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Kettner Edelmetalle
23.04.2026
20:39 Uhr

Trump lässt die Muskeln spielen: Schießbefehl für die US-Navy in der Straße von Hormus

Trump lässt die Muskeln spielen: Schießbefehl für die US-Navy in der Straße von Hormus

Die Lage am Golf eskaliert weiter. US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die amerikanische Marine angewiesen, jedes Schiff, das in der Straße von Hormus Seeminen legt, ohne zu zögern zu versenken. "Es darf keinerlei Zögern geben", ließ Trump auf seiner Plattform Truth Social verlauten. Begleitet wurde die Ansage von der Ankündigung, die Minenräumaktivitäten in der strategisch wichtigen Meerenge auf das Dreifache hochzufahren.

Ein Pulverfass am Golf

Wer die geopolitischen Entwicklungen der letzten Monate verfolgt hat, dem dürfte die Brisanz der Lage bewusst sein. Seit dem offenen Krieg zwischen Israel und dem Iran, der im Juni vergangenen Jahres eskalierte, ist die Straße von Hormus zu einem der gefährlichsten Wasserwege der Welt geworden. Normalerweise passieren rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls diese schmale Meerenge. Normalerweise. Denn seit Kriegsbeginn ist der Schiffsverkehr nahezu zum Erliegen gekommen.

Während in Friedenszeiten täglich über einhundert Schiffe, darunter dutzende Tanker, die Passage nutzten, sind es aktuell laut Trackingdaten an manchen Tagen nur noch eine Handvoll. Am Mittwoch etwa passierten gerade einmal acht Schiffe die Meerenge, davon drei Öltanker. Ein Zusammenbruch der globalen Ölversorgungskette mit Ansage.

Trumps Machtdemonstration: "Versiegelt und dicht"

Der US-Präsident ließ keinen Zweifel daran, wer am Golf das Sagen habe. "Wir haben die totale Kontrolle über die Straße von Hormus", schrieb Trump. Kein Schiff dürfe die Meerenge ohne Genehmigung der US-Navy befahren oder verlassen. Bis Teheran einen Deal akzeptiere, bleibe die Passage "versiegelt und dicht". Eine Sprache, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten ist und die an die Adresse der iranischen Führung gerichtet ist, die sich nach wie vor weigert, die Meerenge ohne Gegenleistung freizugeben.

Das US-Central Command bestätigte zudem, dass im Rahmen der verhängten Seeblockade gegen iranische Häfen bislang 31 Schiffe zur Umkehr oder Rückkehr in den Hafen gezwungen worden seien. Eine militärische Präsenz, wie sie die Region seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Teherans Trotzreaktion

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf konterte am Mittwoch mit einer klaren Ansage: Eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei unmöglich, solange die US-Blockade gegen iranische Häfen fortbestehe. Ein klassisches Patt zweier Kontrahenten, die beide nicht als Erste einlenken wollen. Dabei könnte ein falscher Schritt auf beiden Seiten genügen, um einen Flächenbrand zu entfachen, dessen wirtschaftliche und humanitäre Folgen kaum abzuschätzen wären.

Der brüchige Waffenstillstand

Die derzeitige Waffenruhe, die eigentlich diese Woche ausgelaufen wäre, hat Trump einseitig verlängert. Eine Entscheidung, die zeigt, wie fragil das Konstrukt tatsächlich ist. Ein amerikanischer Präsident, der Waffenstillstände per Dekret verlängert, während er gleichzeitig Schießbefehle erteilt – das ist die neue Realität der Weltpolitik unter Trump 2.0. Man mag davon halten, was man will, aber eines steht fest: Berechenbar ist sie nicht.

Was bedeutet das für die deutsche Wirtschaft?

Während in Berlin die Große Koalition unter Friedrich Merz damit beschäftigt ist, ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen zu verteilen und sich um die selbst auferlegte Klimaneutralität im Grundgesetz zu sorgen, tobt am Golf ein Konflikt, dessen Auswirkungen direkt auf die Tankrechnungen deutscher Bürger durchschlagen werden. Eine anhaltende Blockade der Straße von Hormus wäre für die ohnehin angeschlagene deutsche Industrie ein Schlag ins Kontor. Steigende Energiepreise träfen ein Land, das durch ideologisch getriebene Energiepolitik bereits jeden wirtschaftlichen Puffer verspielt hat.

Die Ironie des Schicksals: Während man in Deutschland von Windrädern und Wärmepumpen träumt, entscheidet sich die energiepolitische Zukunft Europas auf einem Seegebiet, das kaum hundert Kilometer breit ist. Und niemand in der Bundesregierung scheint einen Plan B für den Fall zu haben, dass Trump es tatsächlich ernst meint.

Krisenzeiten sind Edelmetallzeiten

Wenn die geopolitischen Spannungen derart zunehmen, dass Präsidenten Schießbefehle erteilen und ganze Meerengen blockiert werden, zeigt sich einmal mehr, welchen Wert reale, physische Vermögenswerte haben. Gold und Silber sind seit Jahrtausenden das, was Papierwährungen und Aktien in solchen Momenten nicht sein können: krisenfest, inflationsresistent und unabhängig vom politischen Willen von Notenbanken oder Regierungen. Wer sein Vermögen breit diversifiziert und einen soliden Anteil in physischen Edelmetallen hält, schläft in Zeiten wie diesen deutlich ruhiger. Eine Beimischung zum Portfolio ist keine Spekulation, sondern schlicht gesunder Menschenverstand.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Investitionsentscheidungen selbst. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der dargestellten Informationen entstehen könnten.

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