Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
13.07.2026
06:59 Uhr

200 Milliarden neue Schulden: Wie Merz sein eigenes Versprechen im Panzerstaub versinken lässt

Es war einmal ein Kanzlerkandidat, der dem deutschen Volk versprach, keine neuen Schulden zu machen. Sein Name: Friedrich Merz. Der Mann, der einst als seriöser Sanierer der Union antrat, hat sich in Windeseile in einen Schuldenmeister verwandelt, wie ihn selbst die Ampel-Koalition nicht dreister hätte hervorbringen können. Und nun, kaum ein Jahr im Amt, brodelt es sogar in den eigenen Reihen.

Die Zahlen, die einem den Atem rauben

Für das kommende Haushaltsjahr 2027 plant die Bundesregierung neue Schulden in Höhe von sage und schreibe 200 Milliarden Euro. Der Löwenanteil dieser gigantischen Summe fließt in die Bundeswehr. Und hier liegt der eigentliche Taschenspielertrick begraben: Sobald die Verteidigungsausgaben ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten, sind sie von der Schuldenbremse ausgenommen. Ein bequemes Schlupfloch, durch das sich die Regierung nach Herzenslust verschulden kann.

2027 sollen es 140 Milliarden Euro für die Truppe sein, bis 2030 dann satte 184 Milliarden Euro. Doch von Sparsamkeit, von kluger Priorisierung, von Haushaltsdisziplin? Keine Spur. Man klotzt, man verschuldet, man belastet künftige Generationen – als gäbe es kein Morgen.

Selbst die eigenen Leute murren

Immerhin scheinen einige in der Unionsfraktion noch einen Rest ökonomischen Verstands bewahrt zu haben. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Middelberg brachte gegenüber dem Medium The Pioneer seine Sorge zum Ausdruck. Eine Kreditfinanzierungsquote von über 30 Prozent sei dauerhaft für den Bundeshaushalt schlicht nicht tragbar, so seine Warnung.

„Perspektivisch müssen alle Ausgaben wieder den Regeln der Schuldenbremse unterstehen – ohne irgendwelche Bereichsausnahmen.“

Auch der CDU-Haushaltspolitiker Andreas Mattfeldt mahnte, dass die Bereichsausnahme keinesfalls zu einem Dauerzustand werden dürfe. Ähnlich äußerte sich der CDU-Finanzpolitiker Yanick Bury, der betonte, dass das Konstrukt keine Dauerlösung sein könne und man die Verteidigung mittelfristig wieder aus laufenden Einnahmen finanzieren müsse.

Die CSU als Bremser der Vernunft

Besonders pikant: Die Kritik richtet sich auch gegen die CSU-Führung. Diese habe, so heißt es, Einsparungen durch die Streichung von Steuervergünstigungen und den Abbau von Subventionen schlichtweg verhindert. Der CSU-Finanzpolitiker Florian Dorn forderte zwar, dass bei der Bundeswehr nicht gespart werden dürfe, mahnte jedoch einen effizienteren Einsatz der Mittel an. Man brauche einen langfristigen Plan, um die Verteidigung sukzessive wieder aus dem Kernhaushalt zu finanzieren.

Wer soll das jemals bezahlen?

Die entscheidende Frage bleibt: Wer trägt die Last dieser Schuldenorgie? Die Antwort ist so bitter wie eindeutig – der deutsche Steuerzahler, seine Kinder und seine Enkel. Während in Berlin mit Milliarden jongliert wird, als handele es sich um Spielgeld, ächzt die deutsche Wirtschaft unter Rezession, explodierenden Energiekosten und einer Bürokratie, die jeden Mittelständler in den Wahnsinn treibt.

Es ist die Ironie der Geschichte: Eine Regierung, die mit dem Versprechen solider Finanzen antrat, hebelt binnen Monaten jede Haushaltsdisziplin aus. Die Schuldenbremse, einst als Bollwerk gegen politische Verschwendungssucht ins Grundgesetz geschrieben, verkommt zur Farce, ausgehöhlt durch geschickt platzierte Ausnahmeregelungen.

Die stille Enteignung durch die Hintertür

Wer glaubt, all diese Milliarden fielen vom Himmel, der irrt gewaltig. Neue Schulden bedeuten mittel- und langfristig steigende Inflation – jene schleichende Enteignung, die dem Sparer Jahr für Jahr die Kaufkraft aus der Tasche zieht. Das Ersparte auf dem Girokonto schmilzt dahin wie Schnee in der Frühlingssonne, während die Politik weiter das Füllhorn der Verschuldung ausschüttet.

Genau in solchen Zeiten zeigt sich, warum kluge Bürger seit Jahrtausenden auf physische Edelmetalle setzen. Gold und Silber kennen keine Schuldenbremse, die man aushebeln könnte, und lassen sich nicht per Notenpresse beliebig vermehren. Als solider Baustein eines breit gestreuten Vermögens bieten sie einen bewährten Schutz vor der Geldentwertung, die uns diese Politik unweigerlich beschert. Wer sein Erspartes vor dem inflationären Zugriff schützen möchte, tut gut daran, einen Teil seines Portfolios in echte Werte zu investieren.

Fazit: Ein Land, das über seine Verhältnisse lebt

Die zaghafte Kritik aus den eigenen Reihen der Union ist begrüßenswert – doch sie kommt reichlich spät und bleibt bislang folgenlos. Solange die Regierung Merz das Schuldenmachen zum Regierungsprogramm erhebt und dabei ihre eigenen Wahlversprechen mit Füßen tritt, bleibt vom Vertrauen der Bürger nicht viel übrig. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die für dieses Land wirtschaften und nicht gegen es. Der Ruf nach echter Haushaltsdisziplin ist längst nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern der eines großen Teils des deutschen Volkes.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und spiegelt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig ausreichend zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Wir betreiben ferner keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen