
Pulverfass Nahost: Washington bombardiert den Iran, Tel Aviv setzt das Morden in Gaza und Libanon fort

WĂ€hrend die westliche Ăffentlichkeit mit Genderdebatten, Klimapanik und der nĂ€chsten medialen Empörungswelle beschĂ€ftigt gehalten wird, brennt der Nahe Osten lichterloh. Das US-MilitĂ€r hat nach Informationen, die einem Reuters-Korrespondenten zugespielt wurden, eine weitere Welle von Luftangriffen gegen iranisches Territorium gestartet. Die Spirale aus Eskalation, Vergeltung und Gegenvergeltung dreht sich immer schneller â und niemand scheint mehr willens oder fĂ€hig, den Stecker zu ziehen.
Bandar Abbas im Visier â die StraĂe von Hormus wird zum Pulverfass
Nach Darstellung iranischer MilitĂ€rquellen, die der Nachrichtenagentur Tasnim zugespielt wurden, habe die Marine der Revolutionsgarden (IRGC) auf einen US-Tanker gefeuert, der versucht haben soll, mit abgeschaltetem Radarsystem die StraĂe von Hormus zu durchqueren. Die amerikanische Reaktion lieĂ nicht lange auf sich warten: Bombardements im Raum Bandar Abbas, einer iranischen Hafenstadt, die schon Anfang der Woche Ziel von Angriffen geworden sei.
Ein US-Beamter erklĂ€rte gegenĂŒber CBS News, der jĂŒngste Schlag sei âdefensiver Natur". Eine Wortwahl, die an George Orwells Roman â1984" erinnert: Krieg ist Frieden, Angriff ist Verteidigung. TatsĂ€chlich ist die amerikanische Marineblockade iranischer HĂ€fen Teil desselben Krieges, der Ende Februar gemeinsam mit Israel begonnen wurde. Wer hier von Verteidigung spricht, betreibt schlicht und ergreifend semantische Augenwischerei.
Teherans Drohung: âEin neues Gesicht der Kampfkraft"
Die Revolutionsgarden lieĂen verlauten, sollte es zu weiteren militĂ€rischen MaĂnahmen kommen, werde Teherans Antwort eine andere sein als bisher. Ali Naderi, der stellvertretende Sprecher der Luft- und RaumfahrtstreitkrĂ€fte der IRGC, kĂŒndigte ein âneues Gesicht und ein neues Bild" iranischer Kampfkraft an. Ob das SĂ€belrasseln oder ernste Vorbereitung auf eine massive Vergeltung ist, weiĂ derzeit niemand mit Sicherheit zu sagen.
Gleichzeitig gerĂ€t der diplomatische Spielraum immer enger. US-PrĂ€sident Donald Trump soll dem Sultanat Oman gedroht haben, das Land âin die Luft zu jagen", falls es sich darauf einlasse, gemeinsam mit dem Iran TransitgebĂŒhren in der StraĂe von Hormus zu erheben. Diplomatie nach Cowboy-Manier â ein Stil, der in den GeschichtsbĂŒchern wohl seinesgleichen suchen dĂŒrfte.
Gaza am Eid al-Adha: Bomben statt Festtagsruhe
WĂ€hrend die islamische Welt das hohe Fest Eid al-Adha begehen sollte, fielen in Gaza-Stadt erneut Bomben. Israelische StreitkrĂ€fte trafen ein Wohnhaus im Zentrum der Stadt, mindestens sieben PalĂ€stinenser kamen nach Berichten medizinischer Quellen ums Leben, fĂŒnfzehn weitere wurden verletzt. Ein zweiter Angriff in der Omar-al-Mukhtar-StraĂe â einem dicht besiedelten Stadtteil â soll zehn Menschen das Leben gekostet haben, darunter vier Kinder.
Libanon: Tyros und Sidon unter Beschuss
Auch die jahrtausendealten KulturstĂ€dte Tyros und Sidon im SĂŒdlibanon wurden getroffen. Ein Sprecher der israelischen Armee sprach von Angriffen auf âInfrastruktur der Hisbollah". Bildmaterial aus der Region zeichne jedoch ein anderes Bild: Wohnblocks und ein CafĂ© seien zerstört worden â zivile Ziele also. Die Diskrepanz zwischen offiziellen Verlautbarungen und der dokumentierten RealitĂ€t wird immer eklatanter.
Europa schweigt â und zahlt am Ende die Zeche
Bemerkenswert ist die Stille, mit der Berlin, Paris und BrĂŒssel diesen FlĂ€chenbrand begleiten. WĂ€hrend sich die Bundesregierung unter Friedrich Merz in innenpolitischen Schaufensterdebatten verliert und die KlimaneutralitĂ€t ins Grundgesetz schreibt, scheint man auf dem internationalen Parkett vollkommen den Ăberblick verloren zu haben. Die wirtschaftlichen Konsequenzen eines tatsĂ€chlichen Krieges in der StraĂe von Hormus â durch die rund ein FĂŒnftel des weltweit gehandelten Ăls verschifft wird â treffen am Ende vor allem den deutschen Mittelstand, den deutschen Sparer und den deutschen Pendler an der ZapfsĂ€ule.
Sollte Teheran tatsĂ€chlich die SchlieĂung der Meerenge vollziehen, wĂŒrden die Ălpreise explodieren. Eine Inflation, die ohnehin schon durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Koalition zusĂ€tzlich angefacht wird, dĂŒrfte dann jegliche Kaufkraftreste pulverisieren. Die Folgen wĂ€ren eine weitere Verarmung der Mittelschicht und ein historischer Vertrauensverlust in die StabilitĂ€t von PapierwĂ€hrungen.
Gold und Silber als Anker im geopolitischen Sturm
Wer die Geschichte ernst nimmt, weiĂ: In Zeiten geopolitischer Verwerfungen haben physische Edelmetalle stets ihre Funktion als Wertanker bewiesen. WĂ€hrend Aktienindizes auf jede Schlagzeile zucken, ETFs in der VolatilitĂ€t versinken und Anleihen unter Inflationsdruck an Kaufkraft verlieren, bleibt physisches Gold und Silber das, was es seit Jahrtausenden ist: greifbare, unzerstörbare Substanz. Eine kluge Beimischung von Edelmetallen zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio kann gerade in solch unruhigen Zeiten StabilitĂ€t bieten.
Fazit: Der Westen schlafwandelt in den nĂ€chsten GroĂkonflikt
Was sich derzeit zwischen Bandar Abbas, Tel Aviv, Gaza und Beirut abspielt, ist kein regionaler Konflikt mehr. Es ist die Vorform eines FlĂ€chenbrandes, der Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch mit voller Wucht treffen könnte. Die Bundesregierung wĂ€re gut beraten, sich nicht in moralischen Belehrungen, woker Symbolpolitik und Klimadekreten zu verlieren, sondern endlich wieder eine AuĂenpolitik zu betreiben, die deutschen Interessen dient. Doch wer Habecks Wirtschaftsruinen erbt und Baerbocks auĂenpolitischen Scherbenhaufen aufkehren muss, scheint mit dem politischen TagesgeschĂ€ft schon mehr als ĂŒberfordert.
Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geĂ€uĂerten EinschĂ€tzungen geben ausschlieĂlich die Meinung der Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und eigene Anlageentscheidungen zu treffen oder einen unabhĂ€ngigen Berater hinzuzuziehen. Eine Haftung fĂŒr Vermögensdispositionen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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