Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.09.2026
05:18 Uhr
KI-generiert

Weimer wettet gegen die AfD: „Nirgends und nie“ wieder so ein Ergebnis?

Weimer wettet gegen die AfD: „Nirgends und nie“ wieder so ein Ergebnis?
Symbolbild: KI-generiert

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält den Wahltriumph der AfD in Sachsen-Anhalt für einen historischen Ausrutscher. Im Podcast „Alles gesagt“ der Zeit bot der parteilose 61-Jährige sogar eine Wette an: So ein Resultat werde sich nicht wiederholen. Wörtlich sagte er über die AfD: „Nirgends und nie“.

Die Zahlen, gegen die Weimer anredet, sind allerdings gewaltig. Bei der Landtagswahl am 6. September 2026 wurde die AfD nach dem vorläufigen Endergebnis mit 43,8 Prozent stärkste Kraft, die CDU stürzte auf 17,2 Prozent ab. Die absolute Mehrheit der 83 Mandate verfehlte die Partei nur knapp – 39 Sitze stehen 15 für die Union gegenüber.

Ein „singuläres Ereignis“ – oder ein Trend?

Es ist laut Medienberichten das beste Ergebnis, das eine einzelne Partei in Sachsen-Anhalt seit der Landesgründung 1990 erzielt hat. Die Wahlbeteiligung kletterte auf einen Rekordwert von 77,8 Prozent. Von Wahlmüdigkeit also keine Spur – im Gegenteil.

Die Linke rutschte mit 8,6 Prozent auf ihr schlechtestes Landesergebnis, die FDP verpasste den Wiedereinzug, das BSW schaffte mit 5,3 Prozent den Sprung ins Parlament. Die bisherige Koalition aus CDU, SPD und FDP hat ihre Mehrheit verloren. Eine Regierung gibt es bis heute nicht.

Identität, Heimat, Hermannsdenkmal

Weimer erklärt sich das Erstarken der Partei mit der Stimmungslage im Land. „Heute sind alles Identitätsfragen“, kritisierte er – Fragen wie „Wer sind wir? Woher kommen wir? Wer wollen wir sein?“ müssten stärker in den Fokus rücken.

Die politische Mitte müsse „lauter werden, sie muss sich artikulieren, sie muss sich zeigen“. Themen wie Heimat, Nationalsymbolik und Geschichte dürften nicht der AfD überlassen werden. Wer Orte wie das Hambacher Schloss oder das Hermannsdenkmal räume, so seine Argumentation, dürfe sich nicht wundern, wer sie besetze.

Bemerkenswert daran ist vor allem der Zeitpunkt. Jahrelang galten genau diese Begriffe im Berliner Betrieb als verdächtig. Jetzt, nach 43,8 Prozent, entdeckt die politische Klasse die Heimat wieder – aus Sicht unserer Redaktion ein bemerkenswertes Eingeständnis.

Lob für Özdemir, milde Kritik an Merz

Als Gegenbeweis führt Weimer Baden-Württemberg an: Der Erfolg des Grünen-Politikers Cem Özdemir bei der Landtagswahl im März 2026 zeige, dass gemäßigte Kandidaten mit „persönlicher Autorität“ noch Wahlen gewinnen könnten. Das sei auch für die CDU möglich.

Zu Bundeskanzler Friedrich Merz räumte der Kulturstaatsminister ein: „Es ging ihm bestimmt schon mal besser“. Er bescheinigte ihm aber eine „außergewöhnliche Resilienz“ und „Comeback-Qualitäten“. Und die gemeinsame Abstimmung mit der AfD in der Opposition? Weimer:

„Ja, rückblickend. Ich habe das für einen Fehler gehalten.“

Global sieht Weimer die „Fenster der Freiheit“ zugehen und warnt vor einem „latenten Autokratismus“. Medienberichten zufolge liegt die AfD in aktuellen bundesweiten Umfragen erstmals bei rund 30 Prozent. Zwei Wochen nach Magdeburg wählen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – die Wette des Ministers wird also schnell überprüfbar.

Für viele Bürger ist die Botschaft klar: Appelle an die „Mitte“ ersetzen keine Politik, die Migration, Energiepreise und innere Sicherheit tatsächlich in den Griff bekommt. Politische Unsicherheit hat übrigens noch immer eine Konstante: Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen will, mischt seit Jahrhunderten physische Edelmetalle bei.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Er spiegelt unsere Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen. Jeder Leser trifft seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen