
Teheran setzt Merz auf die Todesliste – und Berlin schweigt betreten
Es ist eine Nachricht, die einem den Atem stocken lässt: Eine Zeitung des iranischen Regimes hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) öffentlich auf eine Todesliste gesetzt. Das Blatt „Hamshahri“, Sprachrohr der Mullah-Diktatur, veröffentlichte eine Grafik von westlichen Staatsmännern, die – so die perfide Formulierung – „auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“. Neben Merz finden sich dort US-Präsident Donald Trump, Israels Premier Benjamin Netanjahu, Frankreichs Emmanuel Macron, Italiens Giorgia Meloni und der Brite Keir Starmer.
Man reibt sich die Augen. Ein Terrorregime droht dem Regierungschef einer europäischen Großmacht ganz offen mit dem Tod – und die Reaktion aus Berlin? Ein stellvertretender Regierungssprecher lässt verlauten, man habe die Meldung „zur Kenntnis genommen“. Zur Kenntnis genommen! Als handle es sich um eine verspätete Bahndurchsage und nicht um die unverhohlene Mordandrohung eines islamistischen Gottesstaates gegen das deutsche Staatsoberhaupt.
Wenn aus Propaganda blutiger Ernst werden kann
Wer glaubt, es handele sich lediglich um heiße Luft aus Teheran, der irrt gefährlich. Sicherheitspolitiker quer durch die Fraktionen schlagen Alarm. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter zeigte sich alarmiert: Er gehe davon aus, dass das Terrorregime bereits seit geraumer Zeit gezielte Tötungen und Anschläge im Westen und auch in Deutschland plane und vorbereite. Der Iran versuche, sich durch radikale Ideologie und Terror sowohl nach innen als auch nach außen zu stabilisieren.
Auch Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, warnte vor der Aktivität iranischer Geheimdienste auf europäischem Boden. Im Zentrum der Sorge stünden sogenannte Wegwerfagenten – jene erbärmlichen Figuren, die für einen einzelnen Auftrag angeworben würden und oftmals nicht einmal wüssten, wer sie eigentlich in den Tod schickt.
Ein Terrorstaat plant Morde auf deutschem Boden – und Berlin nimmt es zur Kenntnis. Diese Gleichgültigkeit ist der eigentliche Skandal.
Nicht nur der Kanzler ist im Visier
Die Gefährdungslage reicht weit über die Person des Kanzlers hinaus. Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler warnte, die aktuellen Vorgänge könnten extremistische Milieus emotionalisieren und Einzeltäter mobilisieren. Sprich: Nicht nur staatlich gesteuerte Killerkommandos bedrohen unsere Sicherheit, sondern auch fanatisierte Wirrköpfe, die sich von der Hetze aus Teheran anstacheln lassen.
Dass dies keine abstrakte Fantasie ist, zeigt ein Blick zurück: Bereits im Mai hatte die Bundesanwaltschaft Anklage gegen zwei Männer erhoben, die im Auftrag der iranischen Revolutionsgarden Anschläge in Deutschland vorbereitet haben sollen. Ihre Zielpersonen: Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, sowie Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Der Terror hat also längst deutschen Boden erreicht.
Jahrelange Naivität rächt sich
Wie konnte es so weit kommen, dass ein islamistisches Regime seine Agenten offenbar nahezu ungehindert durch Deutschland schleusen kann? Die Antwort ist unbequem: Jahrelang wurde weggeschaut, wurden diplomatische Beziehungen zum Mullah-Regime gepflegt, als ob man mit einer normalen Regierung verhandle. Man hofierte Teheran, während dessen Schergen im Verborgenen ihre Netze knüpften. Diese sträfliche Blauäugigkeit fällt uns nun auf die Füße.
Immerhin gehört Merz ohnehin zu den am stärksten geschützten Personen des Landes – die Veröffentlichung bedeutet für ihn persönlich zunächst keine gänzlich neue Lage. Doch was ist mit den unzähligen Bürgern, die keinen Personenschutz genießen? Was ist mit jüdischen Einrichtungen, mit Synagogen, mit all jenen, die längst im Fadenkreuz des importierten Terrors stehen?
Handeln statt „zur Kenntnis nehmen“
Es reicht nicht, Mordaufrufe achselzuckend abzuheften. Wer die Sicherheit der Deutschen ernst nimmt, muss endlich Konsequenzen ziehen: Die Revolutionsgarden gehören auf die EU-Terrorliste, iranische Agentennetze gehören zerschlagen, und die Diplomatie mit einem Regime, das offen zum Mord an unserem Kanzler aufruft, gehört auf den Prüfstand. Alles andere wäre ein Offenbarungseid des Rechtsstaats.
In Zeiten, in denen die Weltlage von Tag zu Tag unberechenbarer wird, in denen Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine toben und der Terror an unsere Haustür klopft, suchen kluge Bürger nach Beständigkeit. Während Papierversprechen und politische Beteuerungen im Krisenfall wenig wert sind, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie ihren Wert auch in stürmischen Zeiten bewahren. Als krisenfester Baustein eines breit gestreuten Vermögens bieten sie eine Sicherheit, die kein politischer Sprecher je garantieren könnte.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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