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24.06.2026
10:07 Uhr

Steuermillionen für „antimuslimischen Rassismus“: Wenn der Staat sich selbst belehrt

Steuermillionen für „antimuslimischen Rassismus“: Wenn der Staat sich selbst belehrt

Es ist eine bemerkenswerte Inszenierung, die sich am vergangenen Mittwoch auf der Bundespressekonferenz abspielte. Eine Organisation mit dem klangvollen Namen CLAIM präsentierte ihr viertes „Lagebild zu antimuslimischem Rassismus“ – und lieferte gleich die passende Diagnose für die deutsche Gesellschaft mit. Die Botschaft: Islamfeindlichkeit komme „aus der Mitte der Gesellschaft“. Mit anderen Worten: Der ganz normale deutsche Bürger steht unter Generalverdacht. Wie praktisch.

Wenn aus berechtigter Kritik plötzlich „Rassismus“ wird

Die Co-Geschäftsführerin von CLAIM, Rima Hanano, beklagte laut eigener Darstellung, dass muslimische Menschen in der öffentlichen Debatte zu oft als Täter, als Integrationsproblem oder als Sicherheitsrisiko erschienen. Man fragt sich unweigerlich: Woran könnte das wohl liegen? Die Antwort liefert ein Blick in die nüchternen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik – jene Statistik, die in Deutschland mittlerweile Rekordwerte schreibt und deren Migrationsbezug von der Politik gern verschwiegen wird.

Doch genau dieser Zusammenhang darf in der schönen neuen Welt der staatlich geförderten Vereine nicht benannt werden. Wer ihn benennt, dem wird flugs das Etikett „antimuslimischer Rassismus“ verpasst – ein Begriff, der schon sprachlich auf wackligen Füßen steht. Denn der Islam ist eine Religion, eine Weltanschauung, keine Rasse. Kritik an einer Ideologie als „Rassismus“ zu brandmarken, ist ein rhetorischer Taschenspielertrick, der jede sachliche Debatte im Keim ersticken soll.

4.096 Vorfälle – und keine Daten zu den Tätern?

Laut dem vorgelegten Bericht dokumentierte die Organisation für das Jahr 2025 ganze 4.096 angebliche Vorfälle. 60 Prozent davon sollen verbale Gewalt sein, 20 Prozent Diskriminierung. Niemand bestreitet, dass tatsächliche Gewalttaten gegen unschuldige Menschen abscheulich sind und konsequent verfolgt gehören. Bemerkenswert ist jedoch ein anderes Detail: Auf die Nachfrage, ob denn Daten zu den Tatverdächtigen vorlägen, musste die Geschäftsführerin passen. Diese Daten habe man nicht.

Man präsentiert vierstellige Vorfallszahlen, fordert frisches Steuergeld – kann aber zu den mutmaßlichen Tätern keine belastbaren Angaben machen. Eine erstaunliche Form von Wissenschaftlichkeit.

Das Misstrauen ist hausgemacht – aber anders, als man denkt

Besonders pikant: Laut der vorgestellten Umfrage hätten zwei Drittel der befragten Muslime kein Vertrauen mehr in die Bundesregierung. Damit befinden sie sich in bester Gesellschaft – denn das Vertrauen breiter Teile der deutschen Bevölkerung in die Regierenden ist längst zerrüttet. Während die einen sich um ihre Sicherheit auf den Straßen sorgen, um explodierende Kriminalität und um die Zukunft ihrer Kinder, fließen großzügig Fördergelder in Organisationen, deren Hauptaufgabe offenbar darin besteht, der eigenen Bevölkerung ein schlechtes Gewissen einzureden.

Steuergeld und ein fragwürdiges Erbe

Ein Blick auf die Vorgeschichte von CLAIM ist ebenso aufschlussreich. Die gemeinnützige GmbH wurde laut den vorliegenden Informationen gegründet, um die Arbeit der sogenannten „CLAIM-Allianz“ fortzuführen – eines Zusammenschlusses von rund 50 muslimischen Verbänden, der über Jahre hinweg hunderttausende Euro an Steuergeld vom Bund und vom Land Berlin erhalten haben soll. Das Bundesfamilienministerium zahlte 2023 demnach rund 300.000 Euro.

Die Allianz wurde 2025 aufgelöst – und zwar deshalb, weil gegen einzelne Mitgliedsvereine nach den vorliegenden Angaben verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse vorgelegen hätten. Die fachlichen Strukturen seien anschließend auf die neue gGmbH übertragen worden. Das Innenministerium betonte auf Nachfrage zwar, es handle sich bei der gGmbH „nach hiesiger Einschätzung nicht um eine Nachfolgeorganisation“. Doch die Frage bleibt im Raum stehen: Warum bezahlt der deutsche Steuerzahler Strukturen, die einen derartigen Hintergrund aufweisen?

Die eigentliche Spaltung kommt von oben

Was hier exemplarisch sichtbar wird, ist ein politisches Muster, das einen Großteil der deutschen Bevölkerung längst auf die Palme bringt: Statt die wahren Probleme – die explodierende Gewaltkriminalität, die Messerattacken, das schwindende Sicherheitsgefühl – endlich offen anzusprechen und zu lösen, wird der eigene Bürger zum Verdächtigen erklärt. Wer Missstände benennt, wird mundtot gemacht. Das ist nicht nur diese Redaktion der Meinung, sondern ein erheblicher Teil des deutschen Volkes, das sich von einer Politik regiert fühlt, die gegen und nicht für Deutschland arbeitet.

Es braucht endlich wieder Politiker, die den gesunden Menschenverstand der Bürger ernst nehmen, statt ihn als „Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft“ zu diffamieren. Berechtigte Sorgen sind kein Hass. Und wer das nicht versteht, der hat den Kontakt zur Realität längst verloren.

Was in unsicheren Zeiten wirklich Bestand hat

In einer Zeit, in der das Vertrauen in staatliche Institutionen erodiert, in der Steuermillionen in fragwürdige Projekte fließen und in der die Inflation durch immer neue Schuldenprogramme weiter angeheizt wird, suchen viele Menschen nach Beständigkeit. Während Papierwerte den Launen der Politik unterworfen sind, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrtausende ihren Wert bewahrt. Sie eignen sich als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung und zur Beimischung in ein breit gestreutes, krisenfestes Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist angehalten, sich eigenständig zu informieren und gegebenenfalls einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen. Für eigene Anlageentscheidungen trägt jeder selbst die Verantwortung.

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