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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
17:32 Uhr

Machtkampf um Amerikas Impfpolitik: mRNA-Pionier Malone wirft das Handtuch

Was sich derzeit in den Vereinigten Staaten rund um die nationale Impfkommission ACIP abspielt, gleicht einem politischen Lehrstück über die Grenzen staatlicher Reformfähigkeit – und über die Frage, wer in einer Demokratie eigentlich das letzte Wort über medizinische Empfehlungen haben sollte. Der renommierte Biochemiker Dr. Robert Malone, einst Mitbegründer der mRNA-Technologie und zuletzt stellvertretender Vorsitzender des umstrukturierten Beratungsgremiums, hat seinen Rückzug erklärt. Die Hintergründe sind so vielschichtig wie brisant.

Kennedys radikaler Umbau vor Gericht gescheitert

Im vergangenen Juni hatte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. einen Paukenschlag gelandet: Er tauschte das komplette 17-köpfige ACIP-Gremium aus und ersetzte es durch eine deutlich verschlankte Kommission aus lediglich acht Mitgliedern. Sein Vorwurf an die bisherigen Berater wog schwer – eine zu enge Verflechtung mit der Pharmaindustrie habe deren Unabhängigkeit kompromittiert. Malone gehörte zu den handverlesenen Nachfolgern.

Doch die Freude währte nicht lange. Bundesrichter Brian Murphy aus Massachusetts erklärte Mitte März sowohl die Umstrukturierung als auch die daraus resultierenden Änderungen am empfohlenen Impfplan für höchstwahrscheinlich rechtswidrig. Die Vereinigung der amerikanischen Kinderärzte hatte geklagt – und bekam Recht. Murphy monierte insbesondere, dass die Reduzierung der empfohlenen Impfungen von 17 auf elf „willkürlich und launenhaft" erfolgt sei. Gestrichen worden waren unter anderem Immunisierungen gegen Rotaviren, Influenza und Hepatitis B bei Neugeborenen.

Ein Wissenschaftler zwischen allen Fronten

Für Malone war das Urteil ein Affront. Der Richter habe ihn trotz jahrzehntelanger Erfahrung in der Impfstoffforschung als fachlich ungeeignet dargestellt, beklagte der Biochemiker. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mann, der Ende der 1980er-Jahre Grundlagenarbeit für jene mRNA-Technologie leistete, die später Milliarden Menschen injiziert werden sollte, wird von einem Juristen für inkompetent erklärt. Die Ironie könnte kaum größer sein.

Doch es war nicht allein das Gerichtsurteil, das Malone zum Rückzug bewog. Mindestens ebenso schwer wog offenbar der mangelnde Rückhalt aus dem eigenen Ministerium. Andrew Nixon, Sprecher des Gesundheitsministeriums, soll ihn in der Presse „schlechtgemacht" haben. Zudem hätten Beamte des HHS den Kommissionsmitgliedern mitgeteilt, keine Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen – stattdessen plane man, das ACIP schlicht neu zusammenzusetzen. Ein klassischer Akt bürokratischer Kapitulation.

Monate des Frusts

Malone selbst erklärte, er habe bereits seit Monaten an einen Rückzug gedacht. Die anhaltenden Widerstände von Gesundheitsverbänden hätten die Arbeit massiv erschwert. Es sei ihm lediglich darum gegangen, das Gremium „auf eine anständige, professionelle Weise" zu verlassen. Am Mittwoch habe ihn Kennedy Jr. persönlich kontaktiert, um ihm ein vertrauliches Update zum weiteren Vorgehen zu geben. Im Ministerium suche man nach einer Strategie, „mit der sie gewinnen können" – was auch immer das in diesem Kontext bedeuten mag.

Ein Symptom für ein viel größeres Problem

Der Fall Malone ist weit mehr als eine personalpolitische Fußnote. Er offenbart die tiefe Zerrissenheit der amerikanischen Gesellschaft in Gesundheitsfragen, die seit der Corona-Pandemie geradezu tektonische Ausmaße angenommen hat. Auf der einen Seite stehen jene, die in der Pharmaindustrie und ihren Verflechtungen mit staatlichen Institutionen ein systemisches Problem erkennen. Auf der anderen Seite formiert sich ein medizinisches Establishment, das jeden Reformversuch als Angriff auf die Wissenschaft selbst brandmarkt.

Bemerkenswert ist dabei, dass Malone der US-Regierung als Berater erhalten bleiben will. Er arbeite mit dem Außenministerium an Abkommen über biologische Kriegsführung – ein Detail, das in der aufgeheizten Debatte fast untergeht, aber die strategische Bedeutung seiner Expertise unterstreicht.

Für Europa und insbesondere Deutschland sollte dieser Konflikt ein Weckruf sein. Auch hierzulande hat die Pandemie tiefe Gräben hinterlassen, die bis heute nicht überwunden sind. Die Frage, wie unabhängig medizinische Beratungsgremien tatsächlich agieren und wie transparent ihre Entscheidungsprozesse sind, verdient auch diesseits des Atlantiks eine ehrliche Debatte. Denn eines hat der Fall Malone unmissverständlich gezeigt: Wer an den Grundfesten des pharmazeutisch-industriellen Komplexes rüttelt, bekommt die geballte Macht des Systems zu spüren – selbst wenn er einst zu dessen Architekten gehörte.

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