
Xi Jinping beschwört KI-Revolution: Chinas Griff nach der technologischen Weltherrschaft

Während der Westen sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, schmiedet Peking knallhart an seiner technologischen Zukunft. Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat bei seinem ersten offiziellen Treffen mit Ministern und Provinzgouverneuren in diesem Jahr unmissverständlich klargemacht, wohin die Reise geht: Künstliche Intelligenz soll das Reich der Mitte an die Spitze der Weltwirtschaft katapultieren.
Die "epochale Transformation" als strategisches Ziel
Xi bezeichnete die Künstliche Intelligenz als "epochale technologische Transformation", vergleichbar mit den Umwälzungen durch Dampfmaschine, Elektrizität und Internet. Diese Worte sind keine bloße Rhetorik, sondern ein unmissverständlicher Marschbefehl an die gesamte Parteiführung. Der chinesische Staatschef machte deutlich, dass Peking seine Anstrengungen verdoppeln werde, um Entwicklungsengpässe durch einen "gesamtstaatlichen Ansatz" zu durchbrechen.
Besonders bemerkenswert erscheint der Zeitpunkt dieser Ankündigung. Erst vor einem Jahr sorgte das chinesische Start-up DeepSeek weltweit für Aufsehen und rückte Chinas Technologiebranche schlagartig ins internationale Rampenlicht. Die Botschaft ist klar: Was als Überraschungserfolg begann, soll nun zur systematischen Strategie werden.
Der Kampf gegen Amerikas Technologie-Dominanz
Xis Fokus auf einheimische Technologieentwicklung ist keineswegs zufällig. Die Volksrepublik kämpft verbissen darum, die amerikanische Vormachtstellung bei Schlüsseltechnologien zu brechen – insbesondere bei hochmodernen Computerchips und KI-Systemen. Washington hat in den vergangenen Jahren massive Exportbeschränkungen verhängt, um Chinas technologischen Aufstieg zu bremsen. Doch Peking lässt sich davon offensichtlich nicht einschüchtern.
"In dieser Welle der technologischen Revolution entstehen Spitzentechnologien wie KI, Quantencomputing und Biotechnologie. Unter ihnen ist die KI am auffälligsten."
Diese Worte Xis, veröffentlicht von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, verdeutlichen die strategische Prioritätensetzung. Neben der Künstlichen Intelligenz stehen auch Quantencomputer und Biotechnologie im Fokus der chinesischen Innovationsoffensive.
Warnung vor blindem Aktionismus
Interessanterweise warnte Xi seine Funktionäre auch vor überstürzten Investitionen. Die enormen Chancen der neuen Technologien bergen demnach auch erhebliche Risiken. Diese Mahnung zur Besonnenheit zeigt, dass Peking trotz aller Euphorie einen kühlen Kopf bewahren will.
Was Deutschland daraus lernen sollte
Während China mit eiserner Entschlossenheit seine technologische Zukunft gestaltet, versinkt Deutschland in bürokratischem Stillstand und ideologischen Grabenkämpfen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen angekündigt – doch ob dieses Geld tatsächlich in zukunftsweisende Technologien fließt oder in den üblichen Subventionssümpfen versickert, bleibt abzuwarten.
Die traditionelle Studientagung der Kommunistischen Partei zu Jahresbeginn dient stets dazu, die Prioritäten für hochrangige Funktionäre festzulegen. Dass Xi ausgerechnet die technologische Innovation zum Leitthema machte, sollte auch in Berlin als Weckruf verstanden werden. Denn während wir noch darüber diskutieren, ob Windräder Vögel gefährden, baut China bereits die Infrastruktur für das nächste technologische Zeitalter.

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