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26.03.2026
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Selenskyjs bitteres Eingeständnis: Washington fordert Donbas-Aufgabe als Preis für Sicherheitsgarantien

Selenskyjs bitteres Eingeständnis: Washington fordert Donbas-Aufgabe als Preis für Sicherheitsgarantien

Was viele Beobachter seit Monaten befürchtet haben, scheint nun bittere Realität zu werden: Die Vereinigten Staaten knüpfen ihre Sicherheitsgarantien für die Ukraine offenbar an eine fundamentale Bedingung – die vollständige Abtretung der östlichen Donbas-Region an Russland. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem aufsehenerregenden Interview.

Trumps Doppelfront: Nahost-Eskalation erhöht den Druck auf Kiew

Die geopolitische Lage könnte für die Ukraine kaum ungünstiger sein. Während Washington mit dem eigenen Konflikt mit dem Iran beschäftigt sei, erhöhe Präsident Donald Trump den Druck auf die ukrainische Seite, um den mittlerweile vier Jahre andauernden Krieg schnellstmöglich zu beenden. Selenskyj formulierte es diplomatisch, doch die Botschaft war unmissverständlich: Die Ukraine steht zunehmend allein da.

„Der Nahe Osten hat definitiv einen Einfluss auf Präsident Trump und auf seine nächsten Schritte. Präsident Trump wählt leider, meiner Meinung nach, weiterhin eine Strategie, mehr Druck auf die ukrainische Seite auszuüben."

Drei Runden trilateraler Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine fanden bereits in Abu Dhabi und Genf statt – bislang ohne greifbares Ergebnis. Eine vierte Runde wurde aufgrund des Iran-Konflikts auf unbestimmte Zeit verschoben. Man muss kein Geostratege sein, um zu erkennen, dass die Zeit hier nicht für Kiew arbeitet.

Das Dilemma der Sicherheitsgarantien

Selenskyj betonte, dass zwei entscheidende Fragen nach wie vor ungeklärt seien: Wer finanziert die ukrainischen Waffenkäufe zur Aufrechterhaltung der militärischen Abschreckung? Und wie genau würden die Verbündeten im Falle einer erneuten russischen Aggression reagieren? Fragen, die das Weiße Haus offenbar erst dann beantworten möchte, wenn die Ukraine bereit ist, den Donbas aufzugeben.

Noch im Januar hatte der ukrainische Präsident erklärt, ein Dokument über Sicherheitsgarantien zwischen der Ukraine und den USA sei „zu hundert Prozent fertig" und warte nur noch auf die Unterschrift. Davon kann offensichtlich keine Rede mehr sein. Nach Gesprächen zwischen US-amerikanischen und ukrainischen Beamten in Miami räumte Selenskyj ein, dass noch erhebliche Arbeit zu leisten sei.

Russlands Kalkül: Auf Washingtons Ermüdung setzen

Der ukrainische Staatschef warnte eindringlich davor, dass Moskau darauf spekuliere, Washington werde das Interesse verlieren und sich zurückziehen, sollten die Friedensgespräche ins Stocken geraten. Ein Risiko, das er selbst als durchaus real einschätzte. Russlands Präsident Wladimir Putin besteht bekanntlich darauf, dass die Kontrolle über den gesamten Donbas ein unverzichtbares Kriegsziel darstelle – notfalls auf dem Schlachtfeld zu erreichen, wenn nicht am Verhandlungstisch.

Doch Selenskyj stellte die berechtigte Frage, ob Russland tatsächlich bereit sei, Hunderttausende weitere Soldaten zu opfern, um die verbliebenen rund 6.000 Quadratkilometer des Donbas zu erobern, die es noch nicht kontrolliert. Militäranalysten bestätigen, dass der russische Vormarsch in den vergangenen zwei Jahren quälend langsam verlaufen sei – nicht zuletzt wegen des sogenannten „Festungsgürtels" schwer befestigter ukrainischer Städte.

Ein Rückzug als Sicherheitsrisiko für ganz Europa

Besonders bemerkenswert ist Selenskyjs Warnung, dass ein Rückzug aus dem Donbas nicht nur die Sicherheit der Ukraine, sondern ganz Europas gefährden würde. Die starken Verteidigungspositionen im Osten des Landes seien selbst Teil der Sicherheitsgarantien, argumentierte er. Wer diese Positionen aufgibt, übergibt Russland nicht nur Territorium, sondern strategische Vorteile, die sich in einem künftigen Konflikt als verheerend erweisen könnten.

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant und damit künftige Generationen mit Schulden belastet, stellt sich die drängende Frage, ob Europa überhaupt in der Lage wäre, im Ernstfall ohne amerikanische Rückendeckung seine eigene Sicherheit zu gewährleisten. Die Abhängigkeit von Washington, die sich hier in aller Deutlichkeit offenbart, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Versäumnisse in der europäischen Verteidigungspolitik.

Patriot-Lieferungen: Dankbarkeit mit bitterem Beigeschmack

Nach schweren russischen Bombardements ukrainischer Städte dankte Selenskyj der Trump-Administration dafür, die Lieferungen von Patriot-Flugabwehrsystemen aufrechterhalten zu haben – trotz des gestiegenen Bedarfs im Nahen Osten. Ukrainische Beamte hatten zuvor befürchtet, dass die Lieferungen der US-amerikanischen Patriots – die einzigen Raketen im ukrainischen Arsenal, die russische ballistische Raketen abfangen können – aufgrund des Iran-Konflikts versiegen könnten.

„Die Lieferungen an uns wurden nicht gestoppt. Ich bin Präsident Trump und seinem Team sehr dankbar. Aber die Lieferung von Patriot-Raketen ist nicht so umfangreich, wie wir es brauchen."

Gleichzeitig vermeldete Selenskyj Fortschritte bei der ukrainischen Eigenproduktion von Langstreckenraketen und Drohnen, die es dem Land ermöglichten, tief in russisches Territorium zurückzuschlagen. Ein Silberstreif am Horizont – doch ob er ausreicht, um die geopolitische Großwetterlage zu ändern, darf bezweifelt werden.

Die unbequeme Wahrheit

Was sich hier abzeichnet, ist ein klassisches Machtspiel auf dem Rücken der ukrainischen Bevölkerung. Trump will einen schnellen Deal, Putin will den Donbas, und Europa schaut zu. Selenskyj selbst gab sich betont pragmatisch und wischte vergangene Spannungen mit Trump beiseite: Er sei schließlich „keine Schachtel Pralinen oder ein Auto", das man mögen oder nicht mögen könne. Der US-Präsident betrachte die Lage pragmatisch und wolle ein schnelles Kriegsende – ebenso wie die Ukraine selbst.

Doch Pragmatismus allein wird nicht reichen. Selenskyj besteht darauf, dass nur ein Gipfeltreffen zwischen ihm, Trump und Putin die offenen Fragen zu Territorium und Sicherheitsgarantien klären könne. Ob es jemals dazu kommt, steht in den Sternen. Sicher ist nur eines: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, in denen Grenzen verschoben und Allianzen auf die Probe gestellt werden, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während Währungen schwanken und politische Versprechen brechen, behält das Edelmetall seinen Wert – eine Lektion, die die Geschichte immer wieder lehrt.

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