
Schock-Umfrage in MV: Merz-CDU droht der Absturz aus dem Landtag!

Vier Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wird es an der Spitze eng – und für die CDU existenziell. Eine neue Insa-Umfrage im Auftrag der Bild sieht die AfD bei 37 Prozent, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei 35 Prozent. Gewählt wird am Sonntag, dem 20. September.
Zwei Punkte Abstand – und ein Duell, das alles überlagert
Die SPD legt gegenüber der Vorwoche zwei Punkte zu, die AfD einen. Das Rennen spitzt sich damit auf zwei Parteien zu, während alle anderen zu Zuschauern werden. Die Linke als kleiner Koalitionspartner rutscht auf zehn Prozent ab.
Dahinter wird es dünn: Die Grünen liegen laut der Erhebung exakt auf der Fünf-Prozent-Hürde, das BSW nur noch bei drei Prozent, die sonstigen Parteien inklusive FDP ebenfalls bei drei Prozent. Auch andere Institute meldeten in den Tagen zuvor ein schrumpfendes AfD-Polster – die Forschungsgruppe Wahlen kam vergangene Woche auf 37 zu 34 Prozent.
Sechs Prozent: Für die CDU wäre das ein historischer Tiefschlag
Doch die eigentliche Sensation steht am unteren Ende der Tabelle. Die CDU verharrt bei sechs Prozent – gefährlich nah an der Sperrklausel. Zum Vergleich: 2021 holte sie 13,3 Prozent, damals schon ihr schlechtestes Ergebnis in dem Bundesland. 1990 waren es noch 38,3 Prozent.
Eine Union, die im Nordosten um den Einzug ins Parlament zittert, während im Bund ein CDU-Kanzler regiert: Für viele Beobachter ist das eine Quittung für den Kurs in Berlin. Wer im Wahlkampf Wende verspricht und anschließend Rekordschulden, Sondervermögen und Klimaziele im Grundgesetz liefert, verliert Vertrauen – aus Sicht unserer Redaktion die eigentliche Botschaft dieser Zahlen.
Warum Schwerin über Berlin entscheidet
Die bundespolitische Sprengkraft ist enorm. Sollte Schwesig den vor Monaten kaum für möglich gehaltenen Sieg holen, gilt sie als aussichtsreiche Anwärterin auf eine Spitzenrolle der Bundes-SPD bei der nächsten Bundestagswahl.
Für Friedrich Merz hingegen könnte es der Beginn einer Debatte um sein politisches Überleben werden. Medienberichten zufolge hat er für den Wahlsonntag bereits eine Sitzung des CDU-Präsidiums einberufen – ein Signal, das in der Partei niemand als Routine deutet.
Rechnerisch dürfte die Regierungsbildung trotzdem geräuschlos ablaufen: Rot-Rot hätte keine Mehrheit mehr, doch mit den Grünen stünde ein Partner bereit, der die alte Koalition fortsetzen könnte. Ein echter Politikwechsel wäre selbst bei diesem Ergebnis nicht in Sicht.
Was das für Bürger und Sparer bedeutet
Am selben Sonntag wählt auch Berlin. Zwei Wahlabende, die die Machtarchitektur der Koalition in Berlin erschüttern können – und Unsicherheit ist bekanntlich die Währung, in der politische Blockaden bezahlt werden. Wer sein Vermögen unabhängig von Wahlterminen und Koalitionsarithmetik absichern will, mischt seinem Portfolio traditionell physische Edelmetalle bei: krisenerprobt, staatsfern, greifbar.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Er spiegelt unsere Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.
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