
Shanghai pumpt Milliarden in Technologie-Offensive: Chinas Antwort auf den amerikanischen Wirtschaftskrieg

Während der Westen noch über Handelsabkommen debattiert, schafft China Fakten. Die Metropole Shanghai hat soeben ein gewaltiges Investitionsprogramm im Umfang von zehn Milliarden US-Dollar angekündigt – ein unmissverständliches Signal an Washington und die Welt. Der technologische Wettlauf zwischen den beiden Supermächten erreicht damit eine neue Eskalationsstufe.
50 Großprojekte für die technologische Unabhängigkeit
Der Bezirk Pudong, das pulsierende Wirtschaftsherz Shanghais, präsentierte am Montag nicht weniger als 50 strategische Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 70 Milliarden Yuan. Die Stoßrichtung ist eindeutig: Mikrochips, künstliche Intelligenz, Biopharmazeutika, intelligente Fahrzeuge und Luftfahrt stehen im Zentrum dieser beispiellosen Investitionsoffensive. Die genauen Finanzierungsquellen wurden bezeichnenderweise nicht offengelegt – ein Umstand, der Fragen aufwirft.
Die ambitionierten Ziele sprechen für sich: Bis 2030 soll allein die Chipindustrie in Pudong einen jährlichen Wirtschaftsoutput von 500 Milliarden Yuan erreichen. Der KI-Sektor peilt 200 Milliarden Yuan an, die Flugzeugfertigung immerhin 100 Milliarden Yuan. Zahlen, die selbst hartgesottene Wirtschaftsexperten aufhorchen lassen.
Pekings Marschbefehl an die Provinzen
Shanghai steht keineswegs allein. Quer durch das Reich der Mitte folgen Städte und Regionen dem unmissverständlichen Ruf aus Peking: Technologische Selbstständigkeit um jeden Preis. Chen Jining, Shanghais Parteichef, versprach bei einer Inspektionstour am Sonntag den lokalen KI-Start-ups die volle Rückendeckung der Regierung. Die Politik werde maßgeschneidert auf deren Bedürfnisse zugeschnitten, verkündete er über das offizielle Medienorgan Jiefang Daily.
Shanghai wird eine entscheidende Rolle in Chinas Plänen spielen, während die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sich einem technologischen Hochrisiko-Wettlauf mit den Vereinigten Staaten stellt.
So formuliert es Fu Weigang, Präsident des Shanghai Institute of Finance and Law, mit bemerkenswerter Offenheit.
Was bedeutet das für Europa und Deutschland?
Die Entwicklung sollte auch hierzulande die Alarmglocken schrillen lassen. Während China Milliarden in Zukunftstechnologien pumpt und die USA unter Präsident Trump mit drastischen Zöllen reagieren, droht Europa zwischen den Fronten zerrieben zu werden. Deutschland, einst stolze Industrienation, verliert zusehends den Anschluss an die technologische Weltspitze.
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der gewaltigen Herausforderung, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – und das bei einer Schuldenlast, die durch das geplante 500-Milliarden-Sondervermögen weiter anwachsen wird. Ob bürokratische Fesseln und ideologische Grabenkämpfe rechtzeitig überwunden werden können, bleibt fraglich.
In Zeiten derartiger geopolitischer Verwerfungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Supermacht gerade die Oberhand im technologischen Wettlauf gewinnt.
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