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Kettner Edelmetalle
12.06.2026
05:53 Uhr

Polizei-Wokeness in Berlin: Wenn die Hauptstadt-Beamten lernen sollen, was „Weißsein“ bedeutet

Es gibt Dokumente, bei deren Lektüre man unwillkürlich nachsieht, welches Jahr und welches Land man eigentlich gerade bewohnt. Der 29-seitige Leitfaden der Berliner Polizei, der seinen Beamten einen „diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch“ einbläuen soll, ist genau so ein Dokument. Ende 2022 herausgegeben, mittlerweile fester Bestandteil des Behördenalltags – und ein Lehrstück darüber, wie tief die ideologische Umerziehung längst in unsere Sicherheitsapparate vorgedrungen ist.

Eine Polizei, die nach Sprachgesetz sucht statt nach Tätern

Die Berliner Polizei, so möchte man meinen, hätte in einer Stadt mit explodierender Clankriminalität, Messerangriffen und Silvester-Krawallen Dringenderes zu tun, als ihren Beamten beizubringen, wie man Menschen korrekt anspricht. Doch weit gefehlt. Statt sich um die Sicherheit der Bürger zu kümmern, reicht man eine „Hilfestellung“ heraus, die sich liest wie das Glaubensbekenntnis eines amerikanischen Universitäts-Seminars zur Zeit der Black-Lives-Matter-Hysterie.

Der Kern der Botschaft? Beamte sollten eine Sprache wählen, die „nicht von der Mehrheitsbevölkerung vorgegeben wird, sondern von den Betroffenen selbst“. Im Klartext: Die Bevölkerungsmehrheit, also der ganz normale deutsche Steuerzahler, der diesen Apparat finanziert, hat in Fragen der Sprache gefälligst zu schweigen. Das Deutungsmonopol liegt anderswo.

„Weißsein“ als politische Konstruktion – ein Aktivistenblog als Quelle

Besonders pikant wird es im Kapitel mit dem Titel „Weiß und Weißsein“. Hier erfährt der staunende Polizist, dass seine Hautfarbe gar keine biologische Eigenschaft sei, sondern eine „politische und soziale Konstruktion“. „Weißsein“ wird beschrieben als ein „unbewusstes Selbst- und Identitätskonzept“, das den weißen Menschen an einen „privilegierten Platz in der Gesellschaft“ verweise.

Eine kritische Reflexion von Weißsein bestünde in der Umkehrung der Blickrichtung auf diejenigen Strukturen und Subjekte, die Rassismus verursachen und davon profitieren – so heißt es in dem Papier.

Man muss sich diese Sätze auf der Zunge zergehen lassen: Eine deutsche Behörde teilt ihre eigenen Beamten und die eigene Bevölkerung in rassische Kategorien ein und erklärt das „Weißsein“ kurzerhand zum moralischen Makel. Eine derart rassische Klassifikation aus dem Mund einer staatlichen Institution hätte man in Deutschland für undenkbar gehalten. Und woher stammt die intellektuelle Grundlage für dieses Gedankengebäude? Nicht etwa aus einem seriösen wissenschaftlichen Werk – sondern aus einem privaten Aktivistenblog, der allen Ernstes erklärt, warum Weiße gar keine Opfer von Rassismus sein könnten.

Vom „Asylbewerber“ zum „asylsuchenden Menschen“ – der Neusprech grüßt

Damit nicht genug. Der Leitfaden erstreckt sich auch auf das übrige Vokabular der Beamten. Der nüchterne, juristisch korrekte Begriff „Asylbewerber“ soll verschwinden – ersetzt durch „Asylsuchende“ oder das geradezu liebevoll formulierte „asylsuchende Menschen“. Und bei der Ansprache sogenannter „diverser Personen“ wird es endgültig grotesk: Auf Wunsch sollen die Beamten ganz auf das Pronomen verzichten und beispielsweise mit „Guten Tag Max Mustermann“ grüßen.

Wer sich hier an die sprachlichen Verrenkungen der vergangenen Ampel-Jahre erinnert fühlt, liegt nicht falsch. Es ist derselbe ideologische Geist, der ganze Behörden in Umerziehungsanstalten verwandelt, während die eigentlichen Probleme des Landes ungelöst bleiben.

Verpflichtende Schulungen statt echter Polizeiarbeit

Die Berliner Polizei beließ es nicht bei einem Papier. Schon in der Ausbildung müssen sich angehende Beamte mit Themen wie „DEI“, „Antirassismus“ und dem Schreckgespenst des „Racial Profiling“ auseinandersetzen. „Interkulturelle Kompetenz“ und „Diversity-Kompetenz“ seien fester Bestandteil, heißt es. Man fragt sich unwillkürlich: Wann bleibt eigentlich noch Zeit, das Handwerk eines Polizisten zu lernen – nämlich Bürger zu schützen und Verbrecher zu fassen?

Die Ideologisierung unserer Sicherheitskräfte ist kein Berliner Einzelfall, sondern Symptom einer Politik, die das eigene Volk zunehmend als Problem und Migranten reflexhaft als schützenswerte Opfergruppe betrachtet. Genau diese Schieflage treibt einen Großteil der Bürger zur Verzweiflung – und der Unmut darüber ist längst keine Randmeinung mehr, sondern Stimmung in weiten Teilen der Bevölkerung.

Ein gefährlicher Präzedenzfall

Wer die Entwicklungen in Großbritannien verfolgt, weiß, wohin diese Reise führen kann. Eine Polizei, die nicht mehr alle Bürger gleich behandelt, sondern in Privilegierte und Marginalisierte sortiert, untergräbt das Fundament des Rechtsstaates: die Gleichheit aller vor dem Gesetz. Wenn die Hautfarbe zum politischen Kampfbegriff wird und der Beamte lernen soll, sich für sein „Weißsein“ zu schämen, dann ist die Neutralität des Staates verloren.

Es braucht eine politische Wende, die unsere Institutionen wieder auf ihre eigentliche Aufgabe zurückführt. Die Polizei ist da, um Recht und Ordnung zu sichern – nicht, um in Seminaren über akademische Hirngespinste die Köpfe der Beamten zu vernebeln. Traditionelle Werte, ein handlungsfähiger Rechtsstaat und der Schutz der eigenen Bürger: Das wäre die Tagesordnung, die dieses Land dringend braucht.

In stürmischen Zeiten zählt Beständigkeit

Wenn der Staat seine eigenen Grundpfeiler ideologisch aushöhlt, wenn Behörden mehr mit Gesinnungskontrolle als mit ihren Kernaufgaben beschäftigt sind, dann wächst bei vielen Bürgern das verständliche Bedürfnis nach Sicherheit jenseits politischer Moden. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von ideologischen Verirrungen und politischer Willkür ihren Wert bewahren. Als beständige Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bleiben sie ein Anker, der nicht von wechselnden Zeitgeistern abhängt.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.

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