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28.04.2026
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Ideologischer Irrsinn auf Steuerzahlerkosten: Wenn „Dünnsein" plötzlich zur patriarchalen Verschwörung erklärt wird

Ideologischer Irrsinn auf Steuerzahlerkosten: Wenn „Dünnsein" plötzlich zur patriarchalen Verschwörung erklärt wird

Es klingt wie eine Satire aus der Feder eines spöttischen Kabarettisten – ist aber bittere Realität in der Hauptstadt: Ein mit öffentlichen Mitteln alimentiertes Beratungszentrum erklärt allen Ernstes, schlanke Frauen seien Opfer eines patriarchalen Systems. Der Berliner Verein Dick & Dünn e.V., seit 1986 Anlaufstelle für Menschen mit Essstörungen, hat sich auf Instagram zu einer Wortmeldung hinreißen lassen, die an Absurdität kaum zu überbieten ist.

„Frauen, die schrumpfen" – die kuriose Weltsicht eines geförderten Vereins

Unter der reißerischen Überschrift „Warum das Patriarchat Frauen dünn will" konstruiert der Verein einen vermeintlich zwingenden Zusammenhang zwischen Schönheitsidealen, Wirtschaftsinteressen und der Unterdrückung der Frau. Schlanke Frauen, so die steile These, nähmen „weniger Raum ein – körperlich und innerlich". Wer lerne, seinen Körper zu „schrumpfen", lerne auch, „sozial zu schrumpfen": leiser zu sein, weniger fordernd, weniger frei.

Man reibt sich verwundert die Augen. Der Verein verkündet ferner, Diäten lenkten Frauen von „wichtigeren Fragen" – konkret: von politischen Kämpfen – ab. Wer sich obsessiv mit dem Gewicht beschäftige, habe „weniger Kapazität, sich mit ihrem Gehalt, ihren Rechten oder ihrer Kraft zu beschäftigen". Die Botschaft wird in einem Beitragstext serviert, der nebenbei mit erstaunlich vielen grammatikalischen Schnitzern garniert ist.

Schlanksein als „Spaltungsinstrument"

Weiter heißt es, das Streben nach Schlankheit erzeuge „Spaltung statt Solidarität" zwischen Frauen. Wer darum wetteifere, dünner oder attraktiver zu sein als andere, könne nicht solidarisch zueinander stehen. Schlankheitsnormen würden Frauen leichter kontrollierbar machen – „in Beziehungen, bei der Arbeit und im öffentlichen Leben". Und damit nicht genug: Schönheitsideale seien zugleich „Klassenideale", die soziale Hierarchien zementierten, weil Fitnessstudios, Kosmetik und Mode nun einmal Geld kosteten.

Wenn der Körper zum politischen Schlachtfeld wird

Den vorläufigen Höhepunkt erreicht das Pamphlet mit einer geradezu pathetischen Volte: „Sich gegen Krieg und stattdessen für Frieden mit dem eigenen Körper zu entscheiden, ist daher keine kleine, persönliche Entscheidung, sie ist ein revolutionärer, rebellischer Akt." Eine Frau, die ihren Körper „bekriege", sei eine Frau, die nicht das System bekämpfe, das sie dazu gebracht habe. Aus dem ganz normalen Wunsch nach Gesundheit und Wohlbefinden wird hier kurzerhand ein konterrevolutionärer Akt der Systemstabilisierung gebastelt.

Wer bezahlt diesen Unsinn?

Spätestens an dieser Stelle wird der Bürger hellhörig. Denn die entscheidende Frage lautet nicht, ob ein Verein in den sozialen Medien hanebüchenen Theorien anhängen darf – das ist seine Sache. Die entscheidende Frage ist: Wer finanziert diese ideologischen Höhenflüge? Die Antwort dürfte viele Steuerzahler erblassen lassen. Lediglich 23 Prozent der anfallenden Kosten deckt der Verein nach eigenen Angaben selbst. Den Löwenanteil tragen die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sowie die AOK-Nordost. Sprich: Es ist der hart arbeitende Bürger, der mit seinen Steuern und Sozialbeiträgen dafür aufkommt, dass auf Instagram pseudo-revolutionäre Geschlechterkampf-Lyrik veröffentlicht wird.

Aus seriöser Beratung wird politischer Aktivismus

Besonders bitter ist dieser Vorgang, wenn man sich vor Augen hält, womit der Verein eigentlich beauftragt wurde. Dick & Dünn e.V. soll Menschen mit Anorexia nervosa, Bulimie oder Binge Eating begleiten – also Menschen, die unter ernstzunehmenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen leiden. Essstörungen sind komplexe psychische Leiden mit vielfältigen Ursachen, die in Familie, Biographie und individueller Psyche wurzeln. Sie aber pauschal zu einem Effekt patriarchaler Unterdrückung zu erklären, verzerrt nicht nur die Wirklichkeit – es nimmt den Betroffenen die individuelle Würde ihres Leidens und macht sie zu Statisten in einem ideologischen Theaterstück.

Symptom einer Republik im Schieflage

Der Vorgang ist symptomatisch für ein Land, das offenbar genug Geld hat, um derlei aktivistische Auswüchse zu fördern, während gleichzeitig in der medizinischen Versorgung, der Bildung und der inneren Sicherheit an allen Ecken und Enden gespart wird. Während Bürger über explodierende Energiepreise stöhnen, während Mittelständler unter erdrückender Bürokratie ächzen, während die Kriminalität in deutschen Großstädten neue Rekorde aufstellt, fließen öffentliche Mittel in Vereine, die das Schlanksein zum Akt der Konterrevolution erklären. Man muss kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, wohin diese Verschwendung führen wird: in eine weiter wachsende Entfremdung zwischen einer ideologisch verbohrten Elite und der breiten Bevölkerung, die diesen Wahnsinn nicht länger zu tragen bereit ist.

Die wahren Probleme bleiben auf der Strecke

Es wäre an der Zeit, dass öffentliche Förderungen wieder einer ernsthaften Prüfung unterzogen werden. Wer Steuermittel erhält, sollte sich konkreter, fachlicher Hilfe verschreiben – und nicht der Verbreitung politischer Kampfschriften. Frauen, die unter Essstörungen leiden, brauchen Therapie, Empathie und medizinische Begleitung. Sie brauchen keine Instagram-Postings, die ihnen weismachen wollen, ihre Krankheit sei eigentlich ein revolutionärer Akt im Klassenkampf gegen das Patriarchat. Eine derartige Banalisierung schwerer psychischer Erkrankungen ist nicht nur ärgerlich – sie ist gefährlich.

Solange jedoch in deutschen Amtsstuben weiterhin Mittel nach ideologischer Gesinnung statt nach fachlicher Eignung verteilt werden, dürfen wir uns auf weitere Glanzleistungen dieser Art einstellen. Wer angesichts solcher Vorgänge an der Sinnhaftigkeit unserer politischen Mittelverwendung zweifelt, dem sei wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass echte Wertbeständigkeit nicht in steuerfinanzierten Aktivismusprojekten zu finden ist, sondern in soliden Sachwerten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie ihren Wert auch dann bewahren, wenn ringsum politischer und finanzieller Irrsinn um sich greift – ein Aspekt, der für ein gesundes, breit gestreutes Vermögensportfolio von zeitloser Bedeutung bleibt.

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