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Kettner Edelmetalle
15.07.2026
06:14 Uhr

Umfrage-Schock für die Willkommenskultur: Jeder zweite Deutsche will die Grenzen dichtmachen

Es ist ein Ergebnis, das die selbsternannten Moralapostel in Berlin ins Schwitzen bringen dürfte: Mehr als die Hälfte der Deutschen, exakt 51 Prozent, spricht sich mittlerweile für eine vollständige Schließung der Grenzen für Flüchtlinge aus. Das ist keine Randmeinung mehr, keine Position, die man in die rechte Ecke schieben könnte – es ist die Stimme der Mehrheit. Zutage gefördert hat diese unbequeme Wahrheit eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos UK, durchgeführt gemeinsam mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Der vermeintliche Widerspruch, der keiner ist

Natürlich verpackt man die Zahlen in der etablierten Berichterstattung gern in einen scheinbaren Widerspruch: Zwar wollten 51 Prozent die Grenzen schließen, gleichzeitig befürworteten aber 69 Prozent das grundsätzliche Recht, in einem anderen Land Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen. Ein Widerspruch? Mitnichten. Es ist der gesunde Menschenverstand eines Volkes, das zwischen echtem Schutzbedürfnis und offensichtlichem Missbrauch zu unterscheiden weiß – eine Fähigkeit, die man der politischen Klasse in diesem Land offenbar mühsam wieder beibringen muss.

Denn die Deutschen sind längst nicht mehr naiv. Ganze 62 Prozent der Befragten hierzulande gehen davon aus, dass viele Asylsuchende gar nicht wirklich schutzbedürftig seien, sondern schlicht wirtschaftliche Chancen witterten oder es auf die üppigen Sozialleistungen des deutschen Wohlfahrtsstaates abgesehen hätten. Eine Einschätzung, die sich mit der gelebten Realität in unseren Städten und Gemeinden deckt.

Deutschland glaubt nicht mehr an das Märchen von der Integration

Besonders ernüchternd – und für die Verantwortlichen entlarvend – ist der Blick auf die Integrationsfrage. Während im Durchschnitt der 29 befragten Länder immerhin noch 44 Prozent an eine erfolgreiche Integration glauben, sind es in Deutschland gerade einmal 30 Prozent. Nur ein müdes Drittel also. Und lediglich 35 Prozent sehen überhaupt einen positiven Beitrag der Zuwanderer für unsere Gesellschaft.

Es zeige sich in vielen Ländern, dass Menschen sowohl grundsätzlich für Flüchtlingsschutz, aber gleichzeitig skeptisch über die Umsetzung seien, so die Ipsos-UK-Direktorin.

Man muss diese Zahlen einmal wirken lassen. Ein Land, dessen Regierungen seit 2015 nicht müde wurden, uns die Segnungen der Zuwanderung zu predigen, hat die niedrigste Integrationszuversicht überhaupt. Wenn das kein vernichtendes Zeugnis für Jahre gescheiterter Politik ist, was dann?

Die Zahlen im Überblick

  • 51 Prozent der Deutschen befürworten eine vollständige Grenzschließung
  • 62 Prozent vermuten wirtschaftliche Motive hinter vielen Asylanträgen
  • Nur 30 Prozent glauben an eine erfolgreiche Integration
  • Nur 35 Prozent sehen einen positiven gesellschaftlichen Beitrag

Wenn die Realität die Ideologie einholt

Zur Einordnung: Befragt wurden 21.521 Erwachsene in 29 Ländern, in Deutschland rund 1.000 Menschen, deren Antworten als repräsentativ gelten. Die stärkste Zustimmung zur Aufnahme von Flüchtlingen fand sich übrigens in Schweden und den Niederlanden mit jeweils 78 Prozent – ausgerechnet Länder, die ihre eigene Zuwanderungspolitik inzwischen selbst schmerzhaft revidieren mussten.

Interessant auch der Generationenunterschied, den die Erhebung offenlegt: Die jüngere Generation Z zeigt sich offener, während gerade die lebenserfahrenen Babyboomer deutlich skeptischer urteilen. Man mag darüber spekulieren, ob hier jugendlicher Idealismus auf die harte Lebensrealität derjenigen trifft, die die gesellschaftlichen Folgen dieser Politik tagtäglich zu spüren bekommen.

Fest steht: Die Kluft zwischen dem, was das Volk denkt, und dem, was in Berlin jahrelang beschlossen wurde, könnte kaum größer sein. Diese Umfrage ist mehr als eine Momentaufnahme – sie ist ein Weckruf. Ein Weckruf an eine politische Klasse, die endlich wieder für die Interessen der eigenen Bürger regieren sollte, statt gegen sie. Es ist höchste Zeit, dass die Politik dem Willen der Mehrheit Rechnung trägt, anstatt ihn als Ausdruck vermeintlicher Fremdenfeindlichkeit abzutun.

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Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig ausreichend zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Bei Bedarf konsultieren Sie einen unabhängigen Fachberater.

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