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01.03.2026
15:31 Uhr

Chaos am Persischen Golf: Zehntausende Reisende gestrandet, während der Nahe Osten im Krieg versinkt

Chaos am Persischen Golf: Zehntausende Reisende gestrandet, während der Nahe Osten im Krieg versinkt

Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, ist nichts weniger als ein geopolitisches Erdbeben mit verheerenden Auswirkungen – nicht nur für die unmittelbar betroffene Region, sondern potenziell für die gesamte Weltwirtschaft. Mehr als 3.400 Flüge wurden an einem einzigen Tag an sieben Flughäfen im Nahen Osten gestrichen. Zehntausende Menschen sitzen fest. Und das Schlimmste daran: Ein Ende ist nicht absehbar.

Flughäfen unter Beschuss – eine neue Dimension des Konflikts

Der Dubai International Airport, einer der verkehrsreichsten Luftfahrt-Drehkreuze der Welt, wurde durch iranische Drohnenangriffe getroffen und musste den gesamten Betrieb einstellen. Terminal 3 soll nach Berichten direkt von einem Geschoss getroffen worden sein. In Abu Dhabi wurde eine Drohne abgefangen, die auf den Zayed International Airport zielte – herabfallende Trümmer töteten eine Person und verletzten sieben weitere. Insgesamt seien bei den Angriffen auf Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen und elf weitere verletzt worden, wie die BBC berichtete.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Internationale Zivilflughäfen – Orte, die für Millionen Menschen den Beginn einer Urlaubsreise oder einer Geschäftsreise markieren – werden zu Kriegsschauplätzen. Die Iraner scheinen gezielt zivile Infrastruktur in den Golfstaaten ins Visier zu nehmen, offenbar als Vergeltung dafür, dass dieselbe Strategie gegen Teheran angewandt wird. Eine Eskalationsspirale, die jeden rationalen Beobachter erschaudern lassen muss.

„Es herrscht Chaos hier" – Gestrandete berichten

Tausende britische Staatsbürger sitzen im Nahen Osten fest, nachdem internationale Fluggesellschaften Hunderte von Flügen gestrichen haben. Ein britischer Tourist, der mit seiner Frau in Dubai Urlaub gemacht hatte, berichtete, dass der Kapitän seines British-Airways-Fluges nach Heathrow den Passagieren mitgeteilt habe, der Luftraum sei geschlossen worden. Ähnliche Szenen spielen sich an Flughäfen in Doha, Manama und Kuwait ab.

Doch es trifft nicht nur Westeuropäer. Zehntausende Israelis könnten derzeit nicht in ihre Heimat zurückkehren, nachdem Israel seinen Luftraum mindestens bis Montag geschlossen habe. Der Ben-Gurion-Flughafen – normalerweise das Tor zur Welt für den jüdischen Staat – steht still. Die Fluggesellschaft El Al habe angekündigt, Rettungsflüge zu organisieren, sobald der israelische Luftraum wieder geöffnet werde.

US-Außenministerium warnt – Trump fordert Regimewechsel

Das US-Außenministerium hat alle amerikanischen Staatsbürger weltweit zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Insbesondere im Nahen Osten solle man den Sicherheitshinweisen der nächstgelegenen US-Botschaft oder des nächsten Konsulats folgen. Man müsse mit Reiseunterbrechungen durch periodische Luftraumsperrungen rechnen, hieß es in einer am Wochenende veröffentlichten Mitteilung.

Präsident Trump hat unterdessen einen vollständigen Regimewechsel im Iran gefordert – und das, obwohl die Iraner bereits einen Interimsnachfolger für den getöteten Ayatollah Ali Khamenei ernannt hätten. Khamenei selbst sowie rund 40 hochrangige Militärführer seien bei den US-israelischen Angriffen ums Leben gekommen. Diese Forderung nach einem Regimewechsel bedeutet im Klartext: Die militärischen Operationen könnten sich noch über Tage, Wochen oder sogar länger hinziehen.

Europa muss sich auf Dominoeffekte einstellen

Was viele in Berlin, Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten offenbar noch nicht begriffen haben: Dieser Konflikt wird nicht an den Grenzen des Nahen Ostens haltmachen. Wenn die wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze der Golfregion über einen längeren Zeitraum ausfallen, hat das massive Auswirkungen auf den globalen Flugverkehr. Dubai allein fertigte im vergangenen Jahr über 86 Millionen Passagiere ab. Ein Ausfall dieses Knotenpunkts trifft Verbindungen nach Asien, Afrika und Ozeanien empfindlich.

Und dann ist da noch die Frage der Energieversorgung. Der Persische Golf ist nach wie vor die Lebensader der globalen Ölversorgung. Sollte der Konflikt weiter eskalieren – und danach sieht es derzeit aus –, dürften die Ölpreise in Sphären steigen, die Europa und insbesondere Deutschland mit seiner ohnehin angeschlagenen Wirtschaft hart treffen werden. Für ein Land, das sich unter der neuen Großen Koalition gerade ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen gönnt und damit die Inflation weiter anheizt, könnte ein Ölpreisschock der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Während Aktienmärkte bei geopolitischen Schocks einbrechen, Flughäfen geschlossen werden und Währungen unter Druck geraten, bewährt sich das gelbe Metall seit Jahrtausenden als Wertanker. Wer angesichts der aktuellen Weltlage noch immer glaubt, sein Vermögen ausschließlich in Papierwerten sicher zu wissen, der sollte spätestens jetzt aufwachen. Die Geschichte lehrt uns: Kriege kommen und gehen – Gold bleibt.

Die Reiseprobleme im Nahen Osten mögen für viele wie ein fernes Problem klingen. Doch die Schockwellen dieses Konflikts werden auch Europa erreichen – wirtschaftlich, energiepolitisch und sicherheitspolitisch. Es wäre an der Zeit, dass die deutsche Politik aufhört, sich mit Gender-Sternchen und Klimakleber-Debatten zu beschäftigen, und stattdessen die realen Bedrohungen für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand in den Blick nimmt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen wurden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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