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Kettner Edelmetalle
22.12.2025
16:50 Uhr

Chinas Robotaxi-Offensive: Baidu erobert mit Uber und Lyft den Londoner Markt

Während Deutschland noch über Tempolimits und Verbrennerverbote debattiert, schreitet die technologische Revolution andernorts mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Der chinesische Technologieriese Baidu hat sich mit den amerikanischen Fahrdienstvermittlern Uber und Lyft zusammengeschlossen, um bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 fahrerlose Taxis auf Londons Straßen zu bringen. Ein Paukenschlag, der die globale Automobilindustrie aufhorchen lässt.

Chinesische Technologie erobert den Westen

Die Ankündigung, die am Montag über die sozialen Medien der beteiligten Unternehmen verbreitet wurde, markiert einen bedeutsamen Meilenstein in der internationalen Expansion chinesischer Technologieunternehmen. Baidu, einst als "chinesisches Google" bekannt, hat sich längst zu einem führenden Akteur im Bereich des autonomen Fahrens entwickelt. Dass nun ausgerechnet amerikanische Unternehmen als Partner für den europäischen Markteintritt fungieren, dürfte so manchem westlichen Industriekapitän schlaflose Nächte bereiten.

Lyft-Chef David Risher verkündete auf der Plattform X, dass sein Unternehmen nach Erhalt der behördlichen Genehmigungen eine Flotte fahrerloser Fahrzeuge in der britischen Hauptstadt einsetzen werde. Die Londoner Bürger würden damit die ersten in der Region sein, die Baidus Apollo-Go-Fahrzeuge erleben dürften, so Risher nicht ohne Stolz.

Vollständig elektrisch und maßgeschneidert

Die zum Einsatz kommende Robotaxi-Flotte basiert auf Baidus vollelektrischem Apollo Go RT6, einem Fahrzeug, das speziell für den Ride-Sharing-Betrieb entwickelt wurde. Der Dienst soll zunächst mit einigen Dutzend Fahrzeugen starten und anschließend auf Hunderte aufgestockt werden. Die Börse reagierte positiv auf diese Nachricht: Baidus in Hongkong notierte Aktie legte am Montag um 1,26 Prozent zu und schloss bei 120,30 Hongkong-Dollar.

Deutschland droht den Anschluss zu verlieren

Während chinesische Unternehmen ihre Technologie bereits in westlichen Metropolen erproben, hinkt Deutschland bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme bedenklich hinterher. Die deutsche Automobilindustrie, einst Stolz der Nation und Garant für Wohlstand, scheint im internationalen Wettbewerb zunehmend ins Hintertreffen zu geraten. Bürokratische Hürden, überbordende Regulierung und eine Politik, die sich mehr mit ideologischen Grabenkämpfen als mit technologischem Fortschritt beschäftigt, haben ihren Tribut gefordert.

Die Kooperation zwischen Baidu, Uber und Lyft verdeutlicht eindrucksvoll, wie schnell sich die globalen Machtverhältnisse in der Technologiebranche verschieben können. China, das von westlichen Beobachtern lange Zeit als bloßer Nachahmer abgetan wurde, setzt mittlerweile selbst die Maßstäbe. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz die richtigen Weichen stellen wird, um Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt jedenfalls.

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