280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
26.09.2026
09:44 Uhr
KI-generiert

Porsche am Abgrund? VW will weitere 4.100 Jobs streichen!

Porsche am Abgrund? VW will weitere 4.100 Jobs streichen!
Symbolbild: KI-generiert

Beim Sportwagenbauer aus Zuffenhausen droht der nächste Kahlschlag. Nach Konzernunterlagen empfiehlt Volkswagen, bei der Porsche AG rund 4.100 zusätzliche Stellen abzubauen. Bekannt wurden die Pläne am 19. September, nur einen Tag nach einer drastischen Gewinnwarnung aus Wolfsburg.

Laut den Berichten fehlen bei Porsche rund 700 Millionen Euro bei den Gemeinkosten. Die neuen Streichungen kämen zu den bereits vereinbarten Programmen hinzu. Bestätigt haben weder Porsche noch Volkswagen die Zahl bislang.

13.000 Jobs: Die Rechnung wird immer länger

Die Dimension ist gewaltig. Ende Juli hatten Vorstand und Gesamtbetriebsrat bereits den Wegfall von 5.000 Stellen bis 2035 vereinbart. Davor standen schon rund 3.900 Arbeitsplätze zur Disposition. Zusammen sind das fast 9.000 Jobs.

Kämen die 4.100 Stellen hinzu, stünden rechnerisch rund 13.000 Arbeitsplätze auf der Streichliste. Für eine Marke, die jahrelang als Gelddruckmaschine der deutschen Autoindustrie galt, ist das ein bitterer Absturz.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Porsche ist eine eigenständige, börsennotierte Aktiengesellschaft. Volkswagen kann die Kürzungen nur empfehlen, nicht anordnen. Wie viel Druck eine solche „Empfehlung“ des Mehrheitseigners in der Praxis erzeugt, kann sich jeder selbst ausmalen.

Gewinnwarnung aus Wolfsburg: Die Luft wird dünn

Den Hintergrund liefert die neue Prognose des Mutterkonzerns. Volkswagen erwartet für 2026 nur noch eine operative Umsatzrendite von höchstens einem Prozent. Zuvor hatte der Konzern 4,0 bis 5,5 Prozent in Aussicht gestellt. Zusätzlich belasten Sondereffekte von rund zehn Milliarden Euro das Ergebnis.

Ein großer Teil davon geht auf Porsche zurück. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters verbucht VW rund sechs Milliarden Euro Wertminderung, weil die Erwartungen an die Tochter gesunken sind. Medienberichten zufolge will Porsche-Chef Michael Leiters Anfang Oktober seine Zukunftsstrategie vorstellen. Die Belegschaft dürfte dem Termin mit gemischten Gefühlen entgegensehen.

China-Schock und Ergebnis-Absturz

Am stärksten bricht das Geschäft in China ein. Im ersten Halbjahr 2026 lieferte Porsche dort nur noch 14.501 Fahrzeuge aus, ein Minus von 32 Prozent. Weltweit sanken die Auslieferungen um 16 Prozent auf 122.306 Autos. Auch in Nordamerika und Europa lag der Absatz deutlich unter Vorjahr.

Noch drastischer sehen die Bilanzzahlen aus. Das operative Ergebnis schrumpfte 2025 von 5,64 Milliarden auf magere 413 Millionen Euro. Die Umsatzrendite fiel von 14,1 auf 1,1 Prozent. Als Gründe nennt Porsche Umbaukosten, Batterieaktivitäten und US-Zölle. Dazu kostete die Korrektur der Produktstrategie Milliarden, nachdem der Hersteller wieder stärker auf Verbrenner und Hybride setzt.

Die teure Elektro-Wette

Beobachter sehen darin auch die Quittung für eine Branche, die sich unter politischem Druck aus Brüssel und Berlin einseitig auf das Elektroauto festgelegt hat. Die Kunden spielten dabei offenbar nicht mit. Dazu kommen hohe Energiepreise, Bürokratie und Trumps Zollpolitik, die den Standort Deutschland zusätzlich unter Druck setzen.

Der Umbau trifft auch die Töchter

Gespart wird nicht nur bei der Stammbelegschaft. Im August kündigte Porsche Einschnitte bei Cellforce, Porsche eBike Performance und Cetitec an, betroffen sind mehr als 500 Beschäftigte. Außerdem baut der Hersteller den Vertrieb um und legt Vertriebsregionen zusammen.

Offen bleibt, welche Vorschläge aus Wolfsburg Porsche am Ende tatsächlich übernimmt und wie hart es Zuffenhausen, Weissach und die übrigen Standorte trifft. Klar ist schon jetzt: Die einstige Vorzeigemarke kämpft um ihre Zukunft. Wer sein Vermögen allein auf Industrieaktien setzt, sieht an diesem Beispiel, wie schnell sich vermeintliche Sicherheiten auflösen können. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können in einem breit gestreuten Portfolio als krisenfeste Ergänzung dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageprodukten. Bitte informieren Sie sich selbst gründlich, bevor Sie investieren. Für Ihre Anlageentscheidungen sind Sie allein verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen