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28.04.2026
10:47 Uhr

Politisches Erdbeben: AfD enteilt der Union – Merz wird zum Totalausfall

Politisches Erdbeben: AfD enteilt der Union – Merz wird zum Totalausfall

Es ist die wohl bitterste Quittung, die ein deutscher Bundeskanzler nach knapp einem Jahr im Amt jemals erhalten hat. Während Friedrich Merz einst tönte, er werde die AfD halbieren und die Union auf 40 Prozent katapultieren, beweist die jüngste Insa-Erhebung für die Bild-Zeitung: Das Gegenteil ist eingetreten. Die AfD hat sich nicht nur stabilisiert – sie hat sich verdoppelt, während die Union immer weiter abrutscht.

Rekordwert für die Opposition – Talfahrt für die Regierung

Die Zahlen lesen sich wie ein politisches Strafgericht. Bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag käme die AfD auf satte 28 Prozent, während CDU und CSU gemeinsam nur noch magere 23,5 Prozent erreichten – ein weiterer Verlust von einem halben Prozentpunkt. Die SPD dümpelt bei 14 Prozent vor sich hin, die Grünen klettern leicht auf 12,5 Prozent, und die Linkspartei kommt auf elf Prozent. FDP und BSW würden mit jeweils 3,5 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und blieben außen vor.

Der Abstand zwischen AfD und Union beträgt damit beachtliche 4,5 Prozentpunkte – ein Rekordwert, der vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Die einstige Volkspartei CDU verkommt zur Nischenfraktion, während die Partei um Alice Weidel und Tino Chrupalla zur stärksten politischen Kraft im Land aufsteigt.

Das Potenzial verschiebt sich

Interessant wird der Blick auf die sogenannte Potenzialbefragung, die das maximale Wählerreservoir abbildet. Hier liege die Union mit 37,5 Prozent zwar noch knapp vorn, doch AfD und SPD folgten dichtauf mit jeweils 35 Prozent. Die Grünen kämen auf 26 Prozent, die Linkspartei auf 22 Prozent. BSW und FDP erreichten maximal 14,5 beziehungsweise 15,5 Prozent. Das Bemerkenswerte: Die AfD hat ihr Wählerreservoir nahezu ausgeschöpft, während die Union auch beim Potenzial schmilzt.

Merz – vom Hoffnungsträger zum Schlusslicht

Parallel zum Absturz seiner Partei stürzt auch der Bundeskanzler persönlich in nie gekannte Tiefen. Im Insa-Beliebtheitsranking der zwanzig wichtigsten Politiker der Bundesrepublik belegt Friedrich Merz mit beschämenden 2,9 Punkten den letzten Platz – Tabellenende, abgehängt, deklassiert. Vom 18. fiel er auf den 20. Rang ab. Ein Kanzler, der nicht einmal mehr in den Top 19 landet, dürfte historisch einmalig sein.

Erinnert sei an dieser Stelle an Merz' vollmundige Versprechen aus dem Jahr 2018, als er um den CDU-Vorsitz kämpfte: „Wir können wieder bis zu 40 Prozent erzielen und die AfD halbieren. Das geht!" Damals stand die Union bei rund 28 Prozent, die AfD bei etwa 13 Prozent. Heute, fast acht Jahre später, ist die Bilanz verheerend: Die Union liegt unter dem Ausgangswert, die AfD hat sich mehr als verdoppelt. Selten wurde ein politisches Versprechen so krachend in sein Gegenteil verkehrt.

Wenn Politik gegen den Bürger gemacht wird

Die Gründe für diesen historischen Vertrauensverlust liegen auf der Hand. Eine Große Koalition, die mit dem Versprechen angetreten war, keine neuen Schulden zu machen, hat ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchgewinkt und die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert. Der Bürger zahlt – heute, morgen und in Generationen. Die Inflation frisst das Ersparte, die Migrationspolitik bleibt im Wesentlichen unverändert, und die Kriminalität steigt auf Rekordniveau. Dass viele Deutsche den etablierten Parteien das Vertrauen entziehen, ist keine Laune, sondern eine logische Konsequenz.

Die sogenannte Brandmauer wirkt zunehmend wie ein Brandbeschleuniger – nicht für die AfD, sondern für die Selbstdemontage der Union. Wer dauerhaft etwa 25 Prozent der Wählerschaft als unberührbar deklariert, sägt am eigenen Ast. Und wer sich, kaum im Kanzleramt angekommen, von zentralen Wahlversprechen verabschiedet, muss sich nicht wundern, wenn die Bürger ihre Konsequenzen ziehen.

Was bedeutet das für Sparer und Anleger?

Die politische Instabilität, die explodierende Staatsverschuldung und die ungelösten gesellschaftlichen Krisen sind ein Cocktail, der nicht nur die Demokratie belastet, sondern auch das Vermögen der Bürger gefährdet. Wer in solch turbulenten Zeiten ausschließlich auf staatliche Versprechen, Papierwährungen oder volatile Aktienmärkte setzt, geht ein erhebliches Risiko ein. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als wertstabile Komponente eines breit gestreuten Portfolios bewährt – gerade in Zeiten politischer Verwerfungen, in denen das Vertrauen in Institutionen erodiert.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Anlageentscheidungen sollten stets auf Grundlage eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Beraters getroffen werden. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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