
EU-Millionen für China: 320 Millionen Euro fließen nach Peking – bezahlt vom europäischen Steuerzahler
Es ist ein Lehrstück über die groteske Realität europäischer Entwicklungspolitik: Ein mit 320 Millionen Euro dotiertes EU-Projekt im westafrikanischen Senegal steht offenbar kurz davor, an ein chinesisches Staatsunternehmen vergeben zu werden. Der Schienenfahrzeughersteller CRRC, ein Schwergewicht der Pekinger Staatswirtschaft, gilt laut Berichten als Favorit für die Lieferung von 380 Erdgasbussen, die künftig durch die Straßen der senegalesischen Hauptstadt Dakar rollen sollen. Finanziert wird das Ganze – man lese und staune – von europäischen Institutionen, darunter die Europäische Investitionsbank, die EU-Kommission, die französische Entwicklungsagentur AFD und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Ein Angebot, das den schwedischen Konkurrenten alt aussehen lässt
Der chinesische Konzern setzte sich gegen den schwedischen Hersteller Scania sowie einen weiteren chinesischen Mitbewerber durch. Das Mittel der Wahl? Ein Preisangebot, das weniger als halb so teuer war wie das der europäischen Konkurrenz. Für Pekings Staatsbetriebe, die mit üppigen Subventionen aus dem Heimatmarkt operieren, ist das ein gewohntes Spiel. Für europäische Unternehmen, die sich an Arbeitnehmerrechte, Umweltstandards und faire Löhne halten müssen, bleibt in diesem Wettlauf nach unten kaum eine Chance.
Brüssel rudert verbal – bleibt aber zahnlos
In der EU-Hauptstadt hagelte es prompt Kritik. Der dänische EU-Abgeordnete Kristoffer Storm bezeichnete den Vorgang als „völlig verrückt". Der liberale Politiker Sandro Gozi mahnte, Europa könne nicht neutral bleiben, wenn es um das eigene Geld gehe, und forderte eine „klare europäische Präferenz" bei EU-finanzierten Projekten. Schöne Worte – doch das Verfahren wurde lediglich verschoben, möglicherweise aufgrund politischen Drucks. Ein Sprecher der EU-Kommission wand sich mit bürokratischen Nebelkerzen: G-20-Staaten außerhalb der EU seien „grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt", während Partnerinstitutionen jedoch eigene Vergaberegeln anwenden könnten. Wer soll da noch durchblicken?
Die Global-Gateway-Initiative – ein Papiertiger?
Besonders pikant: Die EU hatte ihre sogenannte Global-Gateway-Initiative gerade deshalb ins Leben gerufen, um eine Alternative zur chinesischen Infrastrukturstrategie „Neue Seidenstraße" zu bieten. Nun steht dieses Prestigeprojekt vor einem Offenbarungseid. Die europäischen Steuerzahler finanzieren mit hart erarbeitetem Geld ein Projekt, bei dem am Ende ein chinesischer Staatskonzern kassiert. Das ist nicht nur wirtschaftspolitisch absurd, sondern auch geopolitisch ein Eigentor, das seinesgleichen sucht. Während Peking seine globale Dominanz in der Industriefertigung weiter ausbaut, subventioniert Europa diesen Aufstieg auch noch mit eigenen Mitteln.
Der deutsche Steuerzahler zahlt – wie immer
Dass ausgerechnet auch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an diesem Konsortium beteiligt ist, macht die Sache für den deutschen Bürger besonders bitter. In einer Zeit, in der die Infrastruktur im eigenen Land zerfällt, Brücken einstürzen, Schulen marode sind und die Bahn ein Trauerspiel bietet, fließen Millionen nach Dakar – und von dort direkt nach China. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits klargemacht, dass Sparen nicht auf ihrer Agenda steht. Wer allerdings geglaubt hatte, wenigstens bei den Milliardenabflüssen ins Ausland würde künftig genauer hingeschaut, sieht sich erneut eines Besseren belehrt.
Entwicklungshilfe als Selbstbedienungsladen
Das grundsätzliche Problem reicht tiefer: Die westliche Entwicklungshilfe hat sich über Jahrzehnte als ineffizienter Apparat erwiesen, der vor allem Bürokraten in Brüssel, Berlin und Paris Arbeitsplätze sichert, während die angeblichen Empfänger in Afrika oft leer ausgehen. Erdgasbusse für Dakar – man darf fragen, ob das wirklich die drängendste Sorge der senegalesischen Bevölkerung ist, oder ob hier wieder einmal ein grün angepinseltes Prestigeprojekt der Klimaideologie geopfert wird. Eine Infrastruktur für Erdgasbusse muss in Senegal überhaupt erst einmal aufgebaut werden – ein Fass ohne Boden, dessen Folgekosten niemand beziffern kann.
Fazit: Vertrauensverlust in die Institutionen
Wer nach solchen Meldungen noch ernsthaft an die Kompetenz der EU-Bürokratie glaubt, dem ist kaum mehr zu helfen. Das Vertrauen in staatliche Institutionen, in Papierwährungen und in politisch gelenkte Finanzströme erodiert zu Recht. Umso wichtiger wird es für den Bürger, sein Vermögen selbst in die Hand zu nehmen und krisensicher aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich seit Jahrtausenden als verlässlicher Anker bewährt – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, planwirtschaftlichen Experimenten und bürokratischen Irrwegen. Während Brüssel Millionen nach Peking überweist, schützt echtes Gold im eigenen Tresor vor genau den Folgen solcher Politik: Inflation, Währungsverfall und Vertrauensverlust.
Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Berater hinzuziehen.

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