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Kettner Edelmetalle
25.03.2026
20:36 Uhr

SpaceX vor historischem Börsengang: Billionen-Bewertung elektrisiert die Märkte

Was sich seit Monaten als Gerücht durch die Finanzwelt zog, scheint nun Realität zu werden: SpaceX, Elon Musks Raumfahrtimperium, steht offenbar unmittelbar vor der Einreichung eines Börsenprospekts bei der US-Börsenaufsicht SEC. Die Nachricht schlug an den Märkten ein wie eine Rakete – im wahrsten Sinne des Wortes. Aktien von Unternehmen mit auch nur entferntem Bezug zur Raumfahrtbranche schossen in die Höhe, als hätte jemand den Countdown für eine neue Ära der Spekulation gestartet.

Der größte Börsengang der US-Geschichte?

Wall-Street-Berater erwarten nichts Geringeres als den größten Börsengang, den die Vereinigten Staaten je gesehen haben. Die Rede sei von Einnahmen in Höhe von rund 75 Milliarden Dollar für das Unternehmen, das die globale Raketenbranche dominiert. Die Gesamtbewertung von SpaceX liegt bereits jetzt bei über einer Billion Dollar – eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Zum Vergleich: Das gesamte deutsche Bruttoinlandsprodukt eines Jahres beträgt rund vier Billionen Euro. Ein einzelnes amerikanisches Privatunternehmen erreicht also bereits ein Viertel dieser Wirtschaftsleistung an Börsenwert.

Die Aktien sollen Berichten zufolge bereits im Juni an US-Börsen gehandelt werden können. Investmentbanken – allen voran Goldman Sachs, das als federführend gilt – dürften den IPO ihren Kunden unter drei zentralen Narrativen schmackhaft machen: das lukrative Raketenstartgeschäft, das rasant wachsende Satelliteninternet Starlink sowie die Zukunftsvision orbitaler Rechenzentren.

Starlink als Gelddruckmaschine

Die Analysten von Morningstar prognostizieren für 2025 einen Umsatz von knapp 16 Milliarden Dollar bei einem EBITDA von 7,5 Milliarden – getrieben „nahezu ausschließlich durch explosives Abonnentenwachstum" der Starlink-Sparte, die zuletzt 10 Millionen aktive Kunden verzeichnete. Für das Jahr 2040 werden gar 150 Milliarden Dollar Umsatz und 95 Milliarden Dollar EBITDA erwartet. Zahlen, die selbst hartgesottene Analysten schlucken lassen.

Hinzu kommt ein strategischer Schachzug vom Februar: Musks KI-Unternehmen xAI wurde in einer reinen Aktientransaktion von SpaceX übernommen und ist nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Dadurch stieg die Bewertung des Raumfahrtkonzerns auf satte 1,25 Billionen Dollar. Man könnte fast meinen, Musk sammle Unternehmen wie andere Leute Briefmarken.

Euphorie an den Märkten – oder doch nur heiße Luft?

Die Reaktion an den Börsen ließ nicht lange auf sich warten. EchoStar, das einen dreiprozentigen Anteil an SpaceX hält, legte um mehr als 10 Prozent zu. Rocket Lab und AST SpaceMobile stiegen jeweils um über 11 Prozent. Globalstar explodierte regelrecht mit einem Plus von 20 Prozent, während Viasat immerhin 4,5 Prozent zulegte. Selbst der Rüstungszulieferer Karman Holdings, bei dem kein direkter SpaceX-Anteil bekannt ist, profitierte mit einem Plus von 4 Prozent – allein weil das Unternehmen im Weltraumsektor tätig ist.

Besonders bemerkenswert: Der erst kürzlich gelistete Fundrise Innovation Fund, der private SpaceX-Anteile sowie Anteile an Anthropic hält, schoss um unfassbare 64 Prozent nach oben. Auch Tesla-Aktien legten um 2 Prozent zu – offenbar reicht allein die Verbindung zu Musk, um Kurse zu bewegen.

Wenn die Meme-Stock-Crowd den Weltraum entdeckt

Es scheint, als hätte die berüchtigte Meme-Stock-Gemeinde – jene Kleinanleger, die einst GameStop und AMC in schwindelerregende Höhen trieben – nun das Weltraumthema für sich entdeckt. Was das für die Kursentwicklung bedeutet, dürfte jedem klar sein, der die Eskapaden der vergangenen Jahre verfolgt hat. Euphorie und Spekulation treiben die Preise, bis die Schwerkraft der Realität zuschlägt.

Während die Welt gebannt auf den möglichen größten Börsengang der Geschichte blickt, sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Bewertungen jenseits der Billionengrenze für ein Unternehmen, das noch vor wenigen Jahren primär Raketen ins All schoss, mögen faszinierend sein – sie bergen aber auch erhebliche Risiken. Die Geschichte der Finanzmärkte ist gepflastert mit Unternehmen, deren himmelhohe Bewertungen sich als Luftschlösser entpuppten.

Was bedeutet das für deutsche Anleger?

Für den deutschen Anleger stellt sich die Frage, ob er in diesen Hype einsteigen sollte. Die Bewertungen sind bereits astronomisch – im doppelten Wortsinn. Wer sein Vermögen langfristig und krisensicher aufstellen möchte, sollte bedenken, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher dienen. Während Börsenbewertungen kommen und gehen, hat Gold noch nie seinen inneren Wert verloren. In Zeiten, in denen Billionen-Bewertungen für einzelne Unternehmen zur Normalität erklärt werden und die Gelddruckmaschinen weltweit auf Hochtouren laufen, erscheint eine Beimischung physischer Edelmetalle im Portfolio vernünftiger denn je.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der in diesem Artikel enthaltenen Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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