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Kettner Edelmetalle
13.04.2026
06:23 Uhr

Pleitewelle überrollt Deutschland: Mehr Insolvenzen als während der Finanzkrise

Pleitewelle überrollt Deutschland: Mehr Insolvenzen als während der Finanzkrise

Die Zahlen sind erschütternd – und sie erzählen die Geschichte eines Landes, das wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast ist. Im ersten Quartal 2026 haben so viele Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zählte 4.573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften – der höchste Stand seit dem dritten Quartal 2005. Damit liegt die Pleitewelle sogar über dem Niveau der großen Finanzkrise von 2009.

Der März als schwarzer Monat

Besonders dramatisch gestaltete sich der März. Mit 1.716 Insolvenzen verzeichneten die Wirtschaftsforscher einen sprunghaften Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar. Wer diese Zahl in Relation setzt, dem wird schwindelig: Im Vergleich zu einem durchschnittlichen März der Vor-Corona-Jahre meldeten 71 Prozent mehr Unternehmen Insolvenz an. Einen derart hohen monatlichen Wert habe es zuletzt im Juni 2005 gegeben, so das IWH.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Deutschland, einst gefeierter Exportweltmeister und industrielles Kraftzentrum Europas, erlebt eine Insolvenzwelle, die selbst die Verwerfungen der globalen Finanzkrise in den Schatten stellt. Und das in einer Zeit, in der die Politik nicht müde wird, von „Transformation" und „Zukunftsinvestitionen" zu schwadronieren.

Kleine Betriebe trifft es besonders hart

Ein Lichtblick – wenn man ihn denn so nennen möchte – findet sich in den Beschäftigungszahlen. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt fielen im März vergleichsweise moderat aus. In den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen waren rund 14.000 Arbeitsplätze betroffen, das entspricht einem Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem Februar. Die Erklärung der Forscher ist so simpel wie beunruhigend: Der massive Anstieg geht auf eine Häufung von Pleiten kleinerer Unternehmen zurück.

Genau hier liegt das eigentliche Drama. Es sind die kleinen und mittelständischen Betriebe – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die Handwerker, die Zulieferer, die Familienbetriebe –, die reihenweise aufgeben. Jene Unternehmen also, die keine millionenschweren Lobbyisten in Berlin unterhalten und keine Subventionen aus dem 500-Milliarden-Sondervermögen abgreifen können.

54.000 Arbeitsplätze im ersten Quartal vernichtet

Insgesamt waren im ersten Quartal 2026 etwa 54.000 Arbeitsplätze von Insolvenzen betroffen – der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2020, als prominente Pleiten wie Esprit, Vapiano und Wirecard die Schlagzeilen beherrschten. Besonders das Verarbeitende Gewerbe, also das industrielle Herz Deutschlands, ist überproportional betroffen. Die Deindustrialisierung, vor der Experten seit Jahren warnen, ist längst keine düstere Prognose mehr – sie ist bittere Realität.

Keine Besserung in Sicht

Wer auf Hoffnung wartet, wird von Steffen Müller, dem Leiter der IWH-Insolvenzforschung, eines Besseren belehrt. Die Frühindikatoren ließen für das zweite Quartal 2026 „wenig Raum für Optimismus", erklärte er unmissverständlich. Man erwarte weiterhin sehr hohe Insolvenzzahlen. Es sei sogar möglich, dass sich die verheerenden Werte aus dem März wiederholten.

Die Ursachen dieser Misere sind vielfältig, doch sie tragen allesamt politische Handschriften. Explodierende Energiekosten als Spätfolge einer ideologiegetriebenen Energiewende, eine erdrückende Bürokratie, die jeden unternehmerischen Geist im Keim erstickt, und eine Steuerlast, die international ihresgleichen sucht. Hinzu kommen die Auswirkungen der von US-Präsident Trump verhängten 20-Prozent-Zölle auf EU-Importe, die deutsche Exporteure zusätzlich unter Druck setzen. Und was tut die neue Große Koalition unter Friedrich Merz? Sie schnürt ein schuldenfinanziertes 500-Milliarden-Paket, das die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird – während der Mittelstand stirbt.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen gegen wirtschaftliche Verwerfungen abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Unternehmen reihenweise fallen und die Kaufkraft des Euro durch schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme weiter erodiert. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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