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12.10.2026
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Diesel für Putin, Ultimatum für Kiew: Trump will Selenskyj loswerden!

Diesel für Putin, Ultimatum für Kiew: Trump will Selenskyj loswerden!
Symbolbild: KI-generiert

Der Bruch ist offen. US-Präsident Donald Trump hat am Samstag, dem 10. Oktober, vor dem Weißen Haus gefordert, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Nur einen Tag vorher hatte er mit Wladimir Putin einen Diesel-Deal geschlossen, der Russland Sanktionserleichterungen bringt. Für Wolodymyr Selenskyj ist das ein politischer Schlag ins Gesicht, für Europa ein Weckruf.

Der Deal: Millionen Tonnen Diesel gegen Sanktionspause

Nach einem Telefonat mit Putin kündigte Trump am 9. Oktober an, Russland werde sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel liefern. Im November sollen 500.000 Tonnen folgen, danach eine Million und später noch einmal drei Millionen Tonnen. Zusammen wären das mehr als vier Millionen Tonnen.

Das US-Finanzministerium erteilte dafür eine befristete Lizenz. Sie setzt die Sanktionen auf russischen Diesel Berichten zufolge bis zum 7. April 2027 aus. Moskau lockerte im Gegenzug die eigenen Exportbeschränkungen.

Hinter dem Deal steckt vor allem Innenpolitik. Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar und der faktischen Blockade der Straße von Hormus sind die Dieselpreise weltweit stark gestiegen. Im November wählen die Amerikaner bei den Midterms ein neues Parlament, und teurer Sprit gilt als Gift für die Republikaner.

Trumps Wutrede gegen Kiew

Selenskyj hatte den Deal zuvor scharf kritisiert. Er sei ein „Geschenk“ an Putin und spüle frisches Geld in die russische Kriegskasse. Kurz darauf schlug Russland in Saporischschja zu. Nach Angaben der Agentur Reuters starben dabei 20 Menschen, darunter drei Kinder. Selenskyj schrieb sinngemäß, Moskau habe sich mit Bomben für die Lockerung der Sanktionen bedankt.

Trump schoss zurück. Nach Medienberichten sagte er wörtlich:

„I think it's time for Ukraine to get a new president.“

Auf Deutsch: Es sei Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekomme. Selenskyj hätte viele Deals schließen können, tue es aber nie. Mit seinen Angriffen auf russische Raffinerien schade er außerdem amerikanischen Farmern und Viehzüchtern. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hielt dagegen, Selenskyj habe den Rückhalt seines Volkes, und nur die Ukrainer hätten darüber zu entscheiden.

Druck hinter den Kulissen

Noch brisanter klingt, was aus Miami berichtet wird. Dort verhandelten ukrainische Unterhändler mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Laut Axios und Financial Times sollen die beiden damit gedroht haben, keine US-Aufklärungsdaten mehr weiterzugeben, falls Kiew weiter Raffinerien angreife. Ein US-Beamter bestätigte demnach starken Druck, wollte aber nicht von einer ausdrücklichen Drohung sprechen. Die Gespräche endeten ohne Durchbruch.

Brüssel zieht die Sanktionsschraube an, und wer zahlt?

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas verurteilte die Sanktionspause. Sie verschaffe Moskau mehr Einnahmen für den Krieg, Europa werde den Druck nicht verringern. Für den 12. Oktober kündigte sie das bisher umfangreichste Sanktionspaket seit Kriegsbeginn an.

Kritiker stellen eine unbequeme Frage: Wen treffen die Pakete inzwischen härter, Moskau oder die europäischen Verbraucher und Betriebe? Brüssel bleibt die Antwort schuldig. Dabei zahlen gerade deutsche Spediteure, Landwirte und Pendler die Energiepreise schon lange mit. Und während Washington die eigenen Bürger beim Sprit entlastet, setzt die EU weiter auf Symbolpolitik.

Wahlen gegen Waffenruhe?

Inzwischen bewegt sich etwas. Selenskyj erklärte sich Medienberichten zufolge bereit, Wahlen abzuhalten, falls Russland einer 60-tägigen Waffenruhe zustimmt. Seit 2022 gilt in der Ukraine das Kriegsrecht, Wahlen sind deshalb ausgesetzt. Trump wiederum verkündete eine „Energie-Waffenruhe“. Ob sie hält, ist offen. Berichten zufolge gingen die Angriffe vorerst weiter.

Eines zeigt der Fall deutlich: Energie ist längst eine Waffe. Dazu kommen Allianzen, die bröckeln, und Notenbanken, die die Folgen der Krisen bezahlen sollen. Wer sein Erspartes in solchen Zeiten schützen will, findet in physischem Gold und Silber eine bewährte Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen. Edelmetalle hängen weder an Sanktionspaketen noch an den Launen von Politikern.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger muss selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.

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