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16.01.2026
17:54 Uhr

Pistorius beschwichtigt: Keine US-Annexion Grönlands zu erwarten

Pistorius beschwichtigt: Keine US-Annexion Grönlands zu erwarten

Während die geopolitischen Spannungen um die arktische Insel Grönland weiter zunehmen, versucht der ehemalige Verteidigungsminister Boris Pistorius die Gemüter zu beruhigen. Im ZDF „heute journal" äußerte sich der SPD-Politiker gelassen zu den wiederholten Annexionsdrohungen des US-Präsidenten Donald Trump und riet den Deutschen, „nicht über jedes Stöckchen zu springen".

Trumps Grönland-Ambitionen: Mehr Getöse als Substanz?

Die Aussage des Ministers ist bemerkenswert: „Ich sehe nicht, dass es zu einer solchen Aktion kommt", erklärte Pistorius mit Blick auf eine mögliche militärische Übernahme der dänischen Autonomieregion durch die Vereinigten Staaten. Ein derartiger Angriff auf NATO-Gebiet wäre ein „historisch einmaliger Vorgang" mit gravierenden Konsequenzen für das transatlantische Bündnis.

Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt betont, Grönland müsse „in den Händen der Vereinigten Staaten liegen". Der US-Präsident begründete seine Forderungen mit nationalen Sicherheitsinteressen und verwies auf die zunehmende russische und chinesische Präsenz in der Arktis. Dänemark sei nicht in der Lage, die strategisch wichtige Insel ausreichend zu schützen – so zumindest die Argumentation aus Washington.

Bundeswehr-Entsendung: Symbolpolitik oder echte Machtdemonstration?

Interessanterweise bestätigte das Verteidigungsministerium nahezu zeitgleich die Entsendung von 13 Bundeswehrsoldaten nach Grönland. Diese sollen an einer Erkundungsmission mehrerer europäischer Staaten teilnehmen. Pistorius spielte die Bedeutung dieser Aktion herunter und bezeichnete sie als „gar keine ganz neue Entwicklung". Man sei bereits seit Jahren in der Arktis und im Nordmeer unterwegs.

Kritiker dürften sich jedoch fragen, ob 13 Soldaten tatsächlich einen ernstzunehmenden Beitrag zur europäischen Sicherheitsarchitektur leisten können – oder ob es sich hier nicht vielmehr um reine Symbolpolitik handelt, die angesichts der amerikanischen Übermacht geradezu lächerlich wirkt.

Die wahre Bedrohung: Russland und China

Unabhängig von Trumps provokanten Äußerungen verwies Pistorius auf die „tatsächlich veränderte Sicherheitslage" in der Arktisregion. Die zentrale Frage laute: Wie sichert Europa die Arktis vor dem zunehmenden Hegemonialstreben Russlands und Chinas? Wer die strategisch bedeutsame Lücke zwischen Grönland, Island und Großbritannien kontrolliere, beherrsche den Zugang vom Nordmeer in den Atlantik und damit zentrale Seefahrtsrouten.

Es bleibt abzuwarten, ob Pistorius' Appell zur Gelassenheit tatsächlich der richtige Ansatz ist. Die Geschichte lehrt uns, dass man Drohungen mächtiger Staaten nicht leichtfertig abtun sollte. Gleichzeitig offenbart die Debatte einmal mehr die tiefe Abhängigkeit Europas von amerikanischen Sicherheitsgarantien – eine Abhängigkeit, die sich in Zeiten eines unberechenbaren US-Präsidenten als gefährliche Achillesferse erweisen könnte.

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