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Kettner Edelmetalle
22.01.2026
13:59 Uhr

Wenn das Nummernschild zum Staatsfeind wird: Verfassungsschutz versetzt Autofahrer in Angst

Wenn das Nummernschild zum Staatsfeind wird: Verfassungsschutz versetzt Autofahrer in Angst

Deutschland im Jahr 2026 – ein Land, in dem brave Bürger zittern, weil sie das falsche Autokennzeichen besitzen. Was klingt wie eine Satire aus der Feder eines überdrehten Kabarettisten, ist bittere Realität geworden. Der Verfassungsschutz hat es geschafft, mit einer Broschüre über vermeintlich „rechtsextreme" Kennzeichen-Codes eine Welle der Verunsicherung auszulösen, die selbst langjährige SPD-Mitglieder in die Defensive treibt.

Das Kürzel „FG" – Freiberg oder „Führers Geburtstag"?

Die Geschichte beginnt im sächsischen Landkreis Mittelsachsen, wo das Ortskennzeichen „FG" seit einer Bürgerabstimmung im Jahr 2009 für Freiberg steht. Doch nach Einschätzung der Verfassungsschutzbehörden in Brandenburg und Niedersachsen könnte diese harmlose Buchstabenkombination auch für „Führers Geburtstag" stehen. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine demokratisch legitimierte Ortskennung wird plötzlich zum potentiellen Erkennungszeichen für Extremisten erklärt.

Die Konsequenzen dieser absurden Interpretation ließen nicht lange auf sich warten. Ein verunsicherter Autofahrer wandte sich hilfesuchend an den mittelsächsischen Landrat Sven Krüger, weil er befürchtete, aufgrund seines Nummernschildes als Rechtsextremist wahrgenommen zu werden. Dass es soweit kommen konnte, offenbart den Zustand einer Gesellschaft, die sich selbst in einen Zustand permanenter Verdächtigung manövriert hat.

Landrat Krüger reagiert mit Unverständnis

Landrat Krüger zeigte sich verständlicherweise überrascht über die Annahme, das Ortskennzeichen könne rechtsextrem gedeutet werden. Er verwies darauf, dass sich die Bevölkerung Mittelsachsens in einer demokratischen Abstimmung für dieses Kürzel entschieden hatte. Mit einem treffenden Vergleich stellte er klar: „Ebenso steht HH für Hansestadt Hamburg – ohne jeglichen verfassungsfeindlichen Kontext." Eine Änderung des Kennzeichens stehe nicht zur Debatte.

Der sächsische Verfassungsschutz ruderte inzwischen zurück und erklärte, dass Ortskennungen am Anfang eines Kennzeichens keinem Extremismusverdacht unterlägen. Rechtsextreme Codes würden nahezu ausschließlich im frei wählbaren hinteren Teil von Kennzeichen genutzt. Doch der Schaden ist bereits angerichtet – die Verunsicherung in der Bevölkerung wächst.

SPD-Rentnerin fürchtet um ihren Ruf

Besonders grotesk mutet der Fall einer Rentnerin aus Herne an. Die Frau, nach eigenen Angaben langjähriges SPD-Mitglied, besitzt seit rund 20 Jahren ein Kennzeichen mit ihren Initialen „HH" sowie zweimal der Zahl „8" – wegen eines wichtigen privaten Datums. Damals habe niemand etwas dabei gedacht, heute fühlt sie sich „in die Schublade der nationalsozialistischen Gesinnung gesteckt".

Die alleinstehende Rentnerin berichtet von Feindlichkeit und persönlichen Distanzierungen in ihrem Umfeld. Ihre verzweifelte Frage: „Muss ich demnächst an eine Namensänderung denken? Ich habe keinen zweiten Ersatzvornamen." Dass eine unbescholtene Bürgerin, die ihr Leben lang demokratische Werte vertreten hat, nun um ihren Ruf fürchten muss, ist ein Armutszeugnis für den Zustand unserer Gesellschaft.

Denunziationszettel an Autos in Dresden

Die Hysterie hat längst auch andere Formen angenommen. Im vergangenen Jahr fand ein Bürger in der Dresdner Neustadt an seinem Fahrzeug einen grünen Zettel mit der Aufschrift: „Diese Autokennzeichen bevorzugen Nazis und Rassisten … Bist Du einer?" Der Mann war offensichtlich so verstört, dass er sich an die örtliche Lokalpresse wandte. Selbstjustiz durch anonyme Denunzianten – willkommen im Deutschland des 21. Jahrhunderts.

Die Verfassungsschutz-Broschüre warnt indes vor einer ganzen Palette vermeintlicher Codes. Neben offensichtlichen Kürzeln wie „SS" oder „SA" finden sich dort auch völlig gewöhnliche Buchstabenkombinationen wie „MR", „WK", „WP" oder „VL" sowie die Jahreszahl „2004". Man fragt sich unwillkürlich, welche Buchstaben- oder Zahlenkombination eigentlich noch unbedenklich ist.

Ein Symptom des gesellschaftlichen Verfalls

Was hier geschieht, ist mehr als nur eine bürokratische Absurdität. Es ist ein Symptom für den fortschreitenden Verfall einer Gesellschaft, die vor lauter Angst vor vermeintlichen Feinden die eigenen Bürger unter Generalverdacht stellt. Statt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern – die explodierende Kriminalität, die wirtschaftliche Stagnation, die gescheiterte Migrationspolitik – beschäftigen sich Behörden mit der Frage, ob das Kennzeichen eines Freiberger Autofahrers möglicherweise eine versteckte Nazi-Botschaft enthält.

Die Ironie dabei: Während der Staat seine Bürger wegen harmloser Nummernschilder verunsichert, versagt er bei seinen eigentlichen Aufgaben. Die Kriminalitätsstatistiken erreichen Rekordwerte, Messerangriffe gehören zum Alltag, und die innere Sicherheit erodiert zusehends. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass „FG" auch „Führers Geburtstag" bedeuten könnte.

Ein Kommentar aus der Bevölkerung bringt es auf den Punkt

„Es ist eine einzige Psychiatrie geworden. Das hätte ich mir vor 35 Jahren nicht träumen lassen, als wir die SED in die Wüste geschickt haben."

Dieser Satz eines Bürgers fasst zusammen, was viele Deutsche empfinden. Die Hoffnungen der Wiedervereinigung, der Glaube an Freiheit und Rechtsstaatlichkeit – sie scheinen in einem Meer aus Verdächtigungen, Denunziationen und staatlicher Übergriffigkeit zu ertrinken. Wer hätte gedacht, dass man sich eines Tages für sein Autokennzeichen rechtfertigen muss?

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Deutschland braucht keine Behörden, die brave Bürger wegen ihrer Nummernschilder verunsichern. Es braucht einen Staat, der seine eigentlichen Aufgaben erfüllt und seinen Bürgern wieder Sicherheit und Vertrauen gibt. Bis dahin bleibt nur die bittere Erkenntnis: In diesem Land kann selbst das Autofahren zum politischen Minenfeld werden.

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