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02.05.2026
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Wirtschaftsweise Schnitzer rät Bürgern: „Ändert eure Urlaubspläne" – Steuerzahler sollen Knappheit ausbaden

Wirtschaftsweise Schnitzer rät Bürgern: „Ändert eure Urlaubspläne" – Steuerzahler sollen Knappheit ausbaden

Es ist ein Satz, der wie ein Hohn in den Ohren der hart arbeitenden deutschen Mittelschicht klingen muss: „Aber man kann auch ohne zu fliegen einen schönen Urlaub machen." Ausgesprochen von Monika Schnitzer, der Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – jenem Gremium, das gemeinhin als die „fünf Wirtschaftsweisen" bezeichnet wird. Der Bürger, der sich nach Monaten der Schufterei seinen wohlverdienten Sommerurlaub erträumt, soll künftig den Kofferraum packen statt das Flugticket buchen. So jedenfalls die Vorstellung der Ökonomin, die ihre Ratschläge bequem aus dem Münchner Lehrstuhl verkündet.

Die Belehrung von oben herab

In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen sprach sich Schnitzer scharf gegen Pläne aus, Flugreisen in den Sommerferien staatlich zu subventionieren. Der Hintergrund: Die durch den Iran-Konflikt und die zeitweilige Schließung der Straße von Hormus ausgelöste Verknappung am Ölmarkt – das weltweite Angebot sei laut Schnitzer um rund ein Fünftel zurückgegangen – treibt die Kerosinpreise massiv nach oben. Steigende Flugbenzinpreise, so prognostiziert die Ökonomin, könnten den Urlaub für viele Menschen schlicht unerschwinglich machen.

Schnitzers Kernaussage: „Wir können nicht den Sommerurlaub durch Schulden auf Kosten unserer Kinder subventionieren." Ein bemerkenswerter Satz – allerdings nur dann, wenn man ihn isoliert betrachtet. Denn dieselbe Wirtschaftsweise, die hier die Generationengerechtigkeit beschwört, hat zu den 500 Milliarden Euro Sondervermögen der Großen Koalition unter Friedrich Merz, zur ausufernden Migrationsfinanzierung oder zu den endlosen Subventionen einer ideologisch verirrten Energiewende erstaunlich wenig zu sagen. Wenn der einfache Bürger seinen Mallorca-Flug ein paar Euro günstiger haben möchte – dann allerdings, dann erwacht plötzlich das fiskalpolitische Gewissen.

Tankrabatt als Klassenkampf-Folie

Auch der bereits beschlossene Tankrabatt findet keine Gnade vor den Augen der Wirtschaftsweisen. Schnitzer behauptet, von der Senkung der Mineralölsteuer profitierten überproportional Besserverdienende mit großen, spritintensiven Fahrzeugen. „Reichere Menschen mit großen Autos, die viel Benzin verbrauchen, profitieren überproportional von der Senkung der Energiesteuer. Und sie brauchen diese Hilfe auch gar nicht", so die Ökonomin in altbekannter Umverteilungsrhetorik.

Was bei dieser Argumentation systematisch ausgeblendet wird: Auf einen Liter Benzin werden in Deutschland Steuern und Abgaben in einer Höhe erhoben, die international ihresgleichen sucht. Energiesteuer, CO2-Abgabe, Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer – ein Steuer-auf-Steuer-Konstrukt, das jede ehrliche Volkswirtschaftslehre als Absurdität brandmarken müsste. Dass der Staat einen Teil seiner krisengetriebenen Mehreinnahmen an die Bürger zurückgibt, ist keine Subvention, sondern bestenfalls eine späte Korrektur staatlicher Übergriffigkeit.

„Die Menschen sollen das Preissignal spüren"

Geradezu entlarvend wird Schnitzers Haltung in einem weiteren Punkt: Den Bürgern solle bei den hohen Spritpreisen gar nicht erst geholfen werden. „Die Menschen sollten dieses Preissignal deshalb spüren und ihren Verbrauch einschränken. Wenn sie es spüren, fahren sie langsamer und weniger, um Sprit zu sparen." Eine erstaunlich offen formulierte Verzichtspädagogik. Der Bürger als Erziehungsobjekt einer ökonomischen Elite, die ihm vorschreibt, wie schnell er fahren, wohin er reisen und welchen Lebensstandard er sich gefälligst leisten dürfe.

Realitätsferne als Markenzeichen

Die Kritik in der Bevölkerung ließ nicht lange auf sich warten – und sie traf den Kern. Während die Familie aus dem Ruhrgebiet jeden Cent dreimal umdreht, um sich einmal im Jahr eine Pauschalreise zu leisten, lassen sich Bundestagsabgeordnete in den Sommerpausen ihre Dienstreisen bis ans andere Ende der Welt aus Steuermitteln finanzieren. Es regiert eine Doppelmoral, die kaum noch zu übertreffen ist: Oben wird gepredigt, unten soll verzichtet werden.

Hinzu kommt die strukturelle Frage: Wer hat es eigentlich zu verantworten, dass Deutschland in eine derartige Energie- und Wirtschaftsmisere geraten ist? Es waren nicht die Pendler, die jeden Morgen ihre Kinder in die Kita bringen und dann zur Arbeit fahren. Es war eine politische Klasse, die in nahezu religiöser Verblendung erst den Atomausstieg vollzogen, dann russisches Gas verteufelt und schließlich die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz geschrieben hat. Die Quittung dafür bekommt nun an der Tankstelle und am Flughafen-Schalter wer? Der Bürger.

Was bleibt dem Sparer?

Wenn der Staat seine Bürger systematisch enteignet – durch Inflation, durch Energiepreise, durch immer neue Schulden, deren Zinslast Generationen tragen werden –, dann stellt sich die Frage nach echten Vermögenssicherungsstrategien drängender denn je. Aktien, ETFs und Immobilien sind den Launen einer Politik ausgesetzt, die offenbar kein Maß mehr kennt. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in Krisenzeiten über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als wertstabiler Anker bewiesen – unabhängig von politischen Moden, ideologischen Verirrungen und Belehrungen aus dem Elfenbeinturm.

Eine breit gestreute Vermögensaufstellung, die einen sinnvollen Anteil physischer Edelmetalle als Beimischung enthält, kann gerade in Zeiten zunehmender staatlicher Übergriffigkeit eine Form von finanzieller Selbstbestimmung darstellen – etwas, das Berater wie Frau Schnitzer offenbar lieber nicht zu laut diskutieren möchten.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf einer eigenen, gründlichen Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich; eine Haftung für daraus resultierende Verluste wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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