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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:34 Uhr

Größter US-Militäraufmarsch seit dem Irak-Krieg 2003: Flugzeugträger Ford steuert auf den Nahen Osten zu

Größter US-Militäraufmarsch seit dem Irak-Krieg 2003: Flugzeugträger Ford steuert auf den Nahen Osten zu

Die Welt hält den Atem an. Die USS Gerald R. Ford – das größte Kriegsschiff, das je gebaut wurde – hat am Freitag die Straße von Gibraltar passiert und ist ins Mittelmeer eingelaufen. Was wie eine routinemäßige Verlegung klingen mag, ist in Wahrheit der letzte Baustein einer militärischen Machtdemonstration, wie sie die Region seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat.

Eine Armada wie zu Zeiten des Irak-Krieges

Die Ford-Trägerkampfgruppe, begleitet vom Zerstörer USS Mahan der Arleigh-Burke-Klasse, dürfte innerhalb weniger Tage das östliche Mittelmeer erreichen und sich in Schlagdistanz zum Iran positionieren. Es handelt sich bereits um die zweite Trägerkampfgruppe, die im Verantwortungsbereich des US-Zentralkommandos (CENTCOM) operieren wird. Laut übereinstimmenden Medienberichten haben die Vereinigten Staaten damit die größte Streitmacht im Nahen Osten seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 zusammengezogen.

Dass die Überfahrt der nuklear angetriebenen Ford länger dauerte als ursprünglich erwartet, ist dabei kein Zeichen der Schwäche – im Gegenteil. Das Schiff führte offenbar umfangreiche Versorgungsmanöver auf See durch, was darauf hindeutet, dass man sich auf einen langfristigen und möglicherweise nachhaltigen Einsatz vorbereitet. Aus der Karibik war der Träger bereits Anfang des Monats entsandt worden, wobei sein geplanter Einsatz eigens verlängert wurde.

Trumps Ultimatum: Zehn bis fünfzehn Tage

Präsident Donald Trump selbst hat die Lage mit unmissverständlichen Worten verschärft. An Bord der Air Force One erklärte er gegenüber Reportern, der Iran habe noch „zehn bis fünfzehn Tage" Zeit, um ein Abkommen über sein Nuklearprogramm zu schließen. „Wir bekommen entweder einen Deal, oder es wird unglücklich für sie ausgehen", so Trump wörtlich. Diese Frist bezeichnete er als „ziemlich genau" das Maximum. Man erwäge „begrenzte Schläge", um Teheran zu einem Abkommen zu Washingtons Bedingungen zu zwingen.

Die Rhetorik erinnert fatal an vergangene Eskalationsspiralen. Wer sich an die Wochen vor dem Irak-Krieg erinnert, dem dürfte ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Damals wie heute wurde von „begrenzten Optionen" gesprochen – und am Ende stand ein jahrzehntelanger Konflikt, der Hunderttausende Menschenleben kostete und Billionen Dollar verschlang.

Iran warnt: Alle feindlichen Einrichtungen werden zu Zielen

Teheran reagiert derweil mit einer Mischung aus diplomatischer Hektik und martialischen Drohungen. Der iranische Außenminister erklärte, sein Land werde innerhalb von zwei bis drei Tagen einen eigenen Vertragsentwurf vorlegen. Ein diplomatisches Abkommen mit den USA sei „in Reichweite" und könne in sehr kurzer Zeit erzielt werden.

Doch gleichzeitig ließ der Iran in einem formellen Schreiben an UN-Generalsekretär António Guterres keinen Zweifel daran, was im Falle eines Angriffs geschehen würde: Sämtliche Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region würden als legitime Ziele einer defensiven Reaktion betrachtet. Die Vereinigten Staaten trügen die volle Verantwortung für die Konsequenzen.

„Es wird für die Trump-Regierung sehr schwer sein, diesmal einen einmaligen Angriff auf den Iran durchzuführen und es dabei zu belassen. Denn die Iraner würden so reagieren, dass ein umfassender Konflikt unvermeidlich wäre."

So die Einschätzung von Ali Vaez, einem Iran-Experten der International Crisis Group. Die iranische Führung könnte zu dem Schluss kommen, dass sie keine andere Wahl habe, als amerikanischen Stützpunkten und Streitkräften in der Region so viel Schaden wie möglich zuzufügen – als Frage des existenziellen Überlebens.

Kongress hinkt hinterher – Pentagon marschiert voraus

Während das Pentagon offensichtlich für alle Eskalationsszenarien gerüstet sein will, hinkt der US-Kongress der Entwicklung bemerkenswert hinterher. Erst in den kommenden Tagen soll eine verspätete Debatte über die sogenannten War Powers stattfinden, angestoßen von den Abgeordneten Khanna und Massie. Ob diese parlamentarische Initiative noch rechtzeitig Wirkung entfalten kann, darf bezweifelt werden.

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Für Europa und insbesondere für Deutschland wäre eine militärische Eskalation im Nahen Osten ein Albtraum mit Ansage. Die ohnehin fragile Energieversorgung, die nach dem selbstverschuldeten Abschied von russischem Gas auf tönernen Füßen steht, würde durch einen Konflikt in der Straße von Hormus – durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – massiv bedroht. Die Ölpreise würden explodieren, die Inflation erneut angeheizt, und die deutsche Wirtschaft, die sich bereits in einer strukturellen Krise befindet, bekäme den nächsten schweren Schlag versetzt.

Es ist bezeichnend, dass aus Berlin zu dieser brandgefährlichen Entwicklung bislang kaum ein Wort zu vernehmen ist. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz scheint mit sich selbst beschäftigt, während sich am Horizont ein Konflikt zusammenbraut, der die gesamte Weltordnung erschüttern könnte. Statt 500 Milliarden Euro in ein nebulöses „Sondervermögen" zu pumpen, wäre es vielleicht an der Zeit, sich ernsthaft Gedanken über die Energiesicherheit und strategische Unabhängigkeit Deutschlands zu machen.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung und Vermögensschutz unverzichtbar sind. Geopolitische Spannungen dieser Größenordnung treiben historisch betrachtet die Nachfrage nach sicheren Häfen – und nichts hat sich über Jahrtausende hinweg so bewährt wie das gelbe Metall. Wer sein Vermögen in unsicheren Zeiten schützen will, sollte über eine Beimischung physischer Edelmetalle in seinem Portfolio ernsthaft nachdenken.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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