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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
17:11 Uhr

Strompreis-Wahnsinn: Deutschland zahlt viermal mehr als Frankreich – und die Politik schaut zu

Was sich derzeit an der Leipziger Strombörse abspielt, sollte jeden deutschen Bürger in Alarmbereitschaft versetzen. Während Frankreich seinen Strom für rund 22 Euro pro Megawattstunde handelt, müssen deutsche Verbraucher mit knapp 87 Euro rechnen – das Vierfache. Ein Preisunterschied, der nicht vom Himmel fällt, sondern das Ergebnis jahrelanger energiepolitischer Fehlentscheidungen ist.

Die Strombörse als Seismograph des Versagens

Die European Energy Exchange (EEX) in Leipzig ist den meisten Bürgern kein Begriff. Dabei wird genau dort entschieden, was morgen aus jeder deutschen Steckdose kommt – und vor allem, was es kostet. Am 31. März 2026 lag der Terminpreis für eine Megawattstunde im Mai bei 86,80 Euro für Deutschland. In Frankreich? Gerade einmal gut 22 Euro. Man muss kein Mathematikprofessor sein, um zu erkennen, dass hier etwas grundlegend schiefläuft.

Doch statt diese Zahlen als das zu benennen, was sie sind – nämlich ein vernichtendes Urteil über die deutsche Energiepolitik der letzten anderthalb Jahrzehnte – herrscht in Berlin weitgehend Schweigen. Die politische Klasse, die uns den Atomausstieg als historische Errungenschaft verkauft hat, duckt sich weg, während die Stromrechnung explodiert.

Geopolitische Krisen treffen Deutschland härter als andere

Die Spannungen am Persischen Golf, die derzeit die Weltmärkte in Atem halten, verschärfen die Lage zusätzlich. Steigt der Gaspreis auf den internationalen Märkten, schlägt das in Deutschland unmittelbar auf den Strompreis durch. Der Grund ist so simpel wie erschütternd: Gaskraftwerke müssen hierzulande immer dann einspringen, wenn der sogenannte Flatterstrom aus Wind und Sonne nicht liefert. Und das geschieht häufiger, als die Apologeten der Energiewende es wahrhaben wollen.

Frankreich hingegen sitzt mit seinen 57 Kernkraftwerken in einer komfortablen Position. Während deutsche Verbraucher bei jeder geopolitischen Krise zittern müssen, produziert unser Nachbar verlässlich und günstig Grundlaststrom. Mehr noch: Frankreich exportiert diesen Strom sogar nach Deutschland – zu Preisen, die für französische Verhältnisse lukrativ, für deutsche Verhältnisse aber beschämend sind. Wir sind vom Energieexporteur zum Bittsteller degradiert worden.

Das russische Gas – eine unbequeme Wahrheit

Man mag zur Frage der russischen Gaslieferungen stehen, wie man will. Fakt ist jedoch: Das günstige Pipeline-Gas aus Russland hat über Jahrzehnte dazu beigetragen, die deutsche Industrie wettbewerbsfähig und die Strompreise für Verbraucher erträglich zu halten. Die politische Entscheidung, diese Energiequelle praktisch über Nacht zu kappen – ohne adäquaten Ersatz bereitzustellen –, war ein energiepolitisches Harakiri, dessen Folgen wir nun Tag für Tag an der Steckdose spüren.

Die EEG-Umverteilungsmaschine: Von arm nach reich

Besonders bitter schmeckt die Erkenntnis, dass die milliardenschwere Förderung erneuerbarer Energien über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Kern eine gigantische Umverteilungsmaschine darstellt. Windräder und Solarparks, die sich auch nach zwei Jahrzehnten nicht selbst tragen, werden mit Steuergeldern und Umlagen am Leben gehalten. Wer profitiert? Großinvestoren und Fondsgesellschaften, die sich an den garantierten Einspeisevergütungen eine goldene Nase verdienen. Wer zahlt? Die Rentnerin, die im Winter vor der Heizkostenabrechnung zittert. Der Handwerksbetrieb, der seine Maschinen nicht mehr wirtschaftlich betreiben kann. Die junge Familie, die am Monatsende jeden Cent umdrehen muss.

Diese Umverteilung von unten nach oben – verpackt in das moralische Mäntelchen der Weltrettung – dürfte eines der größten sozialpolitischen Skandale der jüngeren deutschen Geschichte sein. Und doch wird sie von weiten Teilen der politischen Landschaft als alternativlos dargestellt.

Der Atomausstieg: Deutschlands teuerster Irrtum

Es lohnt sich, einen Moment innezuhalten und die Dimension des Geschehenen zu begreifen. Deutschland hat funktionierende, abbezahlte Kernkraftwerke abgeschaltet – Kraftwerke, die rund um die Uhr zuverlässig und CO₂-arm Strom produzierten. Nicht weil sie unsicher waren. Nicht weil sie unwirtschaftlich waren. Sondern weil eine ideologisch getriebene Politik es so wollte. Die Grünen haben diesen Kurs maßgeblich vorangetrieben, doch auch CDU und SPD haben ihn mitgetragen und müssen sich ihre Mitverantwortung vorhalten lassen.

Dass die neue Große Koalition unter Friedrich Merz nun zumindest über eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen Kapazitäten diskutiert, kommt reichlich spät. Die drei letzten deutschen Meiler sind abgeschaltet, der Rückbau hat begonnen. Ein Wiederhochfahren wäre technisch möglich, aber politisch offenbar immer noch ein Tabu. Stattdessen plant man ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur – finanziert auf Pump, versteht sich. Generationen von Steuerzahlern werden die Zeche begleichen dürfen.

Strom wird zum Luxusgut

Die Parallele zum Benzinpreis ist dabei keineswegs übertrieben. Wer zur Arbeit fahren muss, tankt – egal, was der Liter kostet. Und wer seinen Kühlschrank, seinen Herd, sein Licht betreiben will, der zahlt den Strompreis – ob er will oder nicht. Die Energieversorgung ist keine Frage des Lebensstils, sondern eine existenzielle Grundlage. Wenn diese Grundlage zum Luxusgut wird, dann hat die Politik fundamental versagt.

Während andere europäische Nationen pragmatisch auf einen breiten Energiemix setzen, hat sich Deutschland in eine ideologische Sackgasse manövriert. Der Preis dafür wird nicht von den politischen Entscheidungsträgern bezahlt, sondern von den Bürgern – jeden Tag, bei jedem Einschalten des Lichts.

Ein Blick auf die Fakten sollte ernüchtern

Die Zahlen der Strombörse lügen nicht. Sie sind der unbestechliche Gradmesser einer Energiepolitik, die den Wohlstand dieses Landes systematisch untergräbt. Wer angesichts eines vierfachen Preisunterschieds zu Frankreich immer noch behauptet, die Energiewende sei ein Erfolgsmodell, der hat entweder die Zahlen nicht gelesen – oder er lügt bewusst.

Es wird höchste Zeit, dass die deutsche Politik den Mut aufbringt, ideologische Scheuklappen abzulegen und eine Energiepolitik zu verfolgen, die sich an Realitäten orientiert statt an Wunschträumen. Die Bürger dieses Landes haben Besseres verdient als die teuerste Steckdose Europas.

In Zeiten explodierender Energiepreise und schwindender Kaufkraft erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während der Wert des Euro durch Inflation und politische Fehlentscheidungen stetig erodiert, bewahren Edelmetalle seit Jahrtausenden ihren inneren Wert – unabhängig von Strombörsen, Gaspreisen und politischen Launen.

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