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KI-generiert

KI ohne Cloud: Microsoft und Nvidia greifen mit Superlaptop Apple an!

KI ohne Cloud: Microsoft und Nvidia greifen mit Superlaptop Apple an!
Symbolbild: KI-generiert

Am Mittwoch standen in San Francisco zwei der mächtigsten Männer der Tech-Welt gemeinsam auf der Bühne: Nvidia-Chef Jensen Huang und Microsoft-Chef Satya Nadella. Sie stellten den „Surface Laptop Ultra“ vor, ein Notebook mit Nvidias neuem Superchip „RTX Spark“. Künstliche Intelligenz soll damit direkt auf dem Gerät laufen, ganz ohne Umweg über das Internet.

Gipfeltreffen der Billionen-Giganten

Solche Bilder gibt es selten. Nvidia ist das wertvollste Unternehmen der Welt, Microsoft liegt auf Platz vier. Zusammen kommen beide an der Börse auf rund 9,5 Billionen Dollar, mehr als die doppelte jährliche Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Huang erinnerte an die gemeinsame Geschichte. Ohne Windows, so der Nvidia-Gründer sinngemäß, hätte es die GeForce-Grafikkarten nie gegeben. Jetzt solle das Betriebssystem noch einmal neu erfunden werden.

„Wir haben den Personal Computer komplett neu erfunden.“

Das ist eine große Ansage. Ob der Alltag sie bestätigt, müssen die ersten Tests zeigen.

Agenten statt Assistenten: Was hinter dem Plan steckt

Microsoft will Windows 11 zur Plattform für KI-„Agenten“ umbauen. Gemeint sind Programme, die selbstständig arbeiten. Sie schreiben Code, steuern komplexe Geschäftsprojekte und laufen im Hintergrund weiter, während der Nutzer etwas anderes tut.

Das ist ein Albtraum für jeden IT-Sicherheitschef. Deshalb hat Microsoft nach eigenen Angaben sogenannte „Execution Containers“ eingeführt, abgeschottete Umgebungen, in denen die Agenten unter Kontrolle des Betriebssystems laufen. „Wir bauen die sicherste Plattform für Agenten“, versprach Nadella. Nach den vielen Pannen der letzten Jahre bei Windows-Updates dürften manche Firmenkunden dieses Versprechen erst einmal genau prüfen.

Frontalangriff auf Apple

Das Ziel ist klar: Microsoft will Apple angreifen. Laut Konzernangaben beantwortet der neue Laptop lokale KI-Anfragen doppelt so schnell wie das „MacBook Pro M5“. Videos sollen sogar sechsmal so schnell entstehen. Unabhängige Messungen gibt es dazu bislang nicht.

Die Technik ist beeindruckend. Berichten zufolge stecken im Spitzenmodell bis zu 128 Gigabyte gemeinsamer Arbeitsspeicher und bis zu ein Petaflop KI-Rechenleistung. Damit sollen sich Sprachmodelle mit mehr als 120 Milliarden Parametern direkt auf dem Gerät betreiben lassen.

Das kostet der Spaß

  • Einstiegsmodell: ab 2.599 US-Dollar
  • Topausstattung mit 128 GB Speicher: 5.899 US-Dollar
  • Auslieferung: ab 16. Oktober, Vorbestellungen laufen bereits
  • Weitere RTX-Spark-Geräte kommen unter anderem von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI

Lokale KI: Mehr Souveränität und ein bitterer Beigeschmack

Die Idee hat Charme. Wer KI lokal nutzt, muss seine Daten nicht in fremde Rechenzentren schicken. Für Mittelständler, Anwälte oder Ärzte könnte das ein echter Gewinn an Kontrolle und Datenschutz sein.

Doch wer liefert die Technik? Wieder sind es ausschließlich amerikanische Konzerne. Während Washington und das Silicon Valley den nächsten Technologiesprung vorbereiten, beschäftigt sich Brüssel vor allem mit seinem umfangreichen KI-Gesetz. Einen europäischen Champion auf Augenhöhe sucht man vergeblich. Kritiker sehen darin ein Ergebnis jahrelanger Überregulierung und fehlender Industriepolitik, auch in Berlin.

Euphorie mit Fragezeichen

An der Börse wird die KI-Fantasie mit astronomischen Bewertungen gefeiert. Doch die Konzentration ist enorm: Immer weniger Konzerne bewegen immer größere Teile der Indizes. Geht die Wette nicht auf, könnte das viele Anleger treffen, die über ETFs nichts ahnend genau darauf setzen.

Wer Vermögen langfristig sichern will, sollte deshalb nicht alles auf eine Karte setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber hängen weder an Quartalszahlen noch an Produktpräsentationen. In einem breit gestreuten Portfolio können sie eine sinnvolle Ergänzung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser muss selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.

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