
Trumps Pipeline-Offensive: Öl-Achse zwischen USA und Kanada wird massiv ausgebaut

Während Europa sich in ideologischen Debatten über den Ausstieg aus fossilen Energieträgern verliert, schaffen die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump knallharte Fakten. Mit der Unterzeichnung mehrerer sogenannter Presidential Permits hat der US-Präsident am Mittwoch den Weg für einen erheblichen Ausbau des Öltransports zwischen den USA und Kanada freigemacht. Eine Entscheidung, die einmal mehr zeigt, wie konsequent die Trump-Administration ihre energiepolitische Agenda verfolgt – und wie weit Deutschland von einer solchen Handlungsfähigkeit entfernt ist.
Neue Genehmigungen für Pipeline-Infrastruktur
Konkret erhielt die Bakken Pipeline Company grünes Licht für den Bau neuer Pipeline-Anlagen im Burke County, North Dakota, direkt an der kanadischen Grenze. Darüber hinaus wurde dem Unternehmen der Weiterbetrieb und die Wartung bereits bestehender Leitungen am selben Standort genehmigt. Doch damit nicht genug: Auch der kanadische Energieriese Enbridge profitiert von den Erlassen. Das Unternehmen darf seine bestehenden Pipeline-Anlagen in St. Clair County, Michigan, sowie in Pembina County, North Dakota, weiterbetreiben. Letztere Genehmigung ersetzt dabei einen früheren Erlass aus dem Jahr 2008 – ein deutliches Signal, dass die Trump-Regierung veraltete bürokratische Strukturen durch zeitgemäße Regelungen ersetzen will.
Die Genehmigungen umfassen den Transport von Rohöl und sämtlichen Erdölprodukten – von Naphtha über Flüssiggas bis hin zu Kerosin, Benzin und Diesel. Lediglich Erdgas sei ausgenommen, wie aus den veröffentlichten Dokumenten des Weißen Hauses hervorgehe.
Kanada positioniert sich als globaler Energiegarant
Die Timing der Genehmigungen ist kein Zufall. Kanada drängt derzeit massiv auf den Ausbau seiner Energieexport-Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten – man denke nur an die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran – gewinnt die nordamerikanische Energieachse strategisch enorm an Bedeutung. Lisa Baiton, Chefin des kanadischen Erdölproduzenten-Verbands CAPP, brachte es auf den Punkt: Kanada verfüge über eine der größten Öl- und Gasreserven der Welt und trage die Verantwortung, diese zu erschließen und die globale Energiesicherheit zu stärken.
Eine bemerkenswerte Aussage. Während in Ottawa und Washington pragmatisch an der Sicherung der Energieversorgung gearbeitet wird, diskutiert man hierzulande lieber über Wärmepumpen-Pflichten und das Verbot von Verbrennungsmotoren. Der Kontrast könnte kaum schärfer sein.
Ein Lehrstück für deutsche Energiepolitik
Was Trump hier demonstriert, ist nichts weniger als Realpolitik in Reinform. Statt sich von klimapolitischen Utopien leiten zu lassen, setzt der US-Präsident auf das, was funktioniert: fossile Energieträger als Rückgrat wirtschaftlicher Stärke und geopolitischer Unabhängigkeit. Die nordamerikanische Energiepartnerschaft wird damit weiter zementiert – zum Vorteil beider Volkswirtschaften.
Deutschland hingegen hat sich mit dem überhasteten Atomausstieg, der gescheiterten Energiewende und einer ideologiegetriebenen Klimapolitik in eine Abhängigkeit manövriert, die ihresgleichen sucht. Während die USA ihre Energieinfrastruktur ausbauen, importiert die Bundesrepublik teures Flüssiggas über schwimmende Terminals und hofft auf Wind und Sonne. Man fragt sich unwillkürlich: Wann wird auch in Berlin wieder eine Energiepolitik betrieben, die sich an den Realitäten orientiert statt an den Wunschträumen grüner Ideologen?
Die Pipeline-Genehmigungen sind jedenfalls ein weiterer Baustein in Trumps Strategie, die USA zum unangefochtenen Energieimperium auszubauen. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, ähnlich entschlossen zu handeln, darf bezweifelt werden. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen fließt schließlich in ganz andere Kanäle – und ob davon jemals etwas bei einer vernünftigen Energiepolitik ankommt, steht buchstäblich in den Sternen.

WeltsystemwechselÖlschock, Kollaps & der Griff nach deinem Vermögen
Kostenloses Live-Webinar: Dominik Kettner und 6 hochkarätige Gäste enthüllen, wie Ölschock, Finanzkollaps und globale Machtverschiebungen Ihr Vermögen bedrohen – und welche konkreten Schritte Sie jetzt unternehmen müssen, um sich zu schützen.
Die Experten

Tim
Kellner
Politischer YouTuber

Ernst
Wolff
Bestseller-Autor

Peter
Hahne
Ex-ZDF-Moderator

Prof.
Dr. Polleit
Honorarprofessor Uni Bayreuth

Prof.
Dr. Werner
Bankenprofessor Oxford

Dr.
Elsässer
Fondsmanager
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











