280.000
Kunden
Sicherer
Versand
11.10.2026
08:15 Uhr
KI-generiert

Deutsche-Bank-Chef rüttelt Merz wach: Ran an den Kündigungsschutz!

Deutsche-Bank-Chef rüttelt Merz wach: Ran an den Kündigungsschutz!
Symbolbild: KI-generiert

Ein Machtwort aus den Frankfurter Bankentürmen: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hält die Reformen der Bundesregierung für zu langsam und zu zaghaft. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ verlangt er an diesem Wochenende, den Kündigungsschutz weiter zu lockern, Subventionen zu streichen und die Bürokratie deutlich zurückzufahren.

Für die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Friedrich Merz kommt die Kritik zur Unzeit. In Berlin brodelt es ohnehin schon.

„Erkannt, was zu tun ist“ – aber dann?

Sewing geht nicht mit dem Holzhammer vor, er sticht mit dem Florett. Die Regierung habe durchaus verstanden, was nötig sei, räumt er ein. Hapern würde es dagegen an Tempo und Konsequenz bei der Umsetzung. Dann folgt der Satz, der in der Koalition wehtun dürfte:

„Und wir dürfen uns auch nicht immer auf Kompromisse einlassen.“

Wer die Geschichte dieser Koalition kennt, versteht den Seitenhieb. Die Union war mit dem Versprechen eines Politikwechsels angetreten. Herausgekommen sind bislang vor allem Formelkompromisse mit der SPD und ein Schuldenpaket mit 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur, das künftige Generationen schultern müssen.

Der Tabubruch beim Kündigungsschutz

Am meisten Sprengkraft steckt in Sewings Aussagen zum Arbeitsrecht. Man müsse wohl auch an Dinge heran, „die uns natürlich alle lieb geworden sind“, sagte der Banker. Gemeint ist der Kündigungsschutz. In einer schnelllebigen Welt müssten Unternehmen schneller reagieren können.

Den ersten Schritt hält er für richtig. Laut Sewing wurde der Schutz für Beschäftigte mit einem Verdienst von mehr als 180.000 Euro bereits eingeschränkt. Medienberichten zufolge soll diese Regelung ab 2027 greifen. Doch sie trifft nur einen Bruchteil der Arbeitnehmer, Schätzungen zufolge gerade einmal rund 0,27 Prozent. Sewing fordert, die Grenze „etwas weiter nach unten“ zu ziehen. Wie weit, ließ er offen.

Tankrabatt? „Kein Fan“

Auch beim Tankrabatt widerspricht der Bank-Chef der Regierung. Er glaube nicht, dass die Entlastung dauerhaft helfe, weil die Krise im Nahen Osten nicht so bald vorbei sein werde. Angesichts der ohnehin angespannten Lage der Staatsfinanzen könne man nicht ständig noch mehr draufpacken. Zudem schlägt er vor: Bleibt ein Antrag drei bis vier Monate lang unbeantwortet, soll er automatisch als genehmigt gelten.

Warnruf an die politische Mitte

Die politische Lage hält Sewing für ein „erhebliches Risiko“. Mit Blick auf Sachsen-Anhalt und die Enteignungsdebatte in Berlin hätten ihn viele ausländische Investoren angerufen und gefragt, was das für Deutschland bedeute. Er nennt die Entwicklung „brandgefährlich“. Die einzige Antwort darauf seien Reformen für Wachstum aus der demokratischen Mitte.

Lob gibt es dagegen für die Rentenpläne mit Altersvorsorgedepot und Frühstartrente. Sewing warnt allerdings eindringlich davor, die Reform zu verwässern.

Was bleibt für die Sparer?

Natürlich wirbt der Chef der größten deutschen Bank für mehr Aktien im Depot. Das gehört zu seinem Geschäft. Bemerkenswert ist sein Hinweis, dass man nicht einseitig und schon gar nicht allein auf das Sparkonto setzen sollte. Wer einer Politik mit Rekordschulden, Dauersubventionen und unsicheren Reformen nicht blind vertraut, findet seit Jahrhunderten ein bewährtes Mittel: physisches Gold und Silber. Edelmetalle hängen an keinem Koalitionsvertrag. In einem breit gestreuten Vermögen können sie als stabilisierende Beimischung dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser muss eigenständig recherchieren und trägt für seine Anlageentscheidungen selbst die Verantwortung.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
12.08.2026
23 Min.

Geschichte der Enteignungen

Zypern, Griechenland, Kanada – die üblichen Beispiele sind nur die letzten Glieder einer sehr langen Kette. Eine erzählte Geschichte des staatlichen Zugriffs auf Privatvermögen von der römischen Repu…
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“