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Kettner Edelmetalle
13.04.2026
08:53 Uhr

Radwege in Peru statt Brücken in Deutschland: Berlin verschleudert weiter Milliarden an Entwicklungshilfe

Es ist eine Nachricht, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: Deutschland ist im Jahr 2025 erstmals der weltweit größte Geber von Entwicklungshilfe unter allen OECD-Staaten. Stolze 29,1 Milliarden Dollar fließen aus deutschen Kassen in die sogenannte Entwicklungszusammenarbeit – während hierzulande Brücken gesperrt werden, Schulen verfallen und die Bahn zum nationalen Trauerspiel verkommt. Man könnte lachen, wenn es nicht so bitter wäre.

Spitzenreiter wider Willen – oder doch mit Kalkül?

Bevor jemand in Berlin die Sektkorken knallen lässt, sei der Kontext nachgereicht: Deutschland steht nicht deshalb an der Spitze, weil die Bundesregierung plötzlich eine geniale Entwicklungsstrategie entworfen hätte. Nein. Die OECD verzeichnet für 2025 einen dramatischen Einbruch der globalen Entwicklungshilfe um satte 23,1 Prozent auf 174,3 Milliarden Dollar. Die Vereinigten Staaten unter Präsident Trump haben ihre Ausgaben um fast 57 Prozent zusammengestrichen – und damit allein drei Viertel des gesamten Rückgangs verursacht. Washington hat Projekte auf den Prüfstand gestellt, für untauglich befunden und die Reißleine gezogen. Rigoros, ja. Aber wenigstens konsequent.

Deutschland hingegen? Hat zwar ebenfalls leicht reduziert, hält aber mit einer ODA-Quote von 0,56 Prozent des Bruttoinlandsprodukts weiterhin an einem Ausgabenniveau fest, das angesichts der innenpolitischen Realität geradezu grotesk anmutet. Rechnet man die im Inland angerechneten Flüchtlingskosten heraus, liegt die Quote bei mageren 0,46 Prozent – doch selbst das sind noch rund 26 Milliarden Euro, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verteilt.

Radwege in Lima, Schlaglöcher in Sachsen

Zum Symbol dieser absurden Prioritätensetzung ist ausgerechnet Peru geworden. Das BMZ räumt selbst ein, dass Deutschland den Bau von Radwegen in Lima mit 20 Millionen Euro bezuschusst habe. Darüber hinaus seien 2022 weitere 24 Millionen Euro für Radwegprojekte in anderen peruanischen Städten zugesagt worden. Man kann das mit Begriffen wie „nachhaltige Mobilität" und „integrierte Verkehrssysteme" garnieren, so viel man möchte – der deutsche Steuerzahler, der morgens über marode Landstraßen zur Arbeit holpert, dürfte dafür wenig Verständnis aufbringen. Und das zu Recht.

Denn die Lage im Inland ist alles andere als rosig. Straßen gleichen Dauerbaustellen. Brücken müssen gesperrt oder gar abgerissen werden, weil sie dem Verkehr nicht mehr standhalten. Die Deutsche Bahn kämpft mit chronischen Verspätungen, Zugausfällen und einem Schienennetz, das den Namen kaum noch verdient. In Schulen fehlen Lehrer, Gebäude bröckeln, die digitale Ausstattung ist bestenfalls Stückwerk. Krankenhäuser arbeiten am absoluten Limit, Pflegeeinrichtungen suchen verzweifelt nach Personal. Kommunen schieben dringend notwendige Investitionen vor sich her, weil schlicht das Geld fehlt.

Der Griff in die Familienkasse

Besonders perfide wird es, wenn man sich anschaut, wo Berlin stattdessen nach Geld sucht. Ende März wurde im Bundestag allen Ernstes darüber debattiert, ob die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner gestrichen und durch einen Pflichtbeitrag ersetzt werden könnte. Noch ist nichts beschlossen – aber die Richtung ist unmissverständlich. Im Inland wird bis tief in die Familienkassen hinein nach jedem Cent gefahndet, während nach außen weiterhin der großzügige Verteilerstaat gegeben wird.

Die Sozialversicherungskassen ächzen unter der Last. Neue Belastungen stehen permanent im Raum. Und den Bürgern wird seit Jahren erklärt, es sei leider alles zu teuer, leider alles zu knapp, leider alles nicht mehr finanzierbar. Gleichzeitig aber – und hier liegt der eigentliche Skandal – fließen Milliarden in Auslandsprojekte, deren Nutzen kaum jemand überprüft und deren politische Symbolik den Verantwortlichen offenkundig wichtiger ist als jede messbare Wirkung.

Moralische Selbstveredelung auf Kosten der Bürger

Was hier betrieben wird, ist keine Großzügigkeit. Es ist politische Verantwortungslosigkeit in Reinform. Der Bürger soll Verständnis aufbringen, wenn bei ihm gespart wird. Er soll höhere Abgaben, schlechtere Leistungen und immer neue Zumutungen als unvermeidlichen Sachzwang akzeptieren. Er soll hinnehmen, dass der Staat im Innern immer schlechter funktioniert. Aber für die globale Selbstinszenierung als moralische Supermacht – dafür ist anscheinend immer Geld da.

Wer diese Prioritäten hinterfragt, wird reflexartig als herzlos abgestempelt. Genau diese Immunisierungsstrategie hat das System so unangreifbar und gleichzeitig so verwahrlost gemacht. Denn natürlich kann und soll ein wohlhabendes Land Menschen in Not helfen. Die entscheidende Frage aber lautet: Mit welchem Geld, in welchem Umfang, mit welcher Kontrolle – und vor allem in welcher Reihenfolge politischer Pflichten?

Ein Staat, der den Blick für das Eigene verloren hat

Ein Staat hat zuallererst eine Verantwortung gegenüber seinen eigenen Bürgern. Das ist keine nationalistische Parole, sondern der Kern jedes funktionierenden Gemeinwesens. Wenn im eigenen Land die Belastungsgrenze der Bürger permanent nach unten gedrückt wird, wenn selbst die Familienversicherung zum Steinbruch der Sparpolitik zu werden droht und wenn gleichzeitig weltpolitische Ausgaben als moralische Pflicht zelebriert werden – dann stimmt die Ordnung der Prioritäten nicht mehr. Dann ist sie zerstört.

Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen wurde ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt, das kommende Generationen auf Jahrzehnte mit Zinszahlungen belasten wird. Und trotz dieser gigantischen Neuverschuldung findet sich offenbar kein politischer Wille, die Entwicklungshilfe auf ein Maß zurückzufahren, das der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des Landes entspricht. Der Widerspruch könnte kaum größer sein.

Wenn Spitzenplätze zur Bankrotterklärung werden

Größter Geber im Jahr eines historischen Einbruchs der globalen Entwicklungshilfe zu sein – das ist kein Ehrenzeichen. Es ist die Bankrotterklärung einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität ihrer Bürger verloren hat. Erst verfallen Infrastruktur, Sozialsysteme und fiskalische Ehrlichkeit im Inland, dann werden Milliarden ins Ausland geschoben, und am Ende sollen die Bürger auf diesen moralischen Leichtsinn auch noch stolz sein.

Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Bundesregierung sich ein Beispiel an der amerikanischen Vorgehensweise nimmt – nicht in der Radikalität, aber im Grundsatz: Projekte auf den Prüfstand stellen, Wirksamkeit messen, Prioritäten neu ordnen. Und vor allem: den eigenen Bürgern wieder das Gefühl geben, dass ihr hart erarbeitetes Steuergeld zuerst für sie arbeitet. Doch solange in Berlin die moralische Selbstveredelung wichtiger ist als die Instandhaltung des eigenen Landes, wird sich an diesem Irrsinn wohl wenig ändern.

In Zeiten wie diesen, in denen der Staat seine Bürger immer stärker zur Kasse bittet und gleichzeitig die Kaufkraft durch Inflation schleichend erodiert, sollte jeder Einzelne über den Schutz seines Vermögens nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Regierungen über ihre Verhältnisse leben und die Schuldenberge in schwindelerregende Höhen wachsen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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