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Kettner Edelmetalle
15.06.2026
19:30 Uhr

Polizeigewalt in Sheffield: Wenn der Staat seine eigenen Bürger zur Strecke bringt

Polizeigewalt in Sheffield: Wenn der Staat seine eigenen Bürger zur Strecke bringt

Was sich am vergangenen Wochenende in der britischen Stadt Sheffield abgespielt hat, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Ein 17-jähriger Demonstrant wurde von einem Polizisten gepackt, mit ihm gerungen und schließlich mit voller Wucht gegen einen Metallpoller geschleudert. Der Jugendliche musste anschließend im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Sein vermeintliches Vergehen? Er hatte gegen die desaströse Migrationspolitik seiner Regierung demonstriert.

Eine Demonstration für die eigene Heimat – und der Knüppel folgt prompt

Die Gruppe „Raise the Colours“ hatte aufgerufen. Ein Zusammenschluss verschiedener Bewegungen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Großbritannien wieder flächendeckend mit Union Jacks und englischen Flaggen zu schmücken. Man stelle sich das einmal vor: Bürger, die in ihrem eigenen Land ihre eigene Flagge hissen wollen, gelten plötzlich als Sicherheitsrisiko. Welch verkehrte Welt.

Rund 150 Teilnehmer fanden sich am Freitag in Sheffield ein, um gegen die liberale Einwanderungspolitik ihrer Regierung zu protestieren. Ihnen gegenüber standen Hunderte sogenannter Gegendemonstranten. Die Situation eskalierte – und wie so oft in diesen Fällen richtete sich die geballte Staatsmacht nicht etwa gegen die Aggressoren, sondern gegen jene, die schlicht ihre Meinung kundtun wollten.

Beamte setzten Gewalt ein, um einen 17-jährigen Jungen nach einem mutmaßlichen Angriff auf einen Polizeibeamten festzunehmen.

So lautet die dürre Stellungnahme der unabhängigen Polizeiaufsichtsbehörde IOPC, bei der die Polizei selbst ein Verfahren angemeldet haben soll. Ein „mutmaßlicher Angriff“ – die übliche Formel, mit der staatliche Übergriffigkeit hinterher in den Mantel des Rechtsstaats gehüllt werden soll.

Auch Kinder werden nicht verschont

Doch damit nicht genug. Weitere Privataufnahmen, die sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken verbreiteten, zeigen einen Vater, der von Polizeibeamten abgeführt worden sein soll. Ein kleiner Junge, der sich gegen die Beamten wehrte, sei dabei kurzerhand mitgenommen und in einen Polizeiwagen gesteckt worden. Empörte Passanten forderten lautstark die Freilassung des Kindes.

Man fragt sich unweigerlich: Ist es das Bild eines freien, demokratischen Landes, wenn weinende Kinder in Streifenwagen gezerrt werden, während echte Gewalttäter und Schwerkriminelle vielerorts mit Samthandschuhen angefasst werden?

Ein bekanntes Muster – auch in Deutschland

Wer in den vergangenen Jahren die Augen offen gehalten hat, kennt dieses Muster nur zu gut. Es erinnert fatal an die Zeit der Corona-Maßnahmen, als auch hierzulande friedliche Demonstranten mit fragwürdiger Härte behandelt wurden. Der Staat, so scheint es, kennt seine Härte vor allem dann, wenn es gegen die eigenen, gesetzestreuen Bürger geht. Bei den wahren Problemen unserer Zeit – der ausufernden Kriminalität, den Messerattacken, der importierten Gewalt – herrscht hingegen allzu oft betretenes Schweigen oder peinliche Zurückhaltung.

Großbritannien zeigt exemplarisch, wohin die Reise führt, wenn eine politische Klasse den Kontakt zu ihrem Volk verloren hat. Wenn berechtigte Sorgen über Migration und innere Sicherheit nicht mehr ernst genommen, sondern niedergeknüppelt werden, dann ist um die Substanz einer Demokratie schlecht bestellt. Es ist ein Lehrstück, das auch wir in Deutschland aufmerksam studieren sollten – denn die Parallelen sind unübersehbar.

Fazit: Der Lack blättert ab

Wenn Staaten beginnen, ihre eigenen Bürger als Feinde zu behandeln, weil diese die Politik der Regierenden infrage stellen, dann verlieren diese Regierungen nicht nur ihre moralische Legitimation, sondern langfristig auch das Vertrauen jener, die sie eigentlich repräsentieren sollten. Die Szenen aus Sheffield sind ein Mahnmal. Ein Großteil der Bürger – in Großbritannien wie in Deutschland – wird sich diesen Umgang auf Dauer nicht gefallen lassen.

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