
Ifo-Institut warnt: Schwarz-rote Wirtschaftspläne gefährden Marktwirtschaft
Was sich derzeit in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD abzeichnet, lässt Ökonomen die Alarmglocken schrillen. Das renommierte Ifo-Institut übt nun scharfe Kritik an den wirtschaftspolitischen Plänen der künftigen Regierungskoalition. Die Experten sehen darin einen gefährlichen Irrweg, der sich von den Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft dramatisch entfernt.
Vom Saulus zum Paulus? Union setzt Habecks Kurs fort
Die Ironie könnte kaum größer sein: Noch im Wahlkampf geißelte die Union vehement die "sozialistische Staatslenkung" des grünen Wirtschaftsministers Robert Habeck. Doch nun, da die Macht zum Greifen nahe scheint, vollzieht die CDU/CSU eine erstaunliche Kehrtwende. Die bisher durchgesickerten Koalitionsvereinbarungen lesen sich wie eine Fortführung der grünen Industriepolitik - inklusive massiver staatlicher Subventionen und Markteingriffe.
500 Milliarden Euro neuer Schulden für "Klimaschutz"
Besonders brisant: Die neue Koalition plant ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von sage und schreibe 500 Milliarden Euro für Infrastruktur- und Klimaprojekte. Die milliardenschweren Förderprogramme für CO₂-arme Industrieprozesse sollen weiterlaufen, ebenso wie die üppigen Subventionen für die Chipindustrie. Von der im Wahlkampf versprochenen marktwirtschaftlichen Wende keine Spur.
Wirtschaftsexperten schlagen Alarm
Sarah Necker, Leiterin des Ludwig-Erhard-Zentrums am Ifo-Institut, findet deutliche Worte: Die geplante Politik stehe "nicht im Einklang mit den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft". Auch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisiert den eingeschlagenen Weg scharf. Die schuldenbasierte Subventionspolitik der Ampel habe sich als Irrweg erwiesen - nun drohe eine Fortsetzung dieser gescheiterten Politik unter schwarz-roter Führung.
Fatale Signale für den Wirtschaftsstandort Deutschland
Die sich abzeichnende wirtschaftspolitische Ausrichtung der künftigen Regierung sendet fatale Signale. Statt auf marktwirtschaftliche Prinzipien und solide Haushaltspolitik zu setzen, droht eine Fortsetzung der verhängnisvollen Staatsgläubigkeit. Die massive Neuverschuldung und die interventionistische Industriepolitik könnten den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig schwächen.
Besonders pikant: Ausgerechnet Bernhard Kluttig, bisher Staatssekretär unter dem grünen Minister Habeck, lobt die schwarz-roten Vereinbarungen. Dies zeigt eindrücklich, wie weit sich die Union von ihren einstigen wirtschaftspolitischen Überzeugungen entfernt hat.
Ausblick: Düstere Perspektiven für die deutsche Wirtschaft
Die Weichen scheinen gestellt - und zwar in die falsche Richtung. Statt die dringend notwendige Kehrtwende einzuleiten, droht eine Fortsetzung der gescheiterten Ampel-Politik unter anderem Vorzeichen. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die kommenden Generationen, die die Schuldenlast zu tragen haben werden, sind das äußerst besorgniserregende Aussichten.

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