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09.03.2026
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Machtverschiebung in Berlin: Regiert die SPD an Merz vorbei?

Machtverschiebung in Berlin: Regiert die SPD an Merz vorbei?

Was ist aus den vollmundigen Versprechen des Bundeskanzlers geworden? Friedrich Merz, der Mann, der Deutschland reformieren wollte, der beim Bürgergeld „zweistellige Milliardenbeträge" einsparen wollte, der den Reformstau endlich auflösen sollte – er scheint in seiner eigenen Koalition zum Zuschauer degradiert worden zu sein. Die SPD gibt den Takt vor, und die Union tanzt willig mit.

Bas und Klingbeil: Die heimlichen Strippenzieher der Großen Koalition

Es ist ein Schauspiel, das man sich nicht hätte ausdenken können. SPD-Sozialministerin Bärbel Bas und Vizekanzler Lars Klingbeil haben offenbar die Zügel der Regierungspolitik fest in der Hand – zumindest wenn es um die zentralen Themen Bürgergeld, Rente, Gesundheit und Pflege geht. Statt die dringend notwendigen Strukturreformen durchzusetzen, werden soziale Besitzstände nicht nur gewahrt, sondern sogar noch ausgebaut. Immer mehr Geld fließt in ein System, das längst an seine Grenzen gestoßen ist. Man fragt sich unwillkürlich: Wer ist hier eigentlich der Kanzler?

Die Bilanz nach den ersten Monaten der Großen Koalition ist ernüchternd. Beim Bürgergeld – jenem Dauerbrenner, der die Gemüter der Steuerzahler seit Jahren erhitzt – ist praktisch nichts passiert. Keine substanziellen Kürzungen, keine echten Sanktionsverschärfungen, keine spürbaren Einsparungen. Das Versprechen der „zweistelligen Milliardenbeträge" an Einsparungen entpuppt sich als heiße Luft. Der fleißige Bürger, der morgens aufsteht und arbeiten geht, darf weiterhin zusehen, wie sein hart erarbeitetes Steuergeld in ein ausuferndes Sozialsystem gepumpt wird.

Der Koalitionsvertrag: Papier ist geduldig

Man erinnere sich an den 9. April 2025, als der Koalitionsvertrag „Verantwortung für Deutschland" feierlich unterzeichnet wurde. Große Worte, große Gesten, große Erwartungen. Doch was davon ist geblieben? Die SPD blockiert Reformen an allen Fronten – bei der Rente, im Gesundheitswesen, bei der Pflege und eben auch beim Bürgergeld. Es ist, als hätte man den Bock zum Gärtner gemacht. Eine Partei, die seit Jahrzehnten den Sozialstaat immer weiter aufgebläht hat, soll nun plötzlich beim Sparen helfen? Das war von Anfang an eine Illusion.

Friedrich Merz hatte nach den vorgezogenen Neuwahlen im Februar 2025 die historische Chance, Deutschland auf einen neuen Kurs zu bringen. Die Bürger hatten ihm einen klaren Auftrag erteilt. Doch statt diesen Auftrag konsequent umzusetzen, hat er sich in eine Koalition begeben, in der die SPD offensichtlich das Sagen hat – zumindest bei den Themen, die den Bürgern am meisten unter den Nägeln brennen.

Das 500-Milliarden-Sondervermögen als Brandbeschleuniger

Und als wäre das nicht genug, belastet das gigantische 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur die kommenden Generationen mit einer Schuldenlast, die ihresgleichen sucht. Die Zinsen für dieses Schuldenpaket werden über Jahrzehnte hinweg durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen – ein Erbe, das unsere Kinder und Enkel noch lange spüren werden. Und das von einem Kanzler, der versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Die Inflation wird weiter steigen, die Kaufkraft weiter sinken, und der Mittelstand – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – wird weiter ausbluten.

Zeit für die Notbremse

Es wird höchste Zeit, dass Friedrich Merz die Notbremse zieht. Die Bürger haben ihn nicht gewählt, damit Bärbel Bas und Lars Klingbeil die Reformagenda torpedieren. Sie haben ihn gewählt, damit endlich Schluss ist mit der Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners, mit dem ewigen Nachgeben gegenüber linken Umverteilungsphantasien. Deutschland braucht einen Kanzler, der führt – und nicht einen, der sich führen lässt.

Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn politische Versprechen sich in Luft auflösen und die Inflation das Ersparte auffrisst.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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