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Kettner Edelmetalle
01.04.2026
18:46 Uhr

Juso-Chef vergleicht SPD mit verirrtem Wal – dabei ist das Schiff längst am Sinken

Es gibt politische Vergleiche, die so unfreiwillig komisch sind, dass man sie sich nicht ausdenken könnte. Juso-Chef Philipp Türmer lieferte in der Talkshow von Markus Lanz einen solchen Moment, als er die deutsche Sozialdemokratie allen Ernstes mit dem Buckelwal Timmy verglich – jenem orientierungslosen Meeressäuger, der seit Tagen durch die Ostsee irrt, auf Sandbänken strandet und sich mühsam wieder freikämpft. „Manchmal erinnert meine Partei mich an diesen Wal", soll Türmer gesagt haben. Man mache einen Fehler nach dem anderen und lerne einfach nichts daraus.

Ein Vergleich, der dem Wal Unrecht tut

Nun muss man dem jungen Juso-Vorsitzenden zugutehalten, dass er zumindest die Problemdiagnose richtig stellt. Die SPD dümpelt in aktuellen Umfragen bei teilweise nur noch zwölf Prozent. Sie verliert eine Landtagswahl nach der anderen, musste nach 35 Jahren den Posten des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten abgeben, und ihre einstige Stammwählerschaft läuft in Scharen zur AfD über. Das ist keine Delle, das ist ein tektonischer Bruch.

Doch der Vergleich mit dem Buckelwal greift nicht nur zu kurz – er ist geradezu beleidigend. Für den Wal, wohlgemerkt. Denn Timmy kämpft wenigstens noch. Er steckt fest, befreit sich, steckt wieder fest, gibt nicht auf. Ein Sisyphos der Meere, wenn man so will. Meeresbiologen haben ihm zwar eine Hautkrankheit attestiert, doch ganz Deutschland hofft, dass der Koloss seinen Weg aus der verschachtelten Ostsee zurück in den Atlantik findet. Es gibt noch Hoffnung – so gering sie auch sein mag.

Die SPD: Eher „Titanic" als Timmy

Bei der SPD hingegen? Da spielen längst die Geiger auf dem Oberdeck. Das Schiff hat den Eisberg nicht nur gestreift, es hat ihn mit voller Fahrt gerammt – und zwar mutwillig. Jahre der ideologischen Verirrung, eine Politik, die sich mehr um Gendersternchen und identitätspolitische Grabenkämpfe kümmerte als um die realen Sorgen der arbeitenden Bevölkerung, haben die einstige Volkspartei in eine existenzielle Krise gestürzt. Die SPD hat ihre Kernklientel verraten – die Handwerker, die Facharbeiter, die kleinen Angestellten –, und diese Menschen haben es ihr nicht verziehen.

Man erinnere sich: Es war die SPD, die als Juniorpartner in der gescheiterten Ampelkoalition jeden noch so absurden Kurs der Grünen mittrug. Es war die SPD, die unter Olaf Scholz eine Kanzlerschaft ablieferte, die in ihrer Blässe und Orientierungslosigkeit ihresgleichen suchte. Und es ist dieselbe SPD, die nun als Juniorpartner unter Friedrich Merz in der Großen Koalition sitzt – mit Lars Klingbeil als Vizekanzler in einer Regierung, die ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen hat, das kommende Generationen mit Schulden belastet, obwohl genau das Gegenteil versprochen wurde.

Der Niedergang hat System

Was Türmer in seinem bemühten Tiervergleich übersieht: Der Buckelwal Timmy ist durch widrige Umstände in die Ostsee geraten. Die SPD hingegen hat sich ihren Untergang selbst eingebrockt. Wer jahrelang eine Politik betreibt, die an den Bedürfnissen der eigenen Wähler vorbeigeht, wer traditionelle Werte wie Familie, Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität zugunsten ideologischer Experimente opfert, der darf sich nicht wundern, wenn die Menschen irgendwann die Reißleine ziehen.

Zwölf Prozent in den Umfragen – das ist kein vorübergehendes Tief, das ist der Befund einer Partei im terminalen Stadium. Die Rettungsboote werden bereits zu Wasser gelassen, und man darf gespannt sein, wer als Letzter von Bord geht. Dass ausgerechnet der Juso-Chef, der die Jugendorganisation einer sterbenden Partei führt, noch Durchhalteparolen ausgibt, hat etwas rührend Tragisches. Aber auch etwas zutiefst Realitätsfernes.

Während der Buckelwal Timmy noch um sein Überleben kämpft, hat die SPD ihren Kampf längst verloren – sie hat nur noch nicht aufgehört, so zu tun, als gäbe es noch etwas zu retten.

Deutschland braucht keine Parteien, die wie orientierungslose Wale durch die politische Landschaft irren. Deutschland braucht Politiker, die den Mut haben, die wirklichen Probleme anzupacken: die galoppierende Kriminalität, die unkontrollierte Migration, die schleichende Deindustrialisierung, die erdrückende Steuerlast. Ob die SPD jemals wieder zu einer solchen Kraft werden kann, darf bezweifelt werden. Der Buckelwal Timmy hat jedenfalls bessere Chancen.

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