
Sechsfacher Mord in Stade: Fluchthelferin auf freiem Fuß – und plötzlich spurlos verschwunden

Es ist ein Fall, der einem den Atem stocken lässt und zugleich das ganze Ausmaß eines Staates offenbart, der seine wichtigste Aufgabe – den Schutz seiner Bürger – längst nicht mehr ernst zu nehmen scheint. In Stade half eine 65jährige NGO-Mitarbeiterin einem mutmaßlichen Sechsfachmörder bei der Flucht, wurde festgenommen, wegen angeblich fehlender Fluchtgefahr wieder auf freien Fuß gesetzt – und ist nun, wer hätte das gedacht, untergetaucht. Man reibt sich verwundert die Augen.
Ein Verbrechen, das fassungslos macht
Rekapitulieren wir die grausame Chronologie. Am 29. Juni feuerte der türkische Staatsbürger Fatih Khan G. in einer Kinderhilfseinrichtung um sich und riss sechs Menschen in den Tod – Mitarbeiter der Jugendhilfe und des Jugendamts, Menschen also, deren tägliche Aufgabe der Schutz von Kindern und Familien war. In ebenjener Einrichtung befanden sich sein drei Monate altes Kind und dessen Mutter. Ein Blutbad, das Deutschland erschüttert hat und das doch in eine erschreckend lange Reihe ähnlicher Taten passt.
Der mutmaßliche Täter war kein Unbekannter. Ärzte hatten ihn als aggressiv beschrieben, das Baby war wegen eines Schütteltraumas behandelt worden, gegen den Vater bestand der Verdacht der Misshandlung. In seinem Heimatland soll wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter aus einer früheren Beziehung ermittelt worden sein. 2021 soll er zudem aus dem Gefängnis geflohen sein. Und dennoch bewegte sich dieser Mann frei durch unser Land.
Die Fluchthelferin mit prominenten Verbindungen
Nun zur Frau, die den Wagen steuerte: Sylvia S., 65 Jahre alt, tätig beim „Verband binationaler Familien und Partnerschaften“ in Bremen – und, man höre und staune, die Schwiegermutter des niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Deniz Kurku. Bereits vor der Tat soll sie sich in einem 20seitigen Schreiben für den späteren Schützen eingesetzt und dessen mutmaßliche Kindesmisshandlung als bloßen „Unfall“ verharmlost haben. Der Vater sei angeblich im Halbschlaf mit dem Kopf gegen den des Kindes gestoßen. Man muss diese Erklärung erst einmal ertragen.
Wer einen mutmaßlichen Sechsfachmörder aus dem Fluchtwagen entkommen lassen will, dem attestieren deutsche Behörden allen Ernstes „keine Fluchtgefahr“. Willkommen in der Realität eines Rechtsstaates, der seinen eigenen Namen kaum noch verdient.
Kein Haftbefehl, keine Untersuchungshaft – und schon ist sie weg
Der Fluchtwagen musste von der Polizei mit Schüssen gestoppt werden. Beide Insassen wurden festgenommen. Gegen G. erging ein Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes. Gegen die Fluchthelferin jedoch? Kurz in Gewahrsam, dann wieder entlassen. Kein Antrag auf Untersuchungshaft. Ihre Behauptung, G. habe sie mit vorgehaltener Pistole zum Fahren gezwungen, werde noch geprüft, heißt es. In der Zwischenzeit ist die Dame weder an ihrem Wohnort noch an ihrem Arbeitsplatz aufzufinden – seit Tagen verschwunden.
Wie war das noch mit der „fehlenden Fluchtgefahr“? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Man fragt sich unweigerlich, ob hier die Behörden ihre eigene Prognosefähigkeit vollständig verloren haben oder ob gewisse gesellschaftliche und politische Verbindungen den Blick auf die Realität getrübt haben mögen.
Ein Symptom des staatlichen Versagens
Dieser Fall steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die viele Bürger unseres Landes mit wachsender Sorge und wachsendem Zorn beobachten. Ein Mann mit Vorgeschichte, ein mutmaßlicher Sexualstraftäter, ein Gefängnisausbrecher – frei genug, um sechs Menschen zu ermorden. Und eine Aktivistin, die ihn schützte und ihm zur Flucht verhalf, spaziert aus dem Gewahrsam und verschwindet. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines großen Teils des deutschen Volkes, dass dieses Land dringend eine Politik braucht, die endlich wieder für die Sicherheit der eigenen Bürger einsteht und nicht gegen sie regiert.
Die zunehmende Kriminalität, die immer neuen Gewalttaten, das Wegschauen und Verharmlosen – all das ist kein Zufall, sondern die bittere Ernte einer jahrelangen Fehlpolitik, die Recht und Ordnung dem Zeitgeist geopfert hat. Wer für sechs ermordete Menschen keine schlüssige Konsequenz zieht, der hat den Kompass für Recht und Gerechtigkeit verloren.
Stabilität in unsicheren Zeiten
In einer Zeit, in der das Vertrauen in staatliche Institutionen aus gutem Grund erodiert und die Verlässlichkeit von Behörden täglich neue Kratzer erhält, richten viele Bürger ihren Blick auf das Beständige. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen, Fehlentscheidungen und Vertrauensverlusten trotzen. Als solides Fundament eines breit gestreuten Vermögens bieten sie eine Sicherheit, die kein politisches Versagen zunichtemachen kann.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Rechts- oder Anlageberatung dar. Wir empfehlen ausdrücklich, sich eigenständig zu informieren und bei rechtlichen oder finanziellen Fragen fachkundigen Rat einzuholen. Für Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich.

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