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Kettner Edelmetalle
03.07.2026
06:17 Uhr

Wenn Identitätspolitik zum Regierungsprogramm wird: Starmers seltsamer Stolz auf das „schwulste Parlament der Welt“

Wenn Identitätspolitik zum Regierungsprogramm wird: Starmers seltsamer Stolz auf das „schwulste Parlament der Welt“

Man stelle sich vor, ein Regierungschef tritt vor die Öffentlichkeit und rühmt sich nicht etwa des stärksten Wirtschaftswachstums, der niedrigsten Kriminalitätsrate oder der besten Schulen seines Landes – sondern der sexuellen Orientierung seiner Abgeordneten. Genau das ist auf der britischen Insel geschehen. Der scheidende Labour-Premierminister Keir Starmer erklärte bei einem „Pride“-Empfang in der Downing Street das britische Unterhaus zum „schwulsten Parlament aller Zeiten“ – und das offenbar mit größtem Stolz.

Ein Bekenntnis, das mehr über die Prioritäten verrät, als Starmer lieb sein dürfte

„Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir das schwulste Parlament haben“, ließ der Labour-Politiker verlauten. Kein anderes Parlament der Welt sei „schwuler als dieses“. Bezogen habe er sich dabei auf die Zahl der offen als „LGBT+“ lebenden Mandatsträger: Mindestens 75 der 650 Unterhausmitglieder gehörten dieser Gruppe an, allein 60 davon säßen in Starmers eigener Labour-Fraktion.

Rechnet man nach, ergibt sich ein bemerkenswertes Bild. Zwölf Prozent der Abgeordneten sollen sich also einer Bevölkerungsminderheit zurechnen, die in der Gesamtgesellschaft je nach Schätzung bei etwa zwei Prozent liegt. Eine sechsfache Überrepräsentation. Und diese Schieflage wird nicht etwa als Zufall vermeldet, sondern als politischer Triumph gefeiert. Man fragt sich unweigerlich: Seit wann ist die sexuelle Ausrichtung eines Parlamentariers ein Gütesiegel für gute Politik?

Das eigentliche Problem: Symbolpolitik statt Substanz

Während Starmer sich in identitätspolitischen Superlativen ergeht, kämpft Großbritannien mit handfesten Krisen. Eine schwächelnde Wirtschaft, explodierende Energiekosten, eine ausufernde Migration und – man erinnere sich – die erschütternden Skandale um die sogenannten „Grooming Gangs“, bei denen über Jahre hinweg tausende junge Mädchen missbraucht wurden, während Behörden und Politik wegschauten. Doch worauf richtet der Premier den Scheinwerfer? Auf die Zahl queerer Abgeordneter.

In seiner Rede verteidigte Starmer seine Bilanz in Sachen „LGBT-Rechte“ und verwies auf ein geplantes Verbot sogenannter Konversionstherapien, einen HIV-Aktionsplan, verschärfte „Hate-Crime“-Regeln sowie Entschädigungen für queere Veteranen. Die Botschaft ist klar: Wo reale Probleme unbequem werden, flüchtet man sich in die wohlige Wärme der Symbolpolitik.

Ein Parlament wird nicht dadurch besser, dass es „bunter“ ist – sondern dadurch, dass es kompetent, verantwortungsbewusst und dem Wohl des eigenen Volkes verpflichtet handelt.

Auch ein Rücktritt ändert nichts an der Denkweise

Pikant ist der Zeitpunkt dieser Selbstbeweihräucherung: Starmer hatte erst vergangene Woche seinen Rücktritt angekündigt. Berichten zufolge liebäugele er mit dem Posten des NATO-Generalsekretärs. Ein Mann also, der sein Land in schwerem Fahrwasser hinterlässt, verabschiedet sich mit einer Rede über die sexuelle Zusammensetzung seines Parlaments. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, welche Prioritäten ein solcher Politiker auch in einem Militärbündnis setzen würde.

Ein Blick nach Deutschland: Die gleiche Krankheit, nur leiser

Bevor man mit dem Finger allein auf London zeigt, lohnt der Blick nach Berlin. Auch im Deutschen Bundestag hat die Identitätspolitik längst Einzug gehalten. Zwar leben dort „nur“ 19 Abgeordnete offen queer, doch der Geist ist derselbe: Man definiert sich zunehmend über Herkunft, Geschlecht und sexuelle Orientierung statt über Leistung, Kompetenz und die Bereitschaft, für das eigene Land einzustehen. Wer als Politiker sein Wesen vorrangig über sexuelle Präferenzen bestimmt, wird kaum jene bodenständige Politik machen, die Bürger und Nation brauchen.

Was zählt, ist Kompetenz – nicht das Etikett

Am Ende ist die Sache denkbar einfach: Es interessiert den arbeitenden Bürger herzlich wenig, mit wem seine Abgeordneten das Bett teilen. Was ihn interessiert, ist, ob seine Steuern sinnvoll verwaltet, seine Grenzen geschützt und seine Zukunft gesichert werden. Ein Parlament, das sich seiner „Buntheit“ rühmt, aber die drängenden Fragen der Zeit ignoriert, hat den Kompass verloren. Die traditionellen Werte – Familie, Verantwortung, Leistung – geraten dabei ins Hintertreffen. Und genau das ist der eigentliche Skandal.

Während Politiker in London und Berlin sich in ideologischen Nebenschauplätzen verlieren, suchen immer mehr Menschen nach echter Beständigkeit. In einer Welt, in der Regierungen die Realität gegen Symbolik eintauschen, gewinnt die Frage nach werthaltiger Vermögenssicherung an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein Anker – unabhängig von politischen Moden und ideologischen Verirrungen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie das, was die Politik so oft vermissen lässt: echten, greifbaren Bestand.

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