
Feuer in der Straße von Hormus: Trump schickt den dritten Flugzeugträger!

Vor der Küste Omans brennt ein Supertanker. Iranische Staatsmedien melden, das Schiff sei in der Straße von Hormus von iranischen Kräften angegriffen worden, und zwar genau an dem Tag, an dem Teherans Ultimatum an Washington ausgelaufen ist. Gleichzeitig schickt das Pentagon einen dritten Flugzeugträgerverband und bis zu 10.000 weitere Soldaten in die Region.
Ein Ultimatum läuft ab, und dann brennt ein Tanker
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars soll der Tanker bis zu 2,5 Millionen Barrel Öl fassen. Getroffen worden sei er rund acht Kilometer vor der omanischen Küste. Teheran behauptet, das Schiff sei die Meerenge „illegal“ durchfahren. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben bislang nicht.
Der Zeitpunkt ist kaum Zufall. Am 16. August hatte Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat eine Frist von 45 Tagen gesetzt, die am 1. Oktober endete. Die USA sollten bis dahin ihre Seeblockade iranischer Häfen aufheben. Andernfalls, so die Drohung, könnten die Angriffe auf US-Streitkräfte wieder aufgenommen werden. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass der von den USA geschützte Öltransit durch die Meerenge wieder deutlich zunimmt. Dieser Schlag dürfte genau darauf zielen.
Washington stockt massiv auf
Kurz zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, dass die USA ihre Truppen in der Region erheblich verstärken. Die Ölpreise zogen daraufhin sofort an. Das ist laut dem Bericht geplant:
- ein dritter Flugzeugträgerverband sowie zusätzliche Schiffe des Marine Corps
- 9.000 bis 10.000 zusätzliche Soldaten, die bis Ende November eintreffen sollen
- Verstärkung für die mehr als 50.000 US-Soldaten, die bereits in der Region stationiert sind
Zuvor hatte Präsident Trump den jüngsten iranischen Vorschlag für eine siebentägige Waffenruhe abgelehnt. In einem Interview mit dem Magazin TIME deutete er an, nach den Zwischenwahlen im November könne es neue Angriffe geben, falls bis dahin kein annehmbarer Deal zustande komme.
Die „Roosevelt“ ist unterwegs
Den Kern der Verstärkung bildet die USS Theodore Roosevelt, die Ende September aus San Diego ausgelaufen ist. Laut US-Marinekreisen bringt sie Kampfjets vom Typ F-35C und F/A-18 Super Hornet mit, außerdem EA-18G Growler für die elektronische Kampfführung und E-2D-Frühwarnflugzeuge. Begleitet wird sie unter anderem vom Lenkwaffenkreuzer USS Chosin.
Ursprünglich sollte die „Roosevelt“ die USS George Washington ablösen, die seit Mitte August vor Ort ist. Ein US-Vertreter sagte jedoch dem Sender Al Jazeera, bis Ende November würden drei Flugzeugträger und zwei Landungsverbände rund um Iran stationiert sein. Den Familien der Besatzung habe die Navy mitgeteilt, dass der Einsatz länger als sieben Monate dauern könne. Geplant werde mit acht Monaten.
Eine Supermacht am Limit?
Medienberichten zufolge ist die US-Marine stark belastet. Es gebe Engpässe beim Nachschub, und die Zahl der Einsätze liege nahe am Rekord. In den vergangenen Wochen soll Iran sogar ballistische Raketen auf amerikanische Kriegsschiffe abgefeuert haben. Flugzeugträger, die eigentlich den Pazifik gegenüber China absichern sollen, binden die USA immer stärker im Nahen Osten.
Und Deutschland? Zahlt die Rechnung an der Zapfsäule
Durch die Straße von Hormus läuft rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls. Jeder brennende Tanker treibt deshalb die Preise für Energie, Transport und Versicherungen nach oben. In Deutschland treffen solche Preissprünge auf eine Wirtschaft, die ohnehin unter hohen Energiekosten leidet. Für Pendler, Familien und den Mittelstand wird das schnell spürbar.
Eine echte Strategie für die Energieversorgung hat Berlin aus Sicht unserer Redaktion bis heute nicht. Die Folgen tragen am Ende die Bürger: über Inflation, die ihre Ersparnisse auffrisst, und über weiter steigende Lebenshaltungskosten.
Wer sein Vermögen gegen solche geopolitischen Schocks absichern will, sollte deshalb über eine breite Streuung nachdenken. Physisches Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte in Krisen als Wertspeicher bewährt und können als Beimischung zur Stabilität eines Portfolios beitragen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Edelmetallen. Jeder Anleger sollte selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.
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