Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
27.07.2026
11:53 Uhr

Wenige Minuten vor dem Terror: Wie das ZDF die Gefahr dort verortete, wo sie nicht herkam

Wenige Minuten vor dem Terror: Wie das ZDF die Gefahr dort verortete, wo sie nicht herkam

Es gibt Momente, in denen die Wirklichkeit dem öffentlich-rechtlichen Weltbild so brutal in die Parade fährt, dass selbst gutwilligste Zuschauer den Kopf schütteln müssen. Der vergangene Samstagabend in Berlin war so ein Moment. Gegen 22 Uhr ereignete sich ein islamistisch motivierter Anschlag auf Teilnehmer des Christopher Street Day. Nur wenige Minuten vorher hatte das Heute Journal des ZDF seinen Zuschauern erklärt, wo die eigentliche Bedrohung für sexuelle Minderheiten in diesem Land liege: rechts.

Ein Beitrag, der alles erklärte – nur nicht die Realität

Die Moderatorin spannte in ihrer Anmoderation den historischen Bogen bis in die sechziger Jahre, als Homosexuelle in der Bundesrepublik tatsächlich staatlicher Verfolgung ausgesetzt waren. Daraus konstruierte der Beitrag eine Linie in die Gegenwart: eine wieder erstarkende Feindlichkeit in der Mehrheitsgesellschaft, angetrieben von Rechtsextremen. Statistiken belegten das, hieß es. Und weil das so sei, lautete das Motto des Berliner CSD in diesem Jahr eben "Haltung ist hot".

Haltung ist offenbar dann besonders "hot", wenn sie den Blick auf die tatsächliche Gefahrenlage konsequent verstellt.

Der Islamismus – jene Ideologie, die bei vergleichbaren Vorfällen in der Vergangenheit regelmäßig als Tatmotiv auftauchte – kam in dem Beitrag mit keiner Silbe als mögliche Gefahrenquelle vor. Kein Wort. Nicht als Randbemerkung, nicht als Fußnote. Stattdessen widmete sich der Bericht schwerpunktmäßig der sogenannten Hasskriminalität, worunter man in diesem Fall vor allem beleidigende Kommentare in sozialen Netzwerken verstand. Ein Vertreter eines Berliner Interessenverbandes durfte beklagen, die Hemmungen im digitalen Raum seien praktisch verschwunden.

Wenn ein Beamter mehr Klartext spricht als der Sender

Bemerkenswert ist, dass die entscheidende Wahrheit ausgerechnet aus dem Mund eines Polizisten kam. Der zuständige Dezernatsleiter für Hasskriminalität beim Berliner Landeskriminalamt erklärte, entsprechende Einstellungen fänden sich in ganz unterschiedlichen Gruppen: beim jungen Rechten genauso wie bei Menschen mit Migrationshintergrund, die eine solche Haltung aus ihren Herkunftsländern mitgebracht hätten und entsprechend sozialisiert worden seien.

Ein klarer Satz, der es bis in die Sendung geschafft hat. Was folgte, war dann allerdings wieder Lehrbuchmaterial für selektive Darstellung: In der anschließend eingeblendeten Statistik wurden ausschließlich "rechtsmotivierte" Taten separat ausgewiesen. Alles andere verschwand in der grauen Masse der Restkategorie. Wer nur die Grafik sieht, bekommt genau das Bild geliefert, das gewünscht ist. So funktioniert Wahrnehmungslenkung, ohne dass ein einziger Satz falsch sein müsste.

Das Muster ist bekannt – und es ist teuer

Man könnte über einen unglücklichen Zufall sprechen. Man könnte darauf verweisen, dass in einer Livesendung niemand ahnen konnte, was Minuten später geschehen würde. Beides wäre fair. Nur ändert es nichts am strukturellen Problem: Die Erzählung, dass jede Bedrohung dieses Landes ausschließlich von einer politischen Richtung ausgehe, ist keine Momentaufnahme, sondern ein Dauerzustand. Sie wird gepflegt, wiederholt und mit Rundfunkbeiträgen finanziert, die jeder Haushalt zwangsweise entrichtet – auch jene Bürger, die diese Weltsicht nicht teilen.

Der Preis dafür ist nicht abstrakt. Wer über Jahre hinweg eine Gefahrenquelle systematisch ausblendet, weil deren Benennung im eigenen Milieu als unschicklich gilt, verhindert genau jene Debatten, die zu wirksamen Sicherheitsmaßnahmen führen könnten. Wer Straftaten in der Öffentlichkeit vor allem als digitales Kommentarproblem verhandelt, wird nicht überrascht sein dürfen, wenn auf der Straße Menschen zu Schaden kommen.

Sicherheit ist keine Frage der Haltungsnoten

Die Redaktion dieses Portals ist überzeugt: Ein Staat, der seine Bürger schützen will, muss Täter benennen dürfen – unabhängig von Herkunft, Religion oder ideologischer Etikettierung. Alles andere ist keine Toleranz, sondern Feigheit im Gewand der Weltoffenheit. Und diese Auffassung ist längst keine Minderheitenposition mehr, sondern die Überzeugung eines erheblichen Teils der Bevölkerung, der schlicht erwartet, dass in diesem Land wieder für die Menschen regiert wird, die hier leben und zahlen.

Bleibt die unangenehme Frage: Was muss eigentlich noch passieren, damit im deutschen Staatsfunk die Realität Sendezeit bekommt? Der Samstagabend hat sie in aller Deutlichkeit gestellt. Eine Antwort steht aus.

In Zeiten, in denen politische Erzählungen wichtiger genommen werden als Tatsachen und in denen staatliche Institutionen an Verlässlichkeit verlieren, gewinnt eines an Bedeutung: Vermögenswerte, die keiner Erzählung bedürfen. Physisches Gold und Silber sind seit Jahrtausenden das, was sie sind – unabhängig davon, wie eine Redaktion sie einordnet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie ein bewährter Anker gegen politische und wirtschaftliche Unsicherheit.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Eine Haftung für Vermögensschäden wird ausdrücklich ausgeschlossen. Ebenso erbringen wir keine Rechts- oder Steuerberatung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen