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Kettner Edelmetalle
13.06.2026
11:54 Uhr

Wenn der Bote geköpft wird: Das ZDF macht Elon Musk für Krawalle verantwortlich – nicht den Messerstecher

Wenn der Bote geköpft wird: Das ZDF macht Elon Musk für Krawalle verantwortlich – nicht den Messerstecher

Es ist eine Meisterleistung der Realitätsverdrehung, die selbst hartgesottene Beobachter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sprachlos zurücklässt. Das ZDF hat sich in einer halbstündigen Ausgabe des Formats ZDF heute live einem brutalen Gewaltverbrechen im nordirischen Belfast gewidmet – und dabei fertiggebracht, was nur noch grotesk genannt werden kann: Schuld an den darauffolgenden Krawallen sei nicht etwa der mutmaßliche Täter, ein Sudanese, der einen Mann auf offener Straße fast enthauptet haben soll. Schuld sei – man lese und staune – Elon Musk.

Was tatsächlich geschah

Erinnern wir uns an die nackten Fakten, die in der Sendung offenbar zur Nebensache degradiert wurden. Ein sudanesischer Mann namens Hadid Alodid soll seinem Opfer, dem Schotten Stephen Ogilvie, mitten auf offener Straße aufgelauert, ihn zu Boden gedrückt und mehrfach mit einem Messer auf Kopf und Hals eingestochen haben. Anschließend, so die Berichte, habe er versucht, den Mann zu enthaupten. Das Opfer verlor ein Auge. Erst beherzte Passanten, die mit einem Hurley-Schläger – einem irischen Sportgerät – eingriffen, konnten das Schlimmste verhindern.

Man muss sich diese Szene vor Augen führen, um die ganze Ungeheuerlichkeit der ZDF-Berichterstattung zu erfassen. Ein Mensch wird auf offener Straße fast zu Tode gebracht – und das vermeintliche Hauptproblem, das die Redaktion identifiziert, ist ein Tech-Milliardär, der zu Protesten aufgerufen haben soll.

Die Konstruktion einer Schuld aus dem Nichts

Worauf stützt sich der schwere Vorwurf gegen Musk? Auf einen einzigen Post. Musk teilte einen Aufruf zu Massenprotesten in Großbritannien und kommentierte:

Nur durch WIEDERHOLTE und LAUTE Proteste wird es irgendwelche Veränderungen geben!!

Man darf den Text gerne mehrfach lesen. Wo genau steht hier ein Aufruf zu Gewalt? Wo zu Brandstiftung, zu Barrikaden, zu Feindeslisten? Die Antwort ist denkbar einfach: nirgends. Aus einem legitimen Aufruf zu lauten, aber friedlichen Protesten wird im Sendebetrieb des Zweiten kurzerhand eine Anstiftung zur Randale konstruiert. Eine sprachliche und logische Akrobatik, die jeden Schüler im Deutschunterricht durchfallen ließe.

Der bestellte Experte

Selbstverständlich durfte ein passender „Extremismusforscher“ die These untermauern. Dieser warf Musk vor, „lokale Vorfälle auf ein internationales Niveau zu heben“. Eine bemerkenswerte Sorge – fragt man sich doch, wo dieselbe Empörung blieb, als andere lokale Fälle weltweit instrumentalisiert wurden. Offenbar gilt: Wer auf den Schmutz hinweist, gilt als gefährlicher als jener, der ihn anrichtet.

Das altbekannte Muster der Schuldumkehr

Was wir hier beobachten, ist kein Ausrutscher, sondern Methode. Es ist das immer gleiche Schema: Der Täter verschwindet im Nebel der Relativierung, die Politik bleibt unbehelligt, die Migrationspolitik wird mit keinem Wort hinterfragt – und die Schuld wird jenen zugeschoben, die das Ergebnis dieser Politik auszubaden haben. Die besorgten Bürger, die auf die Straße gehen, werden zu Extremisten erklärt. Der Mann, der ein Messer schwingt, wird zur Randnotiz.

Es sind eben nicht zwangsläufig „Rechte“, die in solchen Momenten auf die Straße strömen. Es sind oft Eltern, die um die Sicherheit ihrer Kinder bangen. Es sind Frauen, die nicht mehr ohne Furcht durch die Straßen ihrer eigenen Heimat gehen können. Es sind Menschen, deren Vertrauen in Recht, Ordnung und einen funktionierenden Staat erschüttert ist. Wer ihre Ängste ausspricht, wird in Großbritannien nicht selten kriminalisiert – während der eigentliche Skandal kleingeredet wird.

Zwangsfinanzierte Realitätsverzerrung

Das Bittere an alldem: Diese Form der Berichterstattung wird von jedem Haushalt in Deutschland zwangsweise finanziert. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, einst als neutrale Säule der Demokratie gedacht, hat sich an dieser Stelle weit von dem entfernt, was der große Journalist Hanns Joachim Friedrichs einst forderte – nämlich Distanz zu wahren und sich mit keiner Sache gemein zu machen. Stattdessen wird Haltung gepredigt und ein politisches Narrativ bedient, koste es, was es wolle.

Dass ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung diese Form der gebührenfinanzierten Belehrung längst satthat, ist kein Geheimnis. Die zunehmende Gewaltkriminalität durch Zuwanderer, die uns aus immer mehr europäischen Städten erreicht, ist real – und kein Konstrukt eines Tech-Milliardärs aus Kalifornien. Diese Realität endlich anzuerkennen, statt sie wegzudefinieren, wäre der erste Schritt zu einer ehrlichen Debatte.

Was bleibt

Belfast zeigt im Brennglas, was passiert, wenn eine Gesellschaft das Vertrauen in ihre Institutionen verliert und sich von den eigenen Medien nicht mehr ernst genommen, sondern bevormundet fühlt. Die Wut entlädt sich – nicht weil ein Milliardär zum Protest aufruft, sondern weil das Maß an Ohnmacht überschritten ist. Wer das nicht verstehen will, wird die nächsten Eskalationen nicht verhindern, sondern nur einen neuen Schuldigen suchen.

In unruhigen Zeiten, in denen Vertrauen in Staat und Institutionen erodiert, suchen viele Menschen nach Beständigkeit. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als wertbeständiger Anker bewährt – unabhängig von politischen Wirren und medialen Deutungskämpfen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Stabilität, die kein Sendeschluss und keine Schlagzeile erschüttern kann.

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