
Sturm aufs Freibad: Wenn 60 „Männer aus Frankreich“ ein badisches Schwimmbad in die Knie zwingen

Ein sonniger Sonntag in der badischen Grenzregion bei Kehl, eigentlich ein Tag für Familien, plantschende Kinder und entspannte Stunden im kühlen Nass. Doch was sich an diesem Wochenende abspielte, dürfte vielen Badegästen die Lust auf den nächsten Freibad-Besuch gründlich verdorben haben. Eine Gruppe von 50 bis 60 Personen versuchte mehrfach, das Freibad ohne Eintritt zu stürmen – und zwang am Ende die Polizei dazu, das gesamte Bad zu räumen.
Über den Zaun, mitten ins Becken – und keiner stoppt sie
Die Beamten der Landespolizei aus Kehl und Achern mussten sogar die Bundespolizei zur Verstärkung anfordern. Was war geschehen? Laut Polizeimeldung sollen die Männer immer wieder über den Außenzaun geklettert sein, ohne einen Cent zu bezahlen. Dabei kam es mehrfach zu verbalen Ausfällen gegen das Sicherheitspersonal. In der amtlichen Mitteilung werden sie unverblümt als „Eindringlinge“ bezeichnet – Männer, die im Badebereich randalierten und sogar Mülltonnen entleerten.
50 bis 60 „Männer aus Frankreich“, so die Polizeimeldung wörtlich, sollen wiederholt versucht haben, auf das Gelände des Schwimmbads zu gelangen.
Man fragt sich unweigerlich: Was ist das für ein Zustand, in dem ein deutsches Freibad geräumt werden muss, weil eine Horde von Regelverächtern das Hausrecht mit Füßen tritt? Die Bademeister konnten der Lage nicht mehr Herr werden, der Sicherheitsdienst verwies die Gruppe mehrfach der Örtlichkeit – ohne Erfolg. Den Anweisungen wurde schlicht keine Folge geleistet.
„Männer aus Frankreich“ – eine bemerkenswert vorsichtige Formulierung
Besonders aufschlussreich ist die sprachliche Akrobatik in der Polizeimeldung. Von „Männern aus Frankreich“ ist die Rede – ein Begriff, der bei näherem Hinsehen mehr verschleiert als erklärt. Denn Zeugenaussagen zufolge wurden die Männer als „äußerlich nordafrikanisch“ beschrieben, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Presse einräumte. Man darf sich also fragen, ob hier wirklich Jacques und Pierre auf einen entspannten Badetag aus waren oder ob die geografische Herkunftsbezeichnung lediglich als bequemer Schleier dient.
Diese Form der euphemistischen Berichterstattung ist symptomatisch für ein Land, das es sich zur Gewohnheit gemacht hat, unangenehme Wahrheiten in wattige Formulierungen zu hüllen. Wer Probleme nicht beim Namen nennt, kann sie auch nicht lösen.
Verschwunden, bevor die Identität geklärt war
Das eigentliche Armutszeugnis folgte zum Schluss: Während der Räumung löste sich die Gruppe der Störer einfach auf und verschwand. Die Polizei konnte keinerlei Identitätsfeststellung durchführen. Kein einziger der bis zu 60 Männer wurde identifiziert. Man räumt das Bad, schickt die zahlenden, ordnungsgemäß angemeldeten Badegäste nach Hause – und die Verursacher der Misere ziehen unbehelligt von dannen.
Dass dieses Vorgehen bei den Bürgern für blanken Zorn sorgt, ist nachvollziehbar. Es ist eben nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines wachsenden Teils des deutschen Volkes, dass hier etwas grundlegend aus den Fugen geraten ist. Wenn der Rechtsstaat nur noch jene erreicht, die sich an die Regeln halten, während die Regelbrecher ungestraft entkommen, dann hat dieser Staat sein Gewaltmonopol faktisch aufgegeben.
Kein Einzelfall – ein wiederkehrendes Muster
Die badisch-deutsche Grenzregion zu Frankreich kennt diese Probleme schon aus den vergangenen Jahren. Immer wieder sorgten „Männer aus Frankreich“ für Ärger, missachteten Regeln und benahmen sich daneben. Auch in den angrenzenden Schweizer Kantonen ist diese Klientel kein Unbekannter. Dort zog man die Konsequenzen und untersagte den Aufenthalt von Franzosen in Freibädern teilweise vollständig. Man wisse auch, warum, kommentierte ein Beobachter trocken.
Während die Eidgenossen pragmatisch durchgreifen, schaut man hierzulande lieber weg, formuliert vorsichtig und hofft, dass sich das Problem von selbst erledigt. Es ist genau diese politische Verweigerungshaltung, die die innere Sicherheit Deutschlands zunehmend aushöhlt. Offene Grenzen, fehlende Kontrollen und eine Kuscheljustiz – das ist die Quittung einer Politik, die sich lieber um Gendersternchen als um den Schutz der eigenen Bevölkerung kümmert.
Die bittere Lehre für den Bürger
Was bleibt? Ein Freibad, das geräumt werden musste. Verängstigte Familien. Und eine Polizei, die mangels Personal und mangels politischem Rückhalt am Ende nur noch die Flucht nach vorn antreten konnte. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die für dieses Land und nicht gegen seine Bürger regieren. Politiker, die das Wort „Eindringlinge“ nicht als Schimpfwort, sondern als zutreffende Beschreibung verstehen – und entsprechend handeln.
Denn eines ist sicher: Solange Regelbrecher davon ausgehen können, ungestraft davonzukommen, werden sie es immer wieder tun. Das Vertrauen in den Staat schwindet mit jedem geräumten Freibad ein Stück mehr. Und genau dieses Vertrauen ist es, das eine Gesellschaft im Innersten zusammenhält.
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