
200 Milliarden neue Schulden: Merz führt Deutschland sehenden Auges in den Abgrund

Es ist ein finanzpolitisches Desaster mit Ansage. Während der Bürger in diesem Land jeden Cent zweimal umdrehen muss, greift die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) und seinem Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) tief in die Schuldenkiste – und zwar so tief wie nie zuvor. Allein für das Jahr 2027 sollen neue Kredite in Höhe von über 200 Milliarden Euro aufgenommen werden. Und das Perverse daran: Das soll erst der Anfang sein.
Man erinnere sich: Es war derselbe Friedrich Merz, der im Wahlkampf vollmundig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Kaum im Kanzleramt angekommen, ist von diesem Versprechen nur noch heiße Luft übrig. Die Bundesbank – normalerweise nicht gerade für alarmistische Töne bekannt – schlägt inzwischen offen Alarm.
Wenn selbst die Bundesbank die Nerven verliert
Die deutsche Notenbank warnt bereits seit Monaten vor den katastrophalen Langzeitfolgen dieses Schuldenkurses. Ihr jüngster Monatsbericht liest sich wie eine finanzpolitische Bankrotterklärung: Die staatliche Defizitquote soll bis 2028 auf sagenhafte 4,9 Prozent klettern. Zur Erinnerung – der europäische Referenzwert liegt bei drei Prozent. Deutschland, einst der brave Musterschüler Europas, reißt die eigenen Regeln also gleich mit Karacho ein.
Willkommen im Mezzogiorno! Deutschland steigt sehenden Auges in die Liga der Schuldenländer ab, vor der wir jahrzehntelang gewarnt haben.
Auch die reguläre Kreditobergrenze der nationalen Schuldenbremse wird laut Bundesbank ab 2028 wieder gerissen. Die Schuldenquote klettert auf nahezu 70 Prozent der Wirtschaftsleistung – weit jenseits der 60-Prozent-Marke, die nach europäischen Fiskalregeln als noch verkraftbar gilt.
Milliarden verpuffen – das Wachstum bleibt aus
Und was bekommt der deutsche Steuerzahler für diese astronomische Verschuldung? Fast nichts. Zwar räumt die Bundesbank ein, dass die expansive Ausgabenpolitik der Wirtschaft einen kurzfristigen Impuls von rund 1,3 Prozentpunkten verschaffe. Doch die strukturellen Probleme – horrende Energiekosten, Fachkräftemangel, erdrückende Bürokratie und der immer schärfere Konkurrenzdruck aus China – bleiben ungelöst.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Für 2027 und 2028 erwartet die Bundesbank ein Potenzialwachstum von jämmerlichen 0,3 Prozent pro Jahr. Man verschuldet also ganze Generationen – und erntet dafür wirtschaftlichen Stillstand. Ein teures Vergnügen, das unsere Kinder und Enkel noch abbezahlen dürfen.
Sozialabgaben rauf, Renten unsicher
Besonders bitter wird es beim Blick auf die Sozialversicherungen. Spätestens 2028 seien die Rücklagen der Rentenversicherung weitgehend aufgebraucht, warnt die Notenbank. Der Rentenbeitrag steige dann von 18,6 auf 19,8 Prozent. Insgesamt sollen die Sozialbeiträge von heute 42,4 auf satte 44,25 Prozent klettern. Höhere Abgaben verteuern die Arbeit und zerstören die letzte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft – ein Teufelskreis mit Ansage.
Löcher stopfen statt investieren
Und die vielgepriesenen Sondervermögen für Infrastruktur? Auch hier zeigt sich die ganze Verlogenheit dieser Politik. Wie das Ifo-Institut bereits nachwies, dienten 95 Prozent der 2025 aufgenommenen Schulden schlicht dazu, bestehende Haushaltslöcher zu stopfen. Nach Bundesbank-Prognose fließen lediglich rund 40 Prozent der Mittel tatsächlich in zusätzliche zivile Investitionen. Der Rest verschwindet in der Entlastung maroder Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen.
Man verkauft dem Bürger also ein gigantisches Investitionsprogramm – und in Wahrheit werden nur die Altlasten einer verfehlten Politik kaschiert. Kürzungen bei armen Kindern, im Gesundheitswesen und beim Bürger, während gleichzeitig die Schuldenmilliarden nur so aus dem Fenster geworfen werden. Wer soll das noch verstehen?
Was bedeutet das für den Bürger?
Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sein Vermögen in einer solchen Zeit ausschließlich auf Papierwerte, Staatsanleihen oder ein schwächelndes Wirtschaftswachstum setzt, spielt ein gefährliches Spiel. Wenn Staaten die Notenpresse anwerfen und Schuldenberge auftürmen, verliert das Papiergeld schleichend an Wert. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in der Geschichte immer wieder bewiesen, dass sie ein verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten sind – frei von der Willkür politischer Fehlentscheidungen und als sinnvolle Beimischung eines breit gestreuten, krisenfesten Portfolios.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Ziehen Sie im Zweifel einen unabhängigen Berater zurate.

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