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01.05.2026
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Saarland besinnt sich auf Gott: Neue Verfassungspräambel als Bollwerk gegen den Werte-Verfall

Saarland besinnt sich auf Gott: Neue Verfassungspräambel als Bollwerk gegen den Werte-Verfall

Liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zu einer Nachricht, die in Zeiten ideologischer Beliebigkeit und kultureller Selbstaufgabe wie ein erfrischendes Lebenszeichen wirkt: Das Saarland hat sich getraut, einen Schritt zu gehen, der in weiten Teilen der bundesdeutschen Politiklandschaft längst als reaktionär verschrien wird – die kleine Bundesland an der französischen Grenze stellt seine Verfassung wieder auf ein geistiges Fundament, das über die tagespolitische Mode hinausreicht.

Ein historisches Vakuum wird endlich geschlossen

Seit 1957, also seit dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik, begann die Landesverfassung nüchtern mit Artikel 1 – ohne jegliche Präambel. Die ursprüngliche, französisch geprägte Einleitung aus der Zeit der Teilautonomie war ersatzlos gestrichen worden. Fast sieben Jahrzehnte lang fehlte dem kleinsten Flächenland damit jenes feierliche Vorwort, das andere Bundesländer ganz selbstverständlich tragen. Diese Lücke ist nun geschlossen. Am 29. April stimmte der Landtag mit den Stimmen von SPD und CDU – insgesamt 46 Abgeordnete – für eine neue Präambel. Lediglich die drei AfD-Abgeordneten lehnten sämtliche Verfassungsänderungen ab und bezeichneten diese laut Berichten als „zutiefst undemokratisch“.

Der Wortlaut: Klare Sprache, klare Werte

Die neue Präambel klingt wohltuend traditionell und besonnen zugleich:

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, auf der Grundlage des religiösen und humanistischen Erbes, hat sich das Saarland durch seinen frei gewählten Landtag diese Verfassung gegeben.“

Eine Formulierung, wie sie auch im Grundgesetz der Bundesrepublik steht – ein bewusstes Bekenntnis zu Wurzeln, die unsere Kultur, unsere Rechtsordnung und unser Menschenbild über Jahrhunderte geprägt haben. CDU-Fraktionschef Stephan Toscani erklärte, der Text verbinde den Gottesbezug mit humanistischen Traditionen und schließe ausdrücklich auch nichtreligiöse Menschen ein. Vertreter der großen Weltreligionen hätten die Passage gemeinsam in einer parlamentarischen Anhörung erarbeitet.

Hamburg, Bremen, Hessen und Sachsen: Die letzten Verweigerer

Mit der Entscheidung des Saarlandes verbleibt nun lediglich Hamburg als einziges Bundesland gänzlich ohne Vorwort in seiner Verfassung. Auch in Sachsen, Hessen und Bremen sucht man vergeblich nach einem Gottesbezug. Eine bemerkenswerte Bilanz: In einer Zeit, in der manche Politiker am liebsten jedes Kreuz aus den Klassenzimmern verbannen und religiöse Symbole als „Diskriminierung“ brandmarken würden, setzt ein SPD-geführtes Bundesland ein Signal, das nicht jedem im linken Spektrum schmecken dürfte.

SPD-Fraktionschef Ulrich Commerçon betonte als evangelischer Christ, Gott und die Menschenrechte seien für ihn untrennbar miteinander verbunden. Eine Aussage, die in ihrer Klarheit fast schon erstaunt – schließlich hört man derartige Bekenntnisse aus den Reihen der Sozialdemokratie inzwischen nur noch selten.

Die üblichen Verdächtigen melden sich zu Wort

Wer geglaubt hatte, eine solche Entscheidung könne ohne Empörungswelle über die Bühne gehen, hatte die ideologische Gemengelage der Republik unterschätzt. Die FDP, die im saarländischen Landtag ohnehin nicht vertreten ist, lehnt den Gottesbezug rundweg ab. Landeschefin Angelika Hießerich-Peter erklärte, Religion sei Privatsache, der Staat müsse Neutralität wahren. Ein Standpunkt, der sich freilich angenehm modern liest, aber geflissentlich übersieht, dass auch das Grundgesetz selbst mit einem Gottesbezug beginnt – und zwar seit 1949.

Die Grünen wiederum – ebenfalls außerparlamentarisch – fordern reflexartig einen Volksentscheid. Spitzenkandidatin Anne Lahoda persönlich sehe keinen Bedarf für einen Gottesbezug, möchte aber die Bevölkerung im Zuge der Landtagswahl 2027 abstimmen lassen. Ein durchsichtiges Manöver: Wer mit der parlamentarischen Mehrheit nicht einverstanden ist, verlangt eben einen Volksentscheid – jene direktdemokratischen Instrumente, die dieselbe Partei in anderen Fragen (man denke an Migration oder Energiepolitik) weniger schätzt.

Warum dieser Schritt mehr ist als Symbolpolitik

Ein Verfassungstext ist niemals bloße Lyrik. Er ist das geistige Rückgrat eines Gemeinwesens, jene Selbstvergewisserung, mit der eine Gesellschaft ihren Kindern und Enkeln sagt: Das ist, woher wir kommen. Das ist, worauf wir bauen. Wer den Bezug auf Gott und das religiös-humanistische Erbe streicht, kappt damit auch die Verbindung zu jenen abendländischen Traditionen, die unser Konzept von Menschenwürde, Freiheit und Recht überhaupt erst hervorgebracht haben.

Die Aufklärung, auf die sich die Liberalen so gerne berufen, fiel schließlich nicht vom Himmel – sie wuchs auf einem christlich-humanistischen Boden, ohne den die Idee unveräußerlicher Menschenrechte schlicht undenkbar wäre. Wer das ignoriert, betreibt historische Geschichtsklitterung und wird sich wundern, wenn die nächste Generation gar nicht mehr weiß, warum sie eigentlich Werte hochhalten sollte, die ihr niemand mehr erklärt hat.

Ein Lichtblick im trüben Zeitgeist

In Zeiten, in denen Weihnachtsmärkte umbenannt, Kirchen zu „Kulturräumen“ degradiert und traditionelle Familienbilder als „rückständig“ verspottet werden, ist die Entscheidung des Saarlandes ein wohltuendes Gegengewicht. Sie zeigt: Nicht alles, was alt ist, gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Manches gehört bewahrt, gepflegt und weitergegeben – gerade weil es uns als Gesellschaft zusammenhält.

Während andere Bundesländer ihre Verfassungen mit Gender-Sternchen und Klimaneutralitätsparagraphen aufrüsten, besinnt sich das Saarland auf das Wesentliche. Ein bemerkenswerter Vorgang in einer Republik, die sich oft genug schwertut, ihr eigenes Erbe wertzuschätzen. Wer beständige Werte sucht – sei es im Glauben, in der Familie oder eben auch in der Vermögenssicherung durch physische Edelmetalle wie Gold und Silber – der weiß: Es sind nicht die Moden, die tragen, sondern das, was Generationen überdauert.

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