Drohnenangriffe auf die US-Westküste.

Gold als sicherer Hafen – wichtiger denn je

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn geopolitische Krisen die Energiemärkte erschüttern, Aktienkurse einbrechen und Währungen unter Druck geraten, bewährt sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative sichere Hafen. Wer sein Portfolio nicht mit physischem Gold und Silber abgesichert hat, steht in solchen Momenten mit leeren Händen da. Die aktuelle Eskalation im Persischen Golf ist eine drastische Erinnerung daran, dass geopolitische Risiken niemals vollständig eingepreist sind – und dass derjenige, der auf greifbare Werte setzt, am Ende besser schläft.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Quellen. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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